
Symbolbild, künstlich erzeugt
Eigener Serverraum oder Colocation? Eine ehrliche Gegenüberstellung
Der Serverraum im Haus wirkt günstig, weil viele seiner Kosten unsichtbar sind. Ein Vergleich, der Strom, Klima, Fläche und Verfügbarkeit einbezieht.
Das Journal des DAVINCI RechenzentrumsSonntag, 11. Oktober 2026195 Beiträge · 14 Ressorts
Ressort · 17 Beiträge
Wo Ihre Daten tatsächlich liegen.
Zertifizierungen, Redundanz, Stromversorgung, Kühlung: Was ein professionelles Rechenzentrum ausmacht – und woran Sie erkennen, ob Ihr Anbieter hält, was der Prospekt verspricht.
Rechenzentrum & Colocation behandelt den physischen Ort, an dem Server tatsächlich stehen: Stromversorgung und Notstrom, Kühlung, Brandschutz, Zutrittskontrolle, Netzanbindung und die Zertifizierungen und Normen, mit denen Anbieter für Verfügbarkeit werben. Es geht um das Gebäude und seine Infrastruktur, nicht um die Software oder den Vertrag, der den Betrieb darin regelt.
Für ein Unternehmen, das eigene Systeme extern unterbringt oder darüber nachdenkt, ist der Unterschied zwischen Werbeversprechen und belastbarer Zusage entscheidend. Eine Tier-Angabe oder ein ISO-27001-Zertifikat bestätigt ein Verfahren oder eine Klasseneinteilung, keinen garantierten Sicherheitszustand. Wer beurteilen will, ob ein Rechenzentrum hält, was der Prospekt verspricht, muss wissen, was diese Angaben tatsächlich belegen und was nicht – und danach gezielt nachfragen.
Abgegrenzt wird hier zu Managed Server & Hosting, das den Serververtrag und seinen Betrieb behandelt, und zu Cloud & Infrastruktur, das Software-Betriebsmodelle vergleicht. Ein Rechenzentrum kann Standort für beides sein – dieses Ressort befasst sich mit dem Gebäude, nicht mit dem, was darin betrieben wird.

Symbolbild, künstlich erzeugt
Der Serverraum im Haus wirkt günstig, weil viele seiner Kosten unsichtbar sind. Ein Vergleich, der Strom, Klima, Fläche und Verfügbarkeit einbezieht.
Eine große Anlage in einer Nacht umgezogen, ohne dass jemand etwas bemerkt hat. Teil 10 der Serie: die Checkliste für den IT-Umzug, die Vernetzung der Standorte und wie das Projekt endete.
82 Rechenzentren, Europas größter Internetknoten, ein Rekord von 19,6 Terabit pro Sekunde – und eine Stadt, die das Wachstum lenken will. Was davon für mittelständische Unternehmen in Rhein-Main zählt.
Welche Temperatur ein Serverraum braucht, was ein Server tut, wenn er zu heiß wird, und warum ein neuer Server nach unserer Erfahrung nach etwa zwei Jahren wieder genauso langsam ist. Mit Blindplatten, Abstand und perforierten Türen zur Lösung.
Laufende Spiegelung ins Rechenzentrum, Umschalten bei Hardware-Ausfall, ein hybrider Aufbau. Teil 7 der Serie: wie Hochverfügbarkeit im Mittelstand aussieht.
Beleg 6 der Nachweismappe heißt Dienstleisternachweis: Wo laufen die Systeme, wer betreibt sie, welche Zertifikate gibt es? Für Häuser, deren Sicherung oder Server im Rechenzentrum unseres Partners in Hüllhorst liegen, lässt sich dieser Beleg mit Fundstellen füllen – wir gehen ihn Zeile für Zeile durch, und sagen, was er nicht belegt.
Sechs Generatoren, über 100.000 Liter Kraftstoff, ein monatlicher Test unter Last – so beschreibt der Betreiber des Rechenzentrums unseres Partners seine Stromversorgung. Der Serverraum im Büro hat eine USV für zwanzig Minuten. Zwischen beiden liegt nicht nur Geld, sondern eine Frage, die bei Stromausfällen sehr konkret wird: Wer schaltet was wann ab?
Drei Wege führen ins Rechenzentrum, und sie unterscheiden sich in einer Frage: Wem gehört die Hardware? Housing stellt Ihre Server dorthin, Hosting mietet einen dedizierten Server, IaaS mietet virtuelle Maschinen. Was die drei trennt, was sie nach Herstellerangabe zusichern – und die vier Fragen, die die Entscheidung in einer Stunde klären.
Wer im Serverraum steht, umgeht die meisten digitalen Schutzmaßnahmen. Dieser Beitrag zeigt, wie ein belastbares Zutrittskonzept aufgebaut ist und welche Nachweise Kunden von einem Rechenzentrumsbetreiber verlangen können.
Tier-Stufen, Normenreihen und behördliche Einordnungen messen unterschiedliche Dinge. Dieser Beitrag erklärt, welches System was prüft, welche Aussagen es nicht trägt und welche Nachweise eine Klassenangabe erst belastbar machen.
Das Energieeffizienzgesetz setzt Rechenzentren feste Grenzwerte für die Kennzahl PUE, verlangt die Nutzung von Abwärme und jährliche Meldungen. Dieser Beitrag ordnet die Schwellen, die Fristen und den Stand der Gesetzgebung ein.
Eine Besichtigung ist eine Prüfhandlung, kein Höflichkeitsbesuch. Dieser Beitrag liefert die Fragen für den Rundgang und die Beobachtungen, an denen sich zeigt, ob ein Betrieb gelebt wird oder nur dokumentiert ist.
Eine Notstromversorgung ist keine Anschaffung, sondern eine Betriebsaufgabe mit Prüffristen. Dieser Beitrag zeigt, wie die Überbrückungszeit hergeleitet wird, was Batterien brauchen und welche Nachweise vorliegen müssen.
Zwei Verträge bedeuten nicht zwei Wege: Oft laufen beide über dieselbe Faser im selben Schacht. Dieser Beitrag zeigt, welche Ebenen einer Anbindung man auseinanderhalten muss und welche Angaben eine Redundanz belegen.
Fast jeder Anbieter wirbt damit. Doch ISO 27001 zertifiziert ein Managementsystem, keinen Sicherheitszustand. Wie Sie das Zertifikat richtig einordnen.
Ein Rechenzentrum ist nur so stark wie sein schwächstes Einzelteil. Welche Bereiche doppelt ausgelegt sein müssen und woran man echte Redundanz erkennt.
Zwei Rechenzentren in derselben Stadt schützen vor Technikausfall, nicht vor Hochwasser oder Stromnetzstörung. Die richtige Entfernung ist eine Abwägung.
Rechenzentrum: Wie steht Ihr Unternehmen da?
Eine Einschätzung Ihrer Lage, ohne Verkaufsgespräch. Sie erhalten innerhalb der nächsten zwei Stunden eine Antwort von jemandem, der entscheiden kann.