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DAVINCI Rechenzentrum
Ruhiges Verlagsbüro mit langem Schreibtisch, Stapeln von Zeitschriftenfahnen und einer Person von hinten, die eine Seite korrigiert, warmes Seitenlicht
KI-generiertes Bild

IT für den Wissen-schaftsverlag in Weinheim.

Ihre Autoren sitzen auf allen Kontinenten, Ihre Gutachter arbeiten unentgeltlich und anonym, und Ihr Bestand muss in fünfzig Jahren noch zitierfähig sein. Das sind drei Anforderungen, die kein Standardsystem zusammen erfüllt.

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  • 14Jahre

    unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020

  • InternationaleExpertise

    Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten

  • 99,9 %Verfügbarkeit

    der Cloud-Services, je Kalendermonat

  • 15 Min.Reaktionszeit

    im Notfall, rund um die Uhr

  • ISO 27001zertifiziert

    Partner-Rechenzentren in Deutschland

Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit

Mann mittleren Alters im dunkelblauen Polohemd mit DAVINCI-Logo, dahinter durch die Fensterfront ein Lager mit PalettenregalenKI-generiertes Bild
Symbolbild, mit KI erzeugt – es zeigt nicht die genannte Person.

Ihr Ansprechpartner

Metehan Kurt

Ansprechpartner für Vertraulichkeit im Verfahren und Langzeitarchive, Standort Viernheim

Weinheim erreichen wir von Viernheim aus – über die A 5 eine knappe halbe Stunde. Wenn Sie wissen wollen, wie viele externe Zugänge heute noch offen sind: das ist meist eine überraschende Liste.

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01 · Wissenschaftsverlag in Weinheim

Ein Verlag, dessen Leser in Bibliotheken sitzen.

In Weinheim arbeitet ein Wissenschaftsverlag mit internationalem Programm: Fachzeitschriften, Lehrbücher, Nachschlagewerke, überwiegend in den Naturwissenschaften. Verkauft wird nicht an Leser, sondern an Bibliotheken, Institute und Unternehmen – häufig als Lizenz, nicht als Exemplar.

Die Wertschöpfung liegt im Verfahren. Ein eingereichter Beitrag durchläuft Begutachtung durch Fachkollegen, Überarbeitung, redaktionelle Bearbeitung und Satz, bevor er erscheint. Dieses Verfahren ist das, wofür Autoren und Bibliotheken zahlen – es ist der Unterschied zwischen einem Text im Netz und einer zitierfähigen Veröffentlichung.

Was einmal erschienen ist, bleibt zitiert. Ein Beitrag von 1985 wird heute noch aufgerufen, und seine Adresse muss weiterhin funktionieren. Ein Verlag in diesem Feld verwaltet damit einen Bestand, der älter ist als jedes System, in dem er je gelegen hat.

Für die IT heißt das dreierlei: ein Begutachtungsverfahren mit vielen externen Beteiligten und strenger Vertraulichkeit; Rechte und Lizenzen, die an jedem einzelnen Beitrag hängen; und ein Archiv, das über Jahrzehnte abrufbar bleiben muss – unabhängig davon, welche Software es gerade verwaltet.

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Modernes Bürogebäude in der Dämmerung mit zwei beleuchteten Etagen, Bäume davor, ruhige StraßeKI-generiertes Bild
Verkauft wird an Bibliotheken, nicht an Leser.Symbolbild, mit KI erzeugt – es zeigt keinen Kunden und keinen konkreten Betrieb.

02 · Typische Engpässe

Sechs Stellen, an denen es im Wissenschaftsverlag hakt.

Oder rufen Sie an: 0621 877 55 990

03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind

Ihr Produkt ist ein Verfahren.

Nahaufnahme eines Stapels gedruckter Manuskriptseiten mit einem darauf liegenden Rotstift, keine lesbare Schrift, geringe SchärfentiefeKI-generiertes Bild
Das Verfahren lebt von Leuten, die nicht bei Ihnen angestellt sind.Symbolbild, mit KI erzeugt – es zeigt keinen Kunden und keinen konkreten Betrieb.

Was Sie verkaufen, ist die Begutachtung.

Ein Text lässt sich heute von jedem veröffentlichen. Was ein Wissenschaftsverlag hinzufügt, ist das Verfahren davor: Fachkollegen lesen, prüfen, kritisieren, der Autor überarbeitet, eine Redaktion entscheidet. Erst dadurch wird aus einem Text eine zitierfähige Arbeit – und dafür zahlen Bibliotheken und Autoren.

Dieses Verfahren hat eine ungewöhnliche Eigenschaft: Es lebt von Leuten, die nicht bei Ihnen angestellt sind und für ihre Arbeit nichts bekommen. Gutachter tun das aus fachlichem Selbstverständnis, und ihre Bedingung ist Vertraulichkeit – gegenüber dem Autor und gegenüber Dritten. Geht diese Anonymität einmal verloren, gewinnt man sie nicht zurück.

