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Kostenloses Werkzeug · Ping-Test

Wie schnell antwortet Ihre Verbindung?

Fünfundzwanzig Messungen, jede einzeln sichtbar. Denn die Frage ist selten, ob die Antwortzeit gut ist – sondern ob sie gleich bleibt. Genau daran entscheidet sich, ob Telefonie und Bildschirmübertragung stabil laufen.

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25 Messungen, rund drei Sekunden. Es wird nichts gespeichert.

Bestwert

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Im Mittel

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Schwankung

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Verluste

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Warum die Schwankung zählt

Zwei Leitungen, derselbe Mittelwert, ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Leitung A antwortet fünfundzwanzig Mal zwischen 20 und 24 Millisekunden. Leitung B antwortet fünfundzwanzig Mal zwischen 8 und 90 Millisekunden. Beide haben einen Mittelwert um 22 ms, und jedes Werkzeug, das nur diese Zahl zeigt, hält sie für gleichwertig.

Für das Laden von Webseiten sind sie das auch. Für ein Telefongespräch nicht: Sprache wird in kleine Päckchen zerlegt, die in gleichmäßigem Takt ankommen müssen. Kommt eines zu spät, muss der Empfänger es verwerfen – und man hört ein Loch. Bei Leitung B passiert das mehrmals je Minute, bei Leitung A nie.

Deshalb zeigt diese Seite jede Messung als Balken. Ein gleichmäßiges Balkenbild heißt: Die Verbindung trägt Sprache. Ein zackiges heißt: Sie trägt sie nicht, und der Anbieter zu wechseln wird daran nichts ändern, wenn die Ursache im Haus liegt.

Vorgehen

So messen Sie die Antwortzeit richtig

  1. Alles schließen, was Daten überträgt

    Eine laufende Sicherung, ein großer Upload oder ein Videostream im Nebenzimmer verfälschen die Messung. Nicht weil das Werkzeug schlecht wäre, sondern weil die Leitung dann tatsächlich langsamer antwortet – gemessen wird der Zustand, nicht das Potenzial.

  2. Erst am Kabel messen

    Die Messung am Netzwerkkabel zeigt, was die Leitung kann. Erst danach über Funk messen: Die Differenz zwischen beiden ist Ihr WLAN – und in Betrieben ist genau das häufiger der Engpass als der Anbieter.

  3. Auf die Schwankung sehen, nicht auf den Mittelwert

    Fünfundzwanzig Messungen zwischen 20 und 24 ms sind für Telefonie besser als derselbe Mittelwert aus Werten zwischen 8 und 90 ms. Das Balkenbild zeigt den Unterschied; eine einzelne Zahl kann ihn nicht zeigen.

  4. Zur Stoßzeit wiederholen

    Messen Sie einmal morgens um acht und einmal um elf, wenn alle arbeiten. Wenn die Werte dann auseinandergehen, liegt es an der Auslastung – am eigenen Netz, an einem Dienst oder am Anbieter. Das ist eine andere Ursache als eine dauerhaft schlechte Leitung, und sie wird anders behoben.

Häufige Fragen

Was ist ein guter Ping-Wert?

Unter 30 ms ist sehr gut, bis 60 ms unauffällig, ab 100 ms merkt man es im Gespräch. Wichtiger als der Wert selbst ist aber die Gleichmäßigkeit: Eine Verbindung mit konstanten 60 ms trägt Telefonie besser als eine, die zwischen 10 und 100 ms springt. Die ITU-Empfehlung G.114 nennt 150 ms Einwegverzögerung als Grenze, bis zu der ein Sprachgespräch unbeeinträchtigt bleibt – hin und zurück also 300 ms.

Warum weicht das Ergebnis von „ping“ auf der Kommandozeile ab?

Weil hier etwas anderes gemessen wird. Ein Browser kann keine ICMP-Pakete senden; gemessen wird der Hin- und Rückweg einer HTTP-Anfrage samt der Zeit, die unser Server zum Antworten braucht. Die Route tut dafür nichts außer antworten, aber sie ist nicht kostenlos – das Ergebnis liegt deshalb einige Millisekunden über dem Kommandozeilenwert. Die Schwankung wird davon nicht berührt, und die ist die Zahl, auf die es ankommt.

Was bedeutet Schwankung (Jitter)?

Den Unterschied zwischen aufeinanderfolgenden Messungen. Telefonie und Bildschirmübertragung brauchen einen gleichmäßigen Takt: Kommt ein Paket zu früh oder zu spät, muss der Empfänger warten oder verwerfen – man hört es als Aussetzer. Gerechnet wird hier die mittlere Abweichung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Messungen, wie in RFC 3550 für die Sprachübertragung definiert, nicht die Standardabweichung. Der Unterschied ist erheblich: Eine Leitung, die langsam von 20 auf 60 ms driftet, klingt einwandfrei und hätte eine hohe Standardabweichung.

Meine Antwortzeit ist gut, die Telefonie hakt trotzdem. Woran liegt das?

Dann sehen Sie auf die Schwankung und auf die Verluste. Beides kann bei guter mittlerer Antwortzeit schlecht sein, und beides ist für Sprache das Entscheidende. Häufige Ursachen im Betrieb: ein überfülltes WLAN auf demselben Kanal wie der Nachbar, ein Switch, über den zur selben Zeit die Sicherung läuft, und eine Leitung ohne Vorrangregelung – dann bekommt das Telefongespräch dieselbe Priorität wie ein Dateidownload.

Werden meine Messwerte gespeichert?

Nein. Die Messung besteht aus Abrufen einer Route, die mit einem leeren Ergebnis antwortet und nichts anlegt. Es entsteht kein Messwert auf unserer Seite – gerechnet wird im Browser, und dort bleibt es. Es gibt deshalb auch keine Bestenliste und keinen Verlauf.

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