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DAVINCI Rechenzentrum

Einordnung in zwei Schritten

Welche Bereiche bei Ihnen tragen, entscheidet sich an Branche und Größe.

1Wie viele Arbeitsplätze hat Ihr Unternehmen?
2In welcher Branche?
3Welche Software setzen Sie ein?

Erscheint nach der Branche.

Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.

Im Büro ist WLAN ein gelöstes Problem: ein Gerät je Etage, fertig. Auf großer Fläche gilt davon nichts mehr. Ein Hochregallager aus Metall, eine Halle mit Betonstützen, ein Hotel mit massiven Zwischenwänden – überall wird Funk gedämpft, reflektiert und gestreut, und zwar unterschiedlich, je nachdem, was gerade darin steht.

Das ist der Kern des Problems: Die Umgebung verändert sich. Eine Halle, die im Rohbau ausgeleuchtet wurde, sieht nach dem Einräumen anders aus. Ein Lager mit leeren Regalen misst hervorragend und bricht zusammen, sobald Paletten darin stehen. Wer im leeren Zustand plant, plant für einen Zustand, den es im Betrieb nie gibt.

Dazu kommt, was auf der Fläche arbeitet. Ein Notebook toleriert eine Sekunde Aussetzer, ein Handscanner nicht: Er verliert die Sitzung, der Mitarbeiter meldet sich neu an, und das kostet bei jedem Griff Sekunden. Über eine Schicht summiert sich das zu Stunden – und es fällt niemandem als IT-Problem auf, sondern als schlechte Leistung.

Woran Ausleuchtungen scheitern

Fünf Fehler, die wir bei Übernahmen immer wieder vorfinden – keiner davon ist ein Gerätefehler.

  • Gemessen wurde im leeren ZustandDie häufigste Ursache überhaupt. Paletten, Ware und Regalbelegung dämpfen das Signal erheblich; der Unterschied zwischen leerem und vollem Lager kann eine ganze Funkzelle ausmachen.
  • Mehr Leistung statt mehr ZugangspunkteEin Gerät lauter zu stellen vergrößert seine Reichweite, nicht die des Scanners. Der Scanner hört den Zugangspunkt dann, kann ihn aber nicht erreichen – die Verbindung bricht auf dem Rückweg.
  • Zu viele Zugangspunkte auf demselben KanalAuf großer Fläche stören sich die eigenen Geräte gegenseitig, wenn die Kanalplanung fehlt. Dann sinkt die Leistung, je mehr Geräte aufgehängt werden – das Gegenteil dessen, was beabsichtigt war.
  • Der Übergang zwischen Zellen ist nicht eingerichtetEin Stapler fährt durch die Halle und wechselt dabei die Funkzelle. Ohne eingerichteten Übergang hält das Gerät stur an der alten Zelle fest, bis gar nichts mehr geht – und meldet sich dann neu an.
  • Gäste, Produktion und Verwaltung im selben NetzBequem beim Aufbau, teuer im Schadensfall: Wer im Gästenetz steht, steht dann auch neben der Anlagensteuerung oder der Kasse.

Wie wir vorgehen

Eine Ausleuchtung ist eine Messung mit Ergebnisbericht, kein Angebot über Geräte. Sie können sie auch von jemand anderem umsetzen lassen.

  1. VorbesprechungWas steht auf der Fläche, was arbeitet darauf, wie voll ist sie wann. Wir klären vorher, welche Geräte im Einsatz sind – ein zehn Jahre alter Handscanner kann Dinge nicht, die ein aktuelles Tablet selbstverständlich beherrscht.
  2. Messung vor OrtIm beladenen Zustand, mit den Geräten, die Sie tatsächlich einsetzen, entlang der Wege, die tatsächlich gefahren werden. Gemessen wird nicht nur die Stärke des Signals, sondern auch, was an Störungen bereits vorhanden ist.
  3. Plan statt SchätzungSie bekommen einen Plan mit Positionen, Kanälen, Sendeleistungen und der Begründung dazu – und eine Aussage, welche Verkabelung nötig ist. Das ist der Teil, der bei Angeboten ohne Messung fehlt.
  4. Aufbau und NachmessungNach der Montage wird erneut gemessen. Erst wenn die Werte an den kritischen Stellen stimmen, ist die Anlage übergeben. Eine Ausleuchtung ohne Nachmessung ist eine Vermutung mit Rechnung.

