
IT für Chemie und Pharmain Heidelberg.
Auftragsforschung, Analytik, Biotechnologie: In Heidelberg entstehen selten Tonnen, sondern Daten. Und Daten aus Studien und Proben unterliegen Regeln, die härter sind als alles, was eine Produktion kennt.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
01 · Life Science in Heidelberg
Das Produkt ist das Ergebnis, nicht der Stoff.
Heidelberg trägt eine Dichte an Life-Science-Betrieben, die in Deutschland nur wenige Orte erreichen: Auftragsforschung, Analytik, Diagnostik, Wirkstoffentwicklung, dazu die Zulieferer und Dienstleister rundherum.
Der Unterschied zur Chemie am Rhein ist grundsätzlich. Dort steht eine Anlage, hier stehen Geräte. Dort ist der Ausfall einer Steuerung das Risiko, hier der Verlust oder die Anfechtbarkeit eines Datensatzes.
Gearbeitet wird fast immer im Verbund: mit Instituten, Kliniken, Auftraggebern aus der Industrie, oft über Ländergrenzen. Jede dieser Beziehungen bringt eigene Auflagen mit, und keine davon ist verhandelbar.
Für die IT heißt das: Der teuerste Fehler ist nicht der Ausfall, sondern der Zweifel. Ein Ergebnis, dessen Entstehung nicht lückenlos nachvollziehbar ist, ist nicht verwertbar – und eine wiederholte Messreihe kostet mehr als jeder Serverschaden.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es in Labor und Studie hakt.
Was validiert ist, bleibt dokumentiert
Zwischen Sicherheitsupdate und qualifiziertem Zustand liegt ein Verfahren. Wie aufwendig es wird, hängt an Ihrer Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
03 · Häufige Fragen
Was Heidelberger Labore uns fragen.
- Können Sie Systeme betreuen, die unter GLP oder GMP stehen?
- Wir betreuen die IT darunter: Server, Speicher, Netz, Sicherung, Berechtigungen und das Änderungsverfahren. Die Validierung und ihre Bewertung bleiben bei Ihrer Qualitätssicherung – das ist ihre Verantwortung und wir nehmen sie ihr nicht ab. Was wir liefern, ist die Seite, die in Audits meistens fehlt: dokumentierte Zustände, nachvollziehbare Änderungen und ein Betrieb, der den qualifizierten Stand nicht unbemerkt verändert.
- Wie trennen wir die Daten zweier Auftraggeber wirklich voneinander?
- Nicht über Ordnerrechte, sondern über getrennte Umgebungen. Jeder Auftrag bekommt einen eigenen Bereich mit eigenen Zugängen; wer in dem einen arbeitet, sieht den anderen nicht einmal. Das kostet etwas mehr Einrichtung und ist der einzige Aufbau, der einer Vertragsprüfung standhält. Für Ihre Leute ändert sich wenig – sie wechseln den Bereich, nicht das Werkzeug.
- Wo bewahren wir den Schlüssel zur Pseudonymisierung auf?
- Getrennt von den Daten, mit einem eigenen, sehr kleinen Kreis an Berechtigten und mit Protokoll über jeden Zugriff. Liegt der Schlüssel im selben System wie die Proben, ist die Pseudonymisierung rechtlich wirkungslos – dann verarbeiten Sie Gesundheitsdaten mit allem, was daran hängt. Die Trennung ist technisch einfach; sie wird nur oft nicht gemacht, weil sie im Alltag unbequem ist.
- Wie stellen wir sicher, dass Rohdaten in zehn Jahren noch lesbar sind?
- Indem neben dem Geräteformat ein offenes Format mitgeschrieben wird, das ohne die Originalsoftware auskommt, und indem die Zuordnung – welche Datei zu welcher Messung, welchem Gerät, welcher Probe – nicht im Dateinamen steht, sondern in einem Verzeichnis. Zusätzlich prüfen wir turnusmäßig, ob ein Rückholen tatsächlich funktioniert. Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist im Audit kein Nachweis.
- Unsere Geräterechner laufen auf alten Systemen. Was machen wir damit?
- Zuerst erfassen: Welches Gerät, welches Betriebssystem, welche Software, welcher Anschluss, wer ist zuständig. Dann in ein eigenes Segment legen, in dem sie nur den Server erreichen, der die Daten annimmt – und nichts anderes. Ein Gerätearbeitsplatz mit Internetzugang oder Zugriff auf Netzlaufwerke ist das häufigste Einfallstor, das wir in Laboren finden.
- Wir arbeiten mit der Universität und dem Klinikum zusammen. Was verlangen die von uns?
- In der Regel einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Auskunft über eingesetzte Unterauftragnehmer, einen Nachweis über Zugriffsprotokollierung und eine Aussage zum Speicherort der Daten. Das ist alles erfüllbar, aber es muss vorbereitet sein – im laufenden Projekt nachzuliefern ist erfahrungsgemäß der teure Weg. Wir gehen die Anforderungen mit Ihnen durch, bevor Sie zusagen.
Reden wir über Ihr Labor.
Wir kommen vorbei, sehen uns Gerätearbeitsplätze, Datenwege und Sicherung an und sagen, was zuerst dran ist – ohne an einem qualifizierten System etwas anzufassen.
