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DAVINCI Rechenzentrum

Künstliche IntelligenzStrategie

KI-Beratung für Ihr Unternehmen

Wir prüfen herstellerunabhängig, wo Künstliche Intelligenz in Ihrem Unternehmen wirtschaftlich trägt – und wo sie es nicht tut.

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  • Potenzialcheck
  • 3–5 Anwendungsfälle
  • Aufwand und Nutzen
  • Entscheidungsgrundlage
  • Herstellerunabhängig
Beratungsgespräch mit Prozessplänen am Tisch eines mittelständischen UnternehmensKI-generiertes Bild

Wo KI bei Ihnen trägt

Ob KI Zeit spart, entscheidet sich an Ihren Abläufen – nicht am Modell.

1Wie viele Arbeitsplätze hat Ihr Unternehmen?
2In welcher Branche?
3Welche Software setzen Sie ein?

Erscheint nach der Branche.

Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.

  • 14Jahre

    unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020

  • InternationaleExpertise

    Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten

  • 99,9 %Verfügbarkeit

    der Cloud-Services, je Kalendermonat

  • 15 Min.Reaktionszeit

    im Notfall, rund um die Uhr

  • ISO 27001zertifiziert

    Partner-Rechenzentren in Deutschland

Worum es geht

KI-Beratung heißt bei uns nicht, ein Werkzeug vorzuführen. Sie heißt, in Ihren Abläufen die Stellen zu finden, an denen gleichförmige Arbeit Zeit frisst – und ehrlich zu sagen, wo Künstliche Intelligenz das lösen kann und wo nicht.

Die Ausgangslage

Die Anfrage kommt meist auf zwei Wegen ins Haus: Entweder hat die Geschäftsführung von einem Wettbewerber gehört, der angeblich Zeit spart, oder ein Softwareanbieter hat bereits ein KI-Modul mitverkauft, das niemand aktiviert hat. In beiden Fällen fehlt dieselbe Grundlage: eine nüchterne Antwort auf die Frage, wo in den eigenen Abläufen tatsächlich wiederkehrende, gleichförmige Arbeit anfällt, die sich automatisieren lässt, ohne dass ein Fehler teuer wird. Wer ohne diese Antwort startet, kauft ein Werkzeug und sucht anschließend ein Problem dafür – meist erfolglos. Hinzu kommt: Viele Testzugänge zu KI-Diensten sind längst im Einsatz, über private Konten einzelner Mitarbeitender, mit Unternehmensdaten darin, ohne dass IT oder Geschäftsführung davon wissen. Eine Beratung setzt genau hier an, bevor über ein konkretes Werkzeug entschieden wird: Sie klärt, ob der Einsatz überhaupt einen wirtschaftlichen Unterschied macht – und wo er das nicht tut.

Konkrete Anwendungsfälle

Was das im Betrieb bedeutet.

Angebote aus Anfragen erstellen

Das Problem
Ein Maschinenbauer bekommt täglich Anfragen per E-Mail, jede anders formuliert. Ein Vertriebsmitarbeiter braucht pro Angebot eine Stunde, um Stückliste und Preise zusammenzusuchen.
Die Lösung
Ein Sprachmodell liest die Anfrage, ordnet die Positionen der Preisliste zu und legt einen Angebotsentwurf im ERP an. Der Mensch prüft und schickt ab.
Beleg
Betrieb der Umgebung in Deutschland; Preisliste verlässt das Haus nicht.

Eingangspost sortieren

Das Problem
In einer Steuerkanzlei landen Belege, Bescheide und Mandantenfragen ungeordnet im Postfach. Die Zuordnung zu Mandant und Vorgang kostet jeden Morgen eine Stunde.
Die Lösung
Eine Klassifizierung erkennt Dokumententyp und Mandant und legt das Dokument in DATEV oder dem DMS am richtigen Ort ab – mit Prüfschritt bei Unsicherheit.
Beleg
Berufsgeheimnis nach § 203 StGB: Verarbeitung nur in dedizierter Umgebung, kein öffentlicher Dienst.