Was auf welcher Fläche zählt

Dieselbe Technik, sehr verschiedene Anforderungen.

FlächeEntscheidend istTypischer Fehler
HochregallagerÜbergang zwischen Zellen, Abdeckung zwischen den RegalreihenIm leeren Zustand gemessen
ProduktionshalleStörfestigkeit, Trennung von Maschinen- und BüronetzEin Netz für alles
HotelGleichmäßige Abdeckung in allen Zimmern, viele gleichzeitige GeräteGeräte nur im Flur, Wände unterschätzt
VerkaufsflächeGästenetz getrennt vom Kassennetz, BandbreitenbegrenzungZweiter Netzname auf demselben Gerät
Außenbereich und HofWitterung, Blitzschutz, Richtfunk zwischen GebäudenInnengeräte im Außeneinsatz

Womit wir arbeiten

Für Zugangspunkte, Switche und Verwaltung setzen wir überwiegend Ubiquiti ein: eine Verwaltung für alle Standorte, saubere Trennung der Netze, und Geräte für Innen- und Außeneinsatz aus derselben Reihe. Für den Netzübergang und die Trennung nach außen kommt eine Securepoint-Firewall dazu.

Beides betreuen wir selbst, und beides bleibt nach der Übergabe Ihres: Sie bekommen die Zugänge, die Dokumentation und den Plan. Wenn Sie später wechseln wollen, müssen Sie nicht bei null anfangen.

Wo bereits eine Anlage steht, bauen wir nicht grundsätzlich neu. Häufig genügen Kanalplanung, ein eingerichteter Übergang zwischen den Zellen und zwei zusätzliche Geräte an der richtigen Stelle. Was sinnvoll ist, sagt die Messung – nicht die Preisliste.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Ausleuchtung?
Für eine Halle bis zehntausend Quadratmeter meist einen halben bis ganzen Tag vor Ort, dazu die Auswertung. Entscheidend ist nicht die Fläche, sondern die Zahl der Wege, die abgefahren werden müssen: Ein Lager mit zwanzig Gängen dauert länger als eine leere Werkshalle derselben Größe.
Müssen wir dafür die Produktion anhalten?
Nein, im Gegenteil – wir messen ausdrücklich im laufenden Betrieb. Nur so zeigt sich, welche Störungen die eigenen Anlagen erzeugen und wie sich die Belegung auswirkt. Gemessen wird gehend oder auf einem Fahrzeug mitfahrend, ohne Eingriff in Ihre Abläufe.
Unsere Scanner sind alt. Lohnt sich die Ausleuchtung trotzdem?
Ja, und sie ist dann sogar wichtiger. Ältere Geräte beherrschen den schnellen Wechsel zwischen Funkzellen oft nicht und brauchen eine großzügigere Überlappung. Wir messen mit Ihren Geräten, nicht mit einem Referenzgerät – sonst planen wir für eine Ausstattung, die Sie nicht haben.
Können wir Gäste-WLAN anbieten, ohne uns angreifbar zu machen?
Ja, wenn es ein eigenes Netz ist und bis zum Netzübergang getrennt bleibt. Gäste erreichen dann das Internet und sonst nichts. Dazu gehört eine Begrenzung der Bandbreite, damit einzelne Geräte nicht die Fläche ausbremsen, und je nach Haus eine Anmeldeseite.
Wie viele Zugangspunkte brauchen wir?
Das sagt die Messung, und seriös lässt es sich vorher nicht nennen. Als Anhaltspunkt: In einem Hochregallager liegt der Bedarf deutlich höher als die Quadratmeterzahl vermuten lässt, weil zwischen den Regalreihen kaum Signal übergreift. Wer Ihnen ohne Messung eine Zahl nennt, rät.
Betreuen Sie die Anlage danach auch?
Auf Wunsch ja – mit Überwachung, Updates und einem Blick auf die Auslastung, damit ein schleichender Engpass auffällt, bevor er stört. Sie können die Anlage aber auch selbst betreiben; die Zugänge und die Dokumentation gehören Ihnen in jedem Fall.