Acht Werkzeuge, alle kostenlos
IT-Werkzeuge: messen, rechnen, prüfen.
Acht kostenlose IT-Werkzeuge, die wir selbst im Alltag brauchen – und deshalb so gebaut, dass sie die Frage beantworten, die dahinter steht, nicht nur die, die gestellt wurde. Ohne Anmeldung, ohne Speicherung, ohne Einwilligungsdialog.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
erprobt in vielen Märkten, persönlich betreut
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Netz und Verbindung
Was die Leitung tatsächlich leistet – und wo im Haus sie es verliert.
Wie lautet meine IP-Adresse?
Zeigt die öffentliche Adresse Ihres Anschlusses, für IPv4 und IPv6 getrennt.
Dazu den Rückwärtsnamen und was er über den Anschluss verrät – bei Geschäftsleitungen steht dort oft die Firma selbst.
ÖffnenPing-Test
Antwortzeit in fünfundzwanzig Einzelmessungen, jede als Balken sichtbar.
Zeigt die Schwankung, nicht nur den Mittelwert. Zwei Leitungen mit derselben mittleren Antwortzeit können für Telefonie völlig verschieden taugen.
ÖffnenSpeedtest
Empfang und Versand, je sieben Sekunden gemessen.
Feste Messdauer statt fester Datenmenge – so beruht jedes Ergebnis auf demselben Zeitfenster, ob die Leitung 16 oder 1.000 MBit/s bringt.
ÖffnenSubnetz-Rechner
Netzadresse, Maske, nutzbarer Bereich und Rundrufadresse.
Die 32 Bit stehen sichtbar da, und die Maske schneidet sie vor Ihren Augen. Dazu die Rückrechnung: welches Präfix eine bestimmte Zahl von Geräten braucht.
ÖffnenDNS-Checker
Fragt A, MX, NS, TXT und neun weitere Satzarten bei neun Resolvern gleichzeitig ab.
Zeigt nicht eine Antwort, sondern neun nebeneinander – und benennt Abweichungen. Das ist das Bild einer Umstellung, die noch unterwegs ist. Sagt dabei ausdrücklich, dass es kein weltweites Messnetz ist.
ÖffnenDirekt zur passenden Abfrage: MX-Prüfer für den Mailserver, Nameserver-Prüfer für die zuständigen Nameserver. Beides ist derselbe DNS-Checker mit vorgewählter Satzart.
Sicherheit
Zwei Stellen, an denen sich mit wenig Aufwand viel ändert: Kennwörter und die eigene Absenderdomain.
Passwort-Generator
Kennwörter und Merksätze, erzeugt im Browser ohne jede Übertragung.
Die Stärke steht in Bit und ist gerechnet, nicht geschätzt – und die Zeitangabe nennt drei Angriffsfälle mit ihrer jeweiligen Rate statt einer Zahl.
ÖffnenSPF- und DMARC-Test
Prüft SPF, DKIM, DMARC und MX einer Domain.
Nennt auch die Grenzen der Prüfung: DKIM lässt sich von außen nicht abschließend feststellen, und die Zahl der SPF-Abfragen ist eine untere Grenze.
ÖffnenPhishing-Check
Link, E-Mail-Adresse oder Absenderzeile prüfen, ohne zu klicken: eigentliche Domain, Tarnungen, Tippfehler-Domains.
Rein textlich im Browser, ruft nichts auf. Erkennt auch Domains, die Ihrer eigenen zum Verwechseln ähnlich sind, und Absendernamen, die eine andere Adresse vortäuschen.
ÖffnenNotfallkarte Cyberangriff
Erstmaßnahmen und Telefonnummern Ihres Hauses auf einer Karte zum Ausdrucken.
Sieben Schritte in fester Reihenfolge, Meldefristen nach BSIG und DSGVO, was man nicht tun sollte – nichts wird gespeichert.
ÖffnenMFA-Check
Für sieben Zugänge das heutige Anmeldeverfahren wählen – Ampel je Zugang und Reihenfolge der Lückenschließung.
Gewichtet nach Gefährdung: Administratorkonten, Fernzugang, Banking und Passwortmanager brauchen ein stärkeres Verfahren als interne Zugänge.
ÖffnenPasswort-Richtlinien-Prüfer
Ihre Passwortregeln gegen BSI-Grundschutz und NIST SP 800-63B – sechs Fragen, Fundstelle je Befund.
Berücksichtigt, ob ein zweiter Faktor greift: Dann darf das Passwort kürzer sein. Ohne Speicherung, ohne Übertragung.
ÖffnenAI-Act-Check
Rolle und KI-Einsätze wählen – jede Pflicht der KI-Verordnung mit Geltungsbeginn und Artikel, in der Fassung des Digital-Omnibus.
Zeigt die verschobenen Hochrisiko-Fristen (2. Dezember 2027, 2. August 2028) und die neue Fassung von Artikel 4. Ohne Speicherung.
ÖffnenPlanung und Kosten
Zahlen für Entscheidungen, die sonst aus dem Gefühl getroffen werden.
RAID-Rechner
Nutzbarer Speicherplatz für RAID 0, 1, 5, 6 und 10.
Dazu die Dauer im ungeschützten Zustand nach einem Plattentausch und die Wahrscheinlichkeit, dass die Wiederherstellung an einem Lesefehler scheitert.