Wissen aus Handbüchern abrufen

Das Problem
Servicetechniker suchen in hunderten PDF-Handbüchern nach Fehlercodes. Erfahrene Kollegen wissen es auswendig, neue nicht.
Die Lösung
Ein Assistent beantwortet Fragen aus den eigenen Dokumenten und nennt die Fundstelle. Antworten ohne Fundstelle gibt er nicht.
Beleg
Herkunftsnachweis je Antwort; keine Trainingsdaten beim Anbieter.

Wo wir abraten

Das Problem
Ein Betrieb möchte Bewerbungen automatisch vorsortieren lassen.
Die Lösung
Wir raten ab: Der Nutzen ist klein, der Fehler teuer, und der Einsatz fällt unter die strengen Pflichten der EU-KI-Verordnung für Personalentscheidungen.
Beleg
Anhang III der Verordnung (EU) 2024/1689 nennt Beschäftigung ausdrücklich als Hochrisikobereich.

4

Kriterien je Anwendungsfall: Häufigkeit, Zeitaufwand, Fehlerkosten, Datenart

3

Betriebsmodelle im Vergleich: öffentlicher Dienst, dedizierte Umgebung, Mischform

Art. 4

KI-Kompetenz ist seit 2. Februar 2025 Pflicht für jedes Unternehmen, das KI einsetzt

Quelle: Verordnung (EU) 2024/1689

Warum die Reihenfolge entscheidet

Die meisten gescheiterten KI-Projekte im Mittelstand haben eine gemeinsame Ursache: Es wurde zuerst ein Werkzeug gekauft und dann nach einem Problem gesucht. Ein Lizenzpaket für 200 Nutzer, von denen nach einem Jahr zwölf es gelegentlich öffnen, ist kein Einzelfall. Die Beratung dreht diese Reihenfolge um. Sie beginnt bei der Arbeit, die tatsächlich anfällt, und endet bei der Frage, welches Werkzeug – wenn überhaupt – dazu passt.

Dabei zählt nicht, was technisch beeindruckt, sondern was sich rechnet. Ein Anwendungsfall, der zehn Minuten am Tag spart, aber jeden Tag anfällt, ist wertvoller als einer, der eine Stunde spart, aber nur einmal im Quartal vorkommt. Und ein Fall, bei dem ein Fehler einen Kunden kostet, scheidet aus, selbst wenn er viel Zeit sparen würde.

Was Sie am Ende in der Hand haben

Das Ergebnis ist ein schriftlicher Fahrplan: eine priorisierte Liste der Anwendungsfälle, jeweils mit Nutzen, Risiko, Betriebsmodell, Aufwand und den offenen Fragen, die vor dem Start zu klären sind – etwa zur Mitbestimmung oder zum Datenschutz. Der Fahrplan ist bewusst so geschrieben, dass er auch dann trägt, wenn Sie die Umsetzung mit einem anderen Anbieter oder selbst vornehmen.

Was wir nicht liefern: eine Empfehlung, die in jedem Fall auf eine Umsetzung hinausläuft. Wenn sich der Einsatz nicht lohnt, steht das im Fahrplan – ebenso begründet wie eine positive Empfehlung.

  • Bestandsaufnahme mit den Menschen, die die Arbeit machen – nicht nur mit der IT
  • Bewertung jedes Anwendungsfalls nach vier Kriterien
  • Betriebsmodell je Fall: wo dürfen die Daten hin
  • Wirtschaftlichkeitsrechnung mit Ihren eigenen Zahlen
  • Fahrplan mit Reihenfolge, Aufwand und offenen Punkten

Für wen sich das lohnt

Für Unternehmen ab etwa zwanzig Arbeitsplätzen, in denen wiederkehrende Text-, Such- oder Übertragungsarbeit anfällt: Kanzleien, Praxen, Handel, Produktion, Handwerk mit Büro. Nicht für Einzelfertigung ohne Wiederholung und nicht für Häuser, deren Daten so unstrukturiert sind, dass zuerst Ordnung geschaffen werden müsste – auch das sagen wir im Erstgespräch.

