Zum Inhalt springen
0621 877 55 990

Das Journal des DAVINCI RechenzentrumsSonntag, 11. Oktober 2026196 Beiträge · 14 Ressorts

DAVINCI Journal

Ressort · 33 Beiträge

Ressort IT-Sicherheit & Cybersecurity

Bedrohungen verstehen, bevor sie teuer werden.

Angriffe treffen längst nicht mehr nur Konzerne. In diesem Ressort ordnen wir Bedrohungslagen, Schutzmaßnahmen und Regulierung so ein, dass Entscheider handeln können – ohne Panik und ohne Fachchinesisch.

Worum es in diesem Ressort geht

Cybersecurity behandelt die Bedrohungslage, mit der sich ein Unternehmen aktiv auseinandersetzen muss: Angriffswege wie Phishing und Ransomware, Schutzmaßnahmen wie Mehrfaktor-Anmeldung und Angriffserkennung, sowie die Regulierung, die Sicherheit inzwischen vorschreibt – NIS2, der Cyber Resilience Act, Meldepflichten nach einem Vorfall. Das Ressort ordnet ein, welche Maßnahme gegen welche Bedrohung tatsächlich wirkt.

Für ein mittelständisches Unternehmen ist das kein Nischenthema mehr. Angriffe richten sich nicht nach Unternehmensgröße, und ein erfolgreicher Ransomware-Vorfall kostet Betriebszeit, die keine Versicherung vollständig ersetzt. Wer versteht, wie ein Angriff typischerweise abläuft und an welcher Stelle er sich unterbrechen lässt, kann Budget dort einsetzen, wo es tatsächlich wirkt, statt Produkte nach Werbeversprechen zu kaufen, die im Ernstfall nicht greifen.

Abgegrenzt wird hier zum Ressort Netzwerk & Systemtechnik, das die Infrastruktur behandelt, auf der Sicherheitsmaßnahmen aufsetzen, und zum Ressort Datenschutz & Compliance, das die rechtlichen Pflichten rund um personenbezogene Daten vertieft. Cybersecurity befasst sich mit der Bedrohung selbst und der Maßnahme dagegen – nicht mit der Netzwerkarchitektur oder der DSGVO im Allgemeinen.

Wenn Sie hier neu sind

Weitere Beiträge aus IT-Sicherheit

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Der QR-Code auf dem Brief: Wie Quishing am E-Mail-Filter vorbeikommt

Ein Schreiben im Namen der Bank, ein Aufkleber an der Ladesäule, eine Rechnung mit Code zum Bezahlen: Beim Quishing steckt der Phishing-Link in einem QR-Code. Er wird mit dem Telefon geöffnet – dort, wo kein Firmenfilter mitliest und die Adresszeile kaum zu lesen ist.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Der gemeldete Fehlklick: Warum Häuser mit Meldekultur Angriffe früher stoppen

In jedem Unternehmen klickt irgendwann jemand auf einen Link, den er nicht hätte öffnen sollen. Ob daraus ein Vorfall wird, entscheidet sich in der Minute danach – an der Frage, ob die Person es sofort meldet oder hofft, dass nichts passiert. Die Antwort hängt weniger von Schulungen ab als von der Reaktion der Geschäftsführung auf den ersten gemeldeten Fehler.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Das info@-Postfach und sein Passwort, das fünf Leute kennen

Fast jedes Unternehmen hat es: ein Postfach für info@, buchhaltung@ oder bewerbung@, an dem sich mehrere Leute mit demselben Passwort anmelden. Bequem ist das, sicher nicht. Ein geteiltes Passwort lässt sich nicht mit Mehrfaktor-Anmeldung schützen, nicht nachvollziehen und nach einem Weggang nicht zurücknehmen. Dabei gibt es eine bessere Lösung, die nicht einmal eine Lizenz kostet.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Freitag, 17 Uhr, alle Administratoren ausgesperrt: Wofür es den Notfallzugang gibt

Eine neue Regel für den bedingten Zugriff, ein Tippfehler bei der Ländersperre – und plötzlich kann sich niemand mehr als Administrator anmelden. Der Fall ist seltener als ein Phishing-Angriff, aber teurer, wenn er eintritt. Dagegen hilft ein Konto, das im Alltag niemand benutzt: der Notfallzugang. Microsoft empfiehlt zwei davon.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Warum die Geschäftsführung als Erste kein Passwort mehr haben sollte

Das Postfach der Geschäftsführung ist für Angreifer das wertvollste im Haus: Von dort aus lassen sich Überweisungen anweisen, Verträge versenden und Mitarbeitende täuschen. Passkeys machen die Anmeldung immun gegen gefälschte Anmeldeseiten. Sie sind heute so weit, dass man mit den Konten beginnen kann, auf die es am meisten ankommt – und das sind nicht die der IT allein.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Der letzte Arbeitstag: Warum ein gesperrtes Konto noch eine Stunde weiterarbeiten kann

Das Konto ist gesperrt, das Notebook abgegeben, der Abschied gefeiert – und trotzdem kann der Zugang auf dem privaten Telefon noch eine Weile funktionieren. Der Grund ist technisch und gut dokumentiert. Er ist nur einer von mehreren Punkten, an denen ein Offboarding scheitert, wenn es nicht nach einer Liste läuft.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Der Dienstleister mit dem Dauerzugang: Fernwartung, die niemand mehr im Blick hat