ÖffnenAufbewahrungsfristen-Rechner
Belegart und Jahr wählen – ab wann darf vernichtet werden? Oder: Welche Jahrgänge dürfen in einem Jahr weg?
Mit der Achtjahresfrist für Buchungsbelege und Rechnungen seit 2025, der Übergangsregel und der Ausnahme für Banken und Versicherer. Fundstelle je Belegart.
ÖffnenGPU-Rechner für lokale Sprachmodelle
Modellgröße, Genauigkeit, Kontext und Nutzer – Schätzung des Grafikspeichers und der passenden Kartengröße.
Faustregel von Hugging Face für die Gewichte, Zuschläge für Kontext und gleichzeitige Nutzer offen als Annahme ausgewiesen. Keine Preise.
ÖffnenE-Rechnungs-Vorprüfung
Prüft XRechnung und ZUGFeRD im Browser: Format und Profil, Pflichtangaben nach dem Umsatzsteuergesetz, Summen, Auffälligkeiten.
Entpackt den XML-Teil einer ZUGFeRD-PDF lokal und benennt jede fehlende Pflichtangabe mit Feldkennung. Ausdrücklich eine Vorprüfung: keine vollständige amtliche Validierung aller Geschäftsregeln.
ÖffnenFristen-Check E-Rechnung
Fünf Fragen, ein Stichtag: Empfang seit 2025, Ausstellung ab 2027 oder 2028 – mit Fundstelle und Aufgabenliste.
Kennt die Ausnahmen (Kleinunternehmer, Kleinbetrag, steuerfreie Umsätze, EDI) und übergibt das Ergebnis in die Anfrage.
ÖffnenMicrosoft-Lizenzrechner
Kernlizenzen, CALs, RDS, SQL Server und Exchange – Stückzahlen für Kauf und für Miete über SPLA.
Rechnet die Regeln statt der Preise: Jede Position nennt die Regel, die sie erzeugt, und das Kernraster zeigt die Kerne, die eine Mindestregel mitbezahlen lässt. Die Bilanz geht als Angebotsanfrage mit.
ÖffnenWas kostet ein Ausfall?
Rechnet aus Mitarbeiterzahl, Kosten und Dauer, was ein Stillstand kostet.
Die Annahmen stehen sichtbar auf der Seite und im Ergebnis noch einmal. Eine Rechnung, deren Annahmen man nicht sieht, ist eine Behauptung.
ÖffnenWarum wir das machen
Weil eine Zahl ein Gespräch verändert.
„Das Internet ist langsam“ ist kein Befund, sondern ein Gefühl. „Am Kabel kommen 240 MBit/s an, im hinteren Büro 28“ ist ein Befund – und damit lässt sich entscheiden, ob ein Zugangspunkt fehlt oder ob der Anbieter ein Problem hat.
Dasselbe gilt für alle acht: Ein Ausfall kostet keine „hohe Summe“, sondern einen Betrag, den man ausrechnen kann. Ein RAID 5 aus vier 16-TB-Platten ist nicht „nicht mehr zeitgemäß“, sondern über einen Tag lang ungeschützt. Und eine Domain ohne DMARC lässt sich nicht „eventuell missbrauchen“ – jeder kann in ihrem Namen senden, ohne etwas zu umgehen.
Deshalb nennt jedes dieser Werkzeuge seine Annahmen und seine Grenzen. Eine Zahl ohne Annahme ist wieder nur ein Gefühl, nur in Ziffern.
Häufige Fragen
Sind die Werkzeuge wirklich kostenlos?
Ja, alle acht, ohne Anmeldung und ohne Kontingent. Wir bauen sie, weil sie bei uns im Alltag gebraucht werden und weil jemand, der sie nützlich findet, uns beim nächsten Anlass eher anruft als jemand, der uns nicht kennt. Das ist der ganze Handel dahinter, und wir sagen es lieber, als ein „kostenlos“ ohne Erklärung hinzuschreiben.
Wird gespeichert, was ich eingebe oder messe?
Nein. Kein Messwert, kein Kennwort, keine geprüfte Domain und keine Rechnung wird gespeichert oder an Dritte übermittelt. Der Kennwortgenerator und die Rechner arbeiten vollständig in Ihrem Browser; bei Speedtest, Ping-Test und der Domainprüfung läuft eine Anfrage an unseren Server und das Ergebnis geht zurück, ohne etwas zurückzulassen. Deshalb gibt es hier auch keine Bestenlisten und keinen Verlauf.
Brauchen die Werkzeuge einen Einwilligungsdialog?
Nein, und das ist kein Versehen. Es wird kein Cookie gesetzt, kein Wiedererkennungsmerkmal gespeichert und keine externe Ressource geladen – die ganze Website lädt nichts von fremden Servern. Ohne Zugriff auf Endgeräte-Informationen entsteht keine Einwilligungspflicht nach § 25 TDDDG.
Taugen die Messwerte für eine Beschwerde beim Anbieter?
Nein, und das gilt für jede Messung im Browser. Für eine Beanstandung ist allein das offizielle Messwerkzeug der Bundesnetzagentur maßgeblich, am Kabel und in mehreren Durchgängen an verschiedenen Tagen. Was unsere Werkzeuge zeigen, ist der Zustand, den Sie tatsächlich vorfinden – und der ist für die Fehlersuche im Haus die brauchbarere Zahl.
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