Unser Vorgehen

Fünf Schritte, in dieser Reihenfolge.

  1. Schritt 1

    Bestandsaufnahme statt Produktvorführung

    Am Anfang steht ein halber bis ganzer Tag vor Ort oder in mehreren Videoterminen, in dem wir mit den Menschen sprechen, die die Arbeit tatsächlich machen – nicht nur mit der IT-Leitung. Wir fragen nach wiederkehrender Textarbeit, nach Suche in Dokumenten, nach Datenübertragung zwischen Systemen und nach Standardauskünften an Kunden. Ein Produkt wird in diesem Schritt bewusst nicht gezeigt. Von Ihnen benötigen wir Gesprächspartner aus den betroffenen Abteilungen und Einblick in die genutzten Systeme, keine Vorbereitung darüber hinaus.

  2. Schritt 2

    Anwendungsfälle bewerten

    Jeder gefundene Fall wird nach vier Kriterien geprüft: Häufigkeit, Zeitaufwand, Schwere eines möglichen Fehlers und die Art der berührten Daten. Fälle, bei denen ein Fehler teuer wird oder vertrauliche Daten unkontrolliert nach außen gelangen, scheiden aus, unabhängig davon, wie attraktiv sie wirken. Am Ende dieses Schritts, der in der Regel eine bis zwei Wochen Auswertung braucht, steht eine Liste mit fünf bis fünfzehn Fällen, jeweils mit Nutzen und Risiko gegenübergestellt – nicht geschätzt, sondern anhand Ihrer eigenen Zahlen aus dem ersten Schritt.

  3. Schritt 3

    Betriebsmodell festlegen

    Für jeden verbleibenden Anwendungsfall klären wir, wo die Verarbeitung stattfinden darf: bei einem öffentlichen Dienst wie einem gehosteten Sprachmodell, in einer dedizierten Umgebung in einem deutschen Rechenzentrum, oder in einem Mittelweg mit Filterung sensibler Angaben vor dem Versand. Die Entscheidung richtet sich nach der Art der Daten, nicht nach der günstigsten Variante. Wir vergleichen die Modelle nach Kosten, Datenschutz und Abhängigkeit vom Anbieter und legen die Empfehlung schriftlich vor, damit sie auch gegenüber Aufsichtsgremien oder einer Mitarbeitervertretung begründbar bleibt.

  4. Schritt 4

    Wirtschaftlichkeit rechnen

    Für die priorisierten Fälle stellen wir dem geschätzten Zeitgewinn die tatsächlichen Kosten gegenüber: Lizenzen, gegebenenfalls Infrastruktur, Einarbeitungszeit und den Aufwand für die Kontrolle der Ergebnisse. Ein Anwendungsfall, der auf dem Papier Zeit spart, aber ebenso viel Prüfaufwand erzeugt, wird als das ausgewiesen, was er ist: ein Nullsummenspiel. Diese Rechnung entscheidet über die Reihenfolge der Umsetzung, nicht die technische Faszination des jeweiligen Falls.

  5. Schritt 5

    Fahrplan mit Budgetrahmen

    Sie erhalten eine priorisierte Liste: was zuerst, was später, was aus heutiger Sicht bewusst nicht. Zu jedem Punkt stehen eine Aufwandsschätzung, die benötigten Voraussetzungen in Ihrem Haus und die offenen Fragen, die vor dem Start geklärt sein müssen – etwa zu Datenschutz oder Mitbestimmung. Der Fahrplan ist kein Angebot für eine Umsetzung durch uns; er bleibt auch dann brauchbar, wenn Sie einen anderen Anbieter beauftragen oder die Umsetzung selbst vornehmen.

