StörungenFehlercodesWebserver
500
Der Server hat das Problem, nicht die Anfrage. Ohne Blick ins Serverprotokoll ist ein 500er nicht zu lösen – dort steht die eigentliche Meldung: fehlende Datei, Datenbank nicht erreichbar, Speichergrenze überschritten.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
So gehen Sie vor
Die dreistelligen Codes sagen, wer das Problem hat. Die 400er bedeuten, dass die Anfrage nicht in Ordnung war – falsche Adresse oder fehlende Berechtigung. Die 500er bedeuten, dass der Server das Problem hat: Er ist überlastet, ein Dienst dahinter antwortet nicht, oder die Anwendung ist abgestürzt. Für die eigene Website ist das die wichtigste Unterscheidung überhaupt, denn 500er kosten Umsatz und Sichtbarkeit, 404er meist nicht.
Die erste Ziffer lesen
4 heißt: Die Anfrage war das Problem. 5 heißt: Der Server war das Problem. Diese eine Ziffer entscheidet, ob Sie bei sich suchen oder beim Anbieter – und sie wird am häufigsten übersehen.
Prüfen, ob es alle betrifft
Rufen Sie die Adresse von einem anderen Anschluss auf, etwa über das Mobilfunknetz. Erscheint der Fehler dort nicht, liegt es an Ihrem Netz, Ihrem Zwischenspeicher oder Ihrer Namensauflösung – nicht an der Website.
Bei 500ern: in das Serverprotokoll sehen
Ein 500er ohne Blick ins Protokoll ist nicht zu lösen. Dort steht die eigentliche Meldung – fehlende Datei, Datenbank nicht erreichbar, Speichergrenze überschritten, Syntaxfehler nach einer Änderung. Jeder Hoster stellt dieses Protokoll bereit.
Vollständige Anleitung: HTTP-Fehler der eigenen Website
Dort stehen alle Schritte, die PowerShell-Befehle dazu, was im Betrieb anders ist und ab wann Weitersuchen teurer wird als Aufhören.
Weitere Codes aus dem Bereich Webserver
- 403Sie haben sich ausgewiesen, und es reicht trotzdem nicht – eine Ablehnung, kein Anmeldeaufruf. Die drei häufigsten Ursachen: falsch gesetzte Dateirechte, ein Verzeichnis ohne Startseite bei verbotener Auflistung, oder eine Sperre durch eine Schutzeinrichtung.
- 404Die Adresse gibt es nicht. Für eine wirklich entfernte Seite ist das die richtige Antwort und völlig unbedenklich. Schädlich wird es erst, wenn Seiten so antworten, die es noch geben sollte – etwa nach einem Relaunch ohne Weiterleitungen.
- 502Ein Vermittler hat weitergeleitet und keine gültige Antwort bekommen. Die Ursache liegt also nicht bei dem, der die Meldung ausgibt, sondern eine Station dahinter – Anwendungsserver abgestürzt, Datenbank überlastet.
- 503Der Dienst ist vorübergehend nicht verfügbar, sehr oft wegen Überlastung oder laufender Wartung. Tritt er regelmäßig zur selben Tageszeit auf, ist es Last; nach einer Änderung, ist es die Änderung.
- 504Ein Vermittler hat auf eine Antwort gewartet und keine bekommen. Anders als bei einer Ablehnung hat die Gegenstelle gar nicht geantwortet – das deutet auf Überlastung oder eine Blockade unterwegs.
- 429Zu viele Anfragen in zu kurzer Zeit; der Server bremst absichtlich. Trifft meist automatische Zugriffe. Sehen Besucher ihn, ist die Bremse zu scharf eingestellt oder es läuft tatsächlich ein Angriff.