Die Fernwartung für die Telefonanlage, der Zugang des Softwarehauses für die Warenwirtschaft, das Konto des früheren IT-Betreuers: In vielen Häusern gibt es Zugänge von außen, die seit Jahren offen sind und von denen niemand genau weiß, wer sie benutzt. Sie sind bequem für den Dienstleister – und für jeden, der dessen Zugangsdaten erbeutet.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Fünf Monate im eigenen Netz: Was ein Angreifer tut, bevor jemand ihn bemerkt

Zwischen Einstieg und Entdeckung liegen nach Branchenangaben oft 150 bis 250 Tage. Das ist keine Zahl über Technik, sondern über Aufmerksamkeit: Der Angreifer hinterlässt in dieser Zeit Spuren – es sieht nur niemand hin. Was in diesen Monaten passiert und warum die Dauer die eigentliche Kennzahl ist.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

„24/7“ steht in jedem Angebot. Was es bedeutet, steht in keinem

Rund um die Uhr kann heißen: Die Technik läuft durch. Es kann heißen: Ein Mensch bewertet nachts. Es kann heißen: Jemand ruft Sie an. Drei Dienste, dreimal „24/7“, drei völlig verschiedene Nächte. Woran Sie erkennen, welche Sie kaufen.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

MTTD und MTTR: Warum zwei Anbieter mit derselben Zahl Verschiedenes verkaufen

„Reaktion in unter 30 Minuten“ – klingt vergleichbar, ist es nicht. Ob die Uhr beim Alarm oder bei der Bewertung startet, ob am Ende ein Skript oder ein Mensch gehandelt hat, ob der Mittelwert die schlechten Nächte verbirgt: Was hinter den Kennzahlen steckt und welche Fragen sie vergleichbar machen.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Dienstag, 2:40 Uhr: Protokoll einer Nacht, in der nichts passiert ist

Ein Maschinenbauer, siebzig Beschäftigte, ein Dateiserver, ein Dienstkonto, das plötzlich mehr will. Was in den dreißig Minuten danach geschieht – in einem Haus mit überwachter Erkennung und in einem ohne. Der Fall ist erfunden. Die Zeiten sind es nicht.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

400 IT-Dienste, kein Sicherheitsteam: Wie ein Landratsamt zur überwachten Erkennung kam

Das Landratsamt Dachau betreut über 400 IT-Dienste, von der Aktenverwaltung bis zum Kassenautomaten – mit Allroundern, nicht mit Sicherheitsspezialisten. Wie der IT-Leiter den Wechsel von signaturbasiertem Schutz zu Managed XDR begründet, wonach er auswählte und welche Rolle der Datenschutz spielte. Nach einem von G DATA veröffentlichten Interview.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

6.000 Rechner, 380 Filialen, eine Frozen Zone: Wie Thalia MXDR ausgerollt hat

Zwischen November und Januar ändert ein Buchhändler nichts an seiner IT. Thalia hat diese Zeit genutzt, um den Rollout einer überwachten Angriffserkennung auf 6.000 Rechner zu planen – und dabei ein Problem gelöst, das jedes Haus mit vielen Standorten kennt: Wie kommen Updates in die Filialen, ohne die Leitungen zu verstopfen? Nach einer von G DATA veröffentlichten Fallstudie.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Begrenztes Sicherheitsbudget: was zuerst wirkt

Wer nach Produktliste einkauft, bezahlt Werkzeuge, die nichts verhindern. Eine Reihenfolge nach Risiko, ein Verteilungsbeispiel mit offengelegten Annahmen und drei Kennzahlen, an denen sich Wirkung ablesen lässt.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Penetrationstest beauftragen, ohne einen Schaubericht zu bezahlen

Zwei Angebote für denselben Test können sich um den Faktor fünf unterscheiden – meist nicht in der Qualität, sondern im Geltungsbereich. Woran Sie das erkennen, was rechtlich vorher geklärt sein muss und wie ein Bericht zu lesen ist.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Passwortregeln, die 2026 noch tragen

Der Wechsel alle 90 Tage gilt heute als schädlich, Länge schlägt Sonderzeichen, und Passkeys verändern die Rechnung noch einmal. Was BSI und NIST empfehlen und wie sich daraus eine Richtlinie auf zwei Seiten machen lässt.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Ein Vorfall, vier Meldewege – wer wann wem melden muss

DSGVO, NIS2, Cyber Resilience Act und KRITIS-Dachgesetz verlangen unterschiedliche Meldungen an unterschiedliche Stellen, teils innerhalb von 24 Stunden. Wie sich die vier Pflichten unterscheiden und wie eine Meldematrix aussieht.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Von Virenschutz zu Angriffserkennung – was EDR verlangt

EDR erkennt Angriffe, die kein Virenscanner sieht – erzeugt dafür aber Meldungen, die jemand lesen und beantworten muss. Was das Gesetz verlangt, was die Technik leistet und welches Personal der Betrieb braucht.

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Cyberversicherung: Der Fragebogen ist der Vertrag

Eine Cyberpolice ersetzt keine Schutzmaßnahme, sie setzt sie voraus. Welche technischen Obliegenheiten Versicherer üblicherweise verlangen, was bei einer Verletzung rechtlich folgt und wie eine Schadenmeldung abläuft.

IT-Sicherheit: Wie steht Ihr Unternehmen da?

Eine Einschätzung Ihrer Lage, ohne Verkaufsgespräch. Sie erhalten innerhalb der nächsten zwei Stunden eine Antwort von jemandem, der entscheiden kann.