Häufige Fragen

Dazu werden wir oft gefragt.

Lohnt sich KI für ein Unternehmen unserer Größe überhaupt?

Das hängt nicht an der Mitarbeiterzahl, sondern an der Häufigkeit gleichförmiger Arbeit. Wo dieselbe Tätigkeit täglich in ähnlicher Form anfällt, trägt Automatisierung schnell, auch in einem Betrieb mit zwanzig Beschäftigten. Wo jeder Fall anders liegt, etwa in der Einzelfertigung oder in individueller Beratung, meist nicht. Genau das klären wir vorab – auch mit dem Ergebnis, dass sich der Einsatz derzeit nicht lohnt. Dieses Ergebnis kostet weniger als ein Jahr Lizenzgebühren für ein Werkzeug, das niemand nutzt.

Was, wenn sich herausstellt, dass KI bei uns nichts bringt?

Dann sagen wir das so. Eine Beratung, die in jedem Fall eine Umsetzungsempfehlung ausspricht, hat ihren Zweck verfehlt. In manchen Häusern liegt der eigentliche Engpass woanders – etwa in uneinheitlichen Daten, in fehlenden Schnittstellen oder in Abläufen, die sich zuerst ordnen lassen müssten, bevor irgendeine Software daran etwas verbessert. Dieses Ergebnis dokumentieren wir genauso ausführlich wie eine positive Empfehlung, damit die Frage nicht in einem Jahr erneut gestellt werden muss.

Müssen wir dafür unsere IT umbauen?

In der Regel nicht. Die meisten sinnvollen Anwendungsfälle setzen auf vorhandenen Systemen auf und nutzen bestehende Schnittstellen. Umbauten empfehlen wir nur, wenn ohnehin Handlungsbedarf besteht, etwa weil ein System das Ende seiner Laufzeit erreicht oder Daten in einer Form vorliegen, die keine strukturierte Auswertung zulässt. Eine Beratung, die einen Systemwechsel voraussetzt, um KI einzuführen, hat die Reihenfolge meist vertauscht. Steht ein Umbau ohnehin an, weil er unabhängig von KI fällig war, planen wir die passenden Anwendungsfälle in diesen Umbau ein, statt sie getrennt zu behandeln.

Wie unterscheidet sich das von einem Beratungsgespräch bei einem Softwareanbieter?

Ein Anbieter berät im Rahmen der eigenen Produktpalette und empfiehlt folgerichtig das eigene Produkt. Wir verkaufen kein KI-Modell und keine Lizenz eines bestimmten Herstellers. Die Empfehlung kann auf ein öffentliches Sprachmodell hinauslaufen, auf eine dedizierte Umgebung oder auf den Rat, vorerst nichts einzuführen. Welche dieser drei Antworten am Ende steht, entscheidet die Bewertung Ihrer Anwendungsfälle, nicht eine Provision. Sie erkennen eine unabhängige Empfehlung daran, dass sie auch begründet, warum ein bestimmtes Produkt gerade nicht in Frage kommt, nicht nur, warum eines geeignet wäre.

Was kostet eine solche Beratung?

Der Aufwand hängt von der Größe und Komplexität Ihrer Abläufe ab. Nach einem ersten, unverbindlichen Gespräch nennen wir Ihnen einen festen Rahmen, bevor Kosten entstehen. Eine pauschale Zahl vorab wäre unseriös, weil sie weder die Zahl der zu prüfenden Abteilungen noch die Komplexität der vorhandenen Systeme berücksichtigt. Dieses erste Gespräch selbst ist unverbindlich und ohne Kostenfolge, damit Sie vor einer Entscheidung wissen, worauf Sie sich einlassen; erst danach folgt ein schriftliches Angebot mit festem Rahmen.

Die Fotografien auf dieser Seite sind mit künstlicher Intelligenz erzeugt und keine Aufnahmen aus unseren Räumen. Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung (EU) 2024/1689.