Wir bauen das Verfahren deshalb um diese Bedingung herum: ein kontrollierter Weg für Manuskripte statt Anhängen, Zugriff je Vorgang statt je Person, Bereinigung von Dateimetadaten vor der Weitergabe, Protokoll über Zugriffe. Das ist mehr Verwaltung als ein Postfach – und es schützt genau das, was das Geschäftsmodell trägt.

Bibliotheksregal mit gebundenen wissenschaftlichen Zeitschriften mit leeren Rücken, fluchtende Reihe, weiches gerichtetes LichtKI-generiertes Bild
Eine Arbeit von vor vierzig Jahren wird heute noch aufgerufen.Symbolbild, mit KI erzeugt – es zeigt keinen Kunden und keinen konkreten Betrieb.

Ihr Bestand überlebt jedes System, in dem er liegt.

Ein Zeitungsarchiv wird selten gebraucht. Ein wissenschaftlicher Bestand wird dauernd gebraucht: Eine Arbeit von vor vierzig Jahren wird heute zitiert, geprüft, widerlegt oder bestätigt, und ihre Adresse muss funktionieren, weil die Zitation darauf verweist.

Das ist eine Anforderung, die kaum eine andere Branche in dieser Schärfe kennt. Systeme werden alle zehn bis fünfzehn Jahre abgelöst, Formate schneller – und bei jedem Wechsel besteht die Gefahr, dass Altbestand mitgenommen wird, aber nicht in einer Form, die sich in zwanzig Jahren noch öffnen lässt. Das fällt dann niemandem auf, weil niemand systematisch prüft, ob alte Beiträge noch abrufbar sind.

Wir erzwingen deshalb bei jedem Systemwechsel zwei Dinge: eine Ausleitung des Bestands in offene, langfristig lesbare Formate, und den Erhalt der stabilen Kennungen, über die zitiert wird. Das ist Arbeit für Tage, nicht für Monate – und es ist der Unterschied zwischen einem Archiv und einem Datenfriedhof, den man erst bemerkt, wenn jemand etwas sucht.

Wo Standardsoftware endet

Welche Lücke Software schließen muss, zeigt sich an Ihren Abläufen – nicht an einem Pflichtenheft.

1Wie viele Arbeitsplätze hat Ihr Unternehmen?
2Welche Software setzen Sie ein?

Erscheint nach der Branche.

Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.

04 · Häufige Fragen

Was Fachverlage wissen wollen.

Wie stellen wir sicher, dass die Anonymität der Gutachter hält?
Indem Manuskripte nicht als Anhang wandern. Dateimetadaten tragen Namen, Kommentare tragen Kürzel, Verteiler tragen Adressen – all das reist mit, ohne dass es jemand beabsichtigt. Ein kontrollierter Weg mit Bereinigung vor der Weitergabe schließt die häufigsten Lücken; ganz ausschließen lässt es sich nicht, weil Formulierungen verraten können, wer schreibt.
Wie bekommen wir die Zugänge unserer Externen in den Griff?
Mit einem Ablaufdatum bei der Einrichtung und einer Bindung an den einzelnen Vorgang statt an die Person. Das ist die einzige Regel, die ohne Disziplin funktioniert – alles andere scheitert daran, dass niemand zuständig ist, einen Gutachter abzumelden, der seit zwei Jahren nichts mehr begutachtet hat.
Unsere Rechteangaben stehen in Verträgen. Reicht das?
Für die Ablage ja, für die Arbeit selten. Bei jeder Zweitverwertung, jeder Anthologie und jeder Anfrage ist sonst eine Recherche fällig, und die Gefahr ist nicht der Aufwand, sondern die falsch angenommene Erlaubnis. Die Angaben am Beitrag und bei fremden Abbildungen an der Abbildung zu führen, macht daraus eine Anzeige statt einer Suche.
Was ist beim nächsten Systemwechsel am wichtigsten?
Zwei Dinge: eine Ausleitung des Altbestands in offene Formate und der Erhalt der stabilen Kennungen, über die zitiert wird. Beides wird beim Wechsel regelmäßig übersehen, weil das neue System den Bestand ja übernimmt – die Frage ist nur, in welcher Form, und die stellt sich erst in zwanzig Jahren.
Wie belegen wir gegenüber Konsortien die Nutzung?
Mit einer Übersicht, die Lizenz, berechtigten Kreis und tatsächliche Zugriffe zusammenführt. Das ist nicht nur ein Verhandlungsargument bei der Verlängerung, sondern auch der einzige Weg, unbemerkte Überschreitungen zu erkennen – die gehen sonst zu Ihren Lasten und fallen erst Jahre später auf.
Sie sitzen in Viernheim. Wie schnell sind Sie in Weinheim?
Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, in aller Regel per Fernwartung. Muss jemand kommen, sind es über die A 5 rund zwanzig Minuten. Weil Ihre Autoren und Gutachter in anderen Zeitzonen arbeiten, vereinbaren wir die Erreichbarkeit für das Einreichungssystem gesondert.

Sagen Sie uns, wo es hakt.

Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.

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