
IT für die Kunststoff-extrusion in Bensheim.
Ihre Fertigung kennt kein Stück, sondern einen laufenden Meter. Und Ihr Lager kennt Reststücke, die es nur einmal gibt und die im System meist nicht vorkommen.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Bestandsführung und Werkstoffdaten, Standort Viernheim
Bensheim erreichen wir von Viernheim aus – über die A 5 rund fünfundzwanzig Minuten. Wenn die nächste Listenaufnahme kommt und die Frage nach betroffenen Artikeln in einer Wochenrecherche endet: darüber sprechen wir am besten vorher.
01 · Kunststoffverarbeitung in Bensheim
Der Strang läuft, und das Lager rechnet in Metern.
In Bensheim sitzen zwei Seiten derselben Branche. Die eine stellt technische Kunststoffteile und Halbzeuge her: extrudierte Profile, Platten und Rundmaterial, dazu Werkzeugbau, Spritzguss, Zerspanung, Guss und eine Fertigung im Reinraum. Die andere beschafft Thermoplaste, überwiegend aus dem asiatischen Raum, und liefert sie an Verarbeiter in Elektrotechnik, Bau, Verpackung und Fahrzeugbau.
Beide leben von Eigenschaften, nicht von Formen: Flammschutz, Temperaturbeständigkeit, UV-Verhalten, Gleiteigenschaften. Verkauft wird gegen ein Datenblatt, und das Datenblatt ist eine Zusage.
Die Fertigung selbst hat einen eigenen Takt. Eine Extrusionslinie wird angefahren, produziert Anfahrausschuss und läuft dann über Stunden; ein Zuschnitt macht aus einem großen Format zwei handliche Werkstücke und einen Rest, der weiter verkäuflich ist.
Für die IT heißt das: Bestand ist hier keine Stückzahl, sondern eine Länge mit Toleranz und ein Rest mit Vorgeschichte. Und der Werkstoff ist der geregelte Teil des Geschäfts – wird ein Zusatzstoff beschränkt, muss rückwärts auffindbar sein, in welchen Rezepturen, Artikeln und Lieferungen er steckt.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es in der Kunststoffverarbeitung hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Ein laufender Meter ist kein Stück.
KI-generiertes BildWarenwirtschaft für Halbzeug rechnet anders.
Die meisten Systeme kennen ein Teil und eine Menge. Halbzeug kennt ein Format, eine Länge, eine Toleranz, einen Zuschnitt und einen Rest – und der Rest ist kein Abfall, sondern Ware mit einem Maß, das nur zu bestimmten Aufträgen passt. Wer das in Stückzahlen zwingt, verliert entweder die Reste oder die Übersicht.
In der Praxis führt das zu einem stillen Verlust: Es wird neu angeschnitten, weil niemand nachsieht, was noch im Regal steht, und die Reste werden nach einem Jahr zum Materialpreis abgegeben. Das fällt in keiner Auswertung auf, weil es als Verschnitt gebucht wird und damit normal aussieht.
Wir richten den Bestand deshalb so ein, dass Restlängen eigene Einheiten sind – mit Maß, Werkstoff und Herkunft, sichtbar für die Auftragsbearbeitung und, wo es sich anbietet, auch für den Bestellweg. Das ändert die Fertigung nicht und wirkt auf die Materialquote, also auf die Kennzahl, die in diesem Geschäft über die Marge entscheidet.
KI-generiertes BildDer Werkstoff ist der geregelte Teil des Geschäfts.
In der Metallverarbeitung ist das Material ein Werkstoff mit einer Güte. Bei technischen Kunststoffen ist es eine Mischung aus Polymer, Flammschutz, Stabilisatoren und Farbe – und jeder dieser Bestandteile kann in eine Beschränkung geraten. Die Kandidatenliste nach REACH wird zweimal jährlich ergänzt, und mit jeder Ergänzung stellt irgendein Kunde die Frage, ob sein Artikel betroffen ist.
Diese Frage ist nur rückwärts zu beantworten: vom Stoff zur Rezeptur, von der Rezeptur zum Artikel, vom Artikel zur Lieferung und zum Kunden. Genau in dieser Richtung sind gewachsene Ablagen nicht gebaut; sie kennen den Weg vom Auftrag zum Material, nicht den umgekehrten.
Wir bauen diese Kette deshalb einmal abfragbar auf, statt sie bei jeder Listenaufnahme neu zu recherchieren. Das ist Datenarbeit und keine Anschaffung – und es verschiebt die Auskunft von mehreren Wochen auf einen Tag, was bei einem Kunden, der selbst unter Termindruck steht, über den Anschlussauftrag entscheidet.
Vom Modell bis an die Maschine
Konstruktion, Halle und Service stellen drei verschiedene Ansprüche an dieselbe IT. Welcher zuerst drückt, hängt an Ihrer Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Kunststoffverarbeiter wissen wollen.
- Wie führt man Restlängen sinnvoll im Bestand?
- Als eigene Einheit mit Maß, Werkstoff und Herkunft, nicht als Sammelposten Verschnitt. Der Aufwand liegt im Einrichten und im ersten Aufnehmen des Regals. Der Nutzen zeigt sich in der Materialquote: Es wird weniger neu angeschnitten, weil die Auftragsbearbeitung sieht, was passt.
- Wir prüfen stündlich. Warum reicht das bei der Extrusion nicht?
- Weil eine Linie in einer Stunde viele Meter macht und eine langsame Abweichung dabei normal aussieht. Die Stichprobe findet den Zustand, nicht den Verlauf. Werden die Prozesswerte mitgeschrieben, ist der Verlauf sichtbar – und die Strecke zwischen Abweichung und Entdeckung schrumpft auf Minuten.
- Was tun wir, wenn ein Zusatzstoff in eine Beschränkung gerät?
- Rückwärts suchen: Stoff, Rezeptur, Artikel, Lieferung, Kunde. Wenn diese Kette abfragbar ist, dauert die Auskunft einen Tag; wenn nicht, mehrere Wochen. Die Pflicht zur Auskunft in der Lieferkette kommt aus REACH – die Frist dafür richtet sich nicht danach, wie Ihre Ablage gewachsen ist.
- Handel und Fertigung nutzen verschiedene Nummern. Ist das ein Problem?
- Es wird eines, sobald jemand reklamiert. Ohne gemeinsame Chargenkennung ist nicht zu klären, ob die Ursache im Werkstoff oder in der Einstellung lag, und diese Unklarheit geht regelmäßig zulasten des Verarbeiters. Eine durchgehende Kennung ist Umstellungsaufwand und die Voraussetzung, einen Lieferantenfehler zu belegen.
- Wie halten wir Datenblätter im Griff?
- Mit einer geführten Fassung je Artikel, Datum und einer Aufzeichnung, wer welche Version bekommen hat. Das klingt nach Verwaltung und ist im Schadensfall der Unterschied zwischen einer belegbaren Zusage und einer Behauptung. Der Aufwand entsteht einmal beim Aufräumen des Bestands.
- Sie sitzen in Viernheim. Wie schnell sind Sie in Bensheim?
- Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, in aller Regel per Fernwartung. Muss jemand kommen, sind es über die A 5 rund fünfundzwanzig Minuten. Für Extrusionslinien im Mehrschichtbetrieb und die Reinraumfertigung vereinbaren wir die Erreichbarkeit schriftlich.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
