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Was in die Cloud gehört

Was in die Cloud gehört und was vor Ort bleibt, entscheidet sich an Branche und Größe.

1Wie viele Arbeitsplätze hat Ihr Unternehmen?
2In welcher Branche?
3Welche Software setzen Sie ein?

Erscheint nach der Branche.

Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.

Microsoft-Lizenzen waren lange eine Investition: kaufen, für Jahre nutzen, bei der nächsten Version wieder kaufen. Zwei Programme ändern das für Betrieb und Cloud. SPLA, das Services Provider License Agreement, erlaubt Dienstleistern, Microsoft-Serversoftware monatlich und nutzungsbasiert zu vermieten – Windows Server, SQL Server, Exchange Server und mehr. CSP, das Cloud-Solution-Provider-Programm, ist der Weg, über den Partner Microsoft-365-Abonnements bereitstellen und verwalten.

Wir bieten beides über unseren Partner TERRA CLOUD an, der die Lizenzen zentral verwaltet und abrechnet. Für Sie heißt das: ein Ansprechpartner für Betrieb und Lizenz, ein Monatsbetrag, und eine Lizenzierung, die mit der Umgebung mitwächst oder schrumpft – statt einer Kauflizenz, die nach zwei Jahren zu klein oder zu groß ist.

SPLA und CSP im Vergleich

SPLA – Serversoftware mietenCSP – Microsoft 365 im Abo
ProdukteWindows Server, SQL Server, Exchange Server, Remote Desktop Services u. v. m.Microsoft 365 Business Basic/Standard/Premium, Enterprise-Pläne, Einzeldienste
AbrechnungMonatlich nach tatsächlicher NutzungJahresabo (jährlich oder monatlich gezahlt) oder Monatsabo
EinsatzIn IaaS- und Hosting-Umgebungen; bei eigener SPLA-Vertragspartnerschaft auch im Housing und außerhalb der TERRA CLOUDÜberall – Microsoft betreibt den Dienst in europäischen Rechenzentren
VorteilKeine Investition, freie Versionswahl mit Updates, Skalierung nach Bedarf, ideal für projektbezogene LastSchnelle Bereitstellung, passende Pläne je Unternehmensgröße, Verwaltung durch den Partner
BindungKeine langfristige LizenzbindungJe Abo-Variante: 12 Monate oder monatlich

Die drei Abo-Varianten im CSP – nach Herstellerangabe

0 %Aufschlag
Jahresabo mit jährlicher Zahlung – die Empfehlung des Katalogs für Kosteneffizienz und Planungssicherheit.
ca. 5 %teurer
Jahresabo mit monatlicher Zahlung gegenüber der jährlichen Zahlweise.
ca. 20 %teurer
Monatsabo mit monatlicher Zahlung gegenüber dem Jahresabo – dafür monatlich anpassbar.

Welcher Microsoft-365-Plan für wen

Der Katalog empfiehlt Business Premium; die Gründe stehen in den Sicherheitsfunktionen, die ein Mittelständler ohne eigene Sicherheitsabteilung sonst nicht hätte.

  • Business StandardOffice-Anwendungen, Exchange, Teams, SharePoint, OneDrive – der Arbeitsplatz. Ohne erweiterte Sicherheits- und Geräteverwaltung.
  • Business PremiumDasselbe plus Geräteverwaltung (Intune), erweiterte Identitäts- und Zugriffsregeln (Entra ID P1), Schutz vor Schadsoftware und Phishing (Defender for Business). Für NIS2-Einrichtungen die Umsetzung von Zugriffskontrolle und Mehrfaktor nach § 30 Abs. 2 Nr. 9 und 10 BSIG.
  • Was keiner der Pläne enthältEine Sicherung Ihrer Daten außerhalb der Plattform. Die kommt als eigener Dienst dazu – siehe Microsoft-365-Backup.

Lizenz und Betrieb aus einer Hand – und was das für die Prüfung heißt

Ein Prüfer fragt bei Microsoft-Software zwei Dinge: Sind die Lizenzen vorhanden und zugeordnet, und welche Programmversionen sind im Einsatz (GoBD Rz. 154, Programmidentität). Bei gemieteten Lizenzen beantwortet das die monatliche Abrechnung: Sie weist aus, welche Produkte in welcher Zahl lizenziert sind, und der Betreiber dokumentiert die Versionen. Das ist einfacher zu belegen als ein Ordner mit Kauflizenzen aus fünf Jahren.

Der Wechsel von Kauflizenzen zu SPLA oder CSP ist kein Zwang. Vorhandene Lizenzen mit Software Assurance lassen sich unter Bedingungen weiterverwenden; was gilt, hängt am Lizenztyp und an Microsofts Regeln. Wir prüfen das vor dem Wechsel – und sagen, wo eine Kauflizenz günstiger bleibt.

Dazu gehört

Häufige Fragen

Können wir SPLA-Lizenzen für Server in unserem eigenen Serverraum nutzen?
Nach Herstellerangabe bei eigener SPLA-Vertragspartnerschaft auch im Housing und außerhalb der TERRA CLOUD. Im Regelfall ist SPLA für Umgebungen gedacht, die ein Dienstleister betreibt – in der TERRA CLOUD oder bei uns. Für Server, die Sie selbst betreiben, bleiben Kauf- oder Abolizenzen von Microsoft der Weg; das klären wir je Fall.
Was passiert mit unseren vorhandenen Kauflizenzen?
Sie bleiben Ihre. Ob sie in einer gemieteten Umgebung weiterverwendet werden dürfen, hängt an Lizenztyp und Software Assurance – Microsofts Regeln entscheiden. Wir prüfen das vor dem Wechsel; manchmal ist die Kauflizenz für ein stabiles System die günstigere Wahl.
Jahresabo oder Monatsabo für Microsoft 365?
Jahresabo, wenn die Nutzerzahl stabil ist – rund 20 % günstiger als das Monatsabo laut Katalog. Monatsabo für Saisonkräfte, Projekte und Probezeiten. Beides lässt sich mischen: ein Sockel im Jahresabo, der Rest monatlich.
Wer ist unser Vertragspartner?
Wir. Die Lizenzen werden über das CSP- beziehungsweise SPLA-Programm von TERRA CLOUD bereitgestellt und abgerechnet; Beratung, Zuordnung, Betrieb und Rechnung kommen von uns. Microsoft bleibt Lizenzgeber.

Quellen und Nachweise

  1. TERRA CLOUD 2026/2027 – Katalog (Rechenzentrum, Service-Level, Backup, IaaS, Housing, S3, SPLA, CSP) · WORTMANN AG / TERRA CLOUD GmbH, Hüllhorst (Art.-Nr. 9999928)
  2. GoBD im Amtlichen AO-Handbuch 2024, Anhang 64 – Rz. 107–110 (Unveränderbarkeit), Rz. 152 (Absicherung gegen Verlust) · Bundesministerium der Finanzenamtlich
  3. § 30 BSIG – Risikomanagementmaßnahmen, Absatz 2 Nummer 3 (Backup-Management, Wiederherstellung) und Nummer 4 (Lieferkette) · Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de)amtlich