
IT für Trennmittel-hersteller in Laudenbach.
Ihre Rezepturen entstehen für einzelne Kunden, Ihre Kennzeichnung folgt dem Zielmarkt, und die Reklamation betrifft eine Anwendung, die Sie nie gesehen haben.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala8 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Rezepturverwaltung und Gefahrstoffangaben, Standort Viernheim
Laudenbach erreichen wir von Viernheim aus – eine knappe halbe Stunde. Wenn Varianten und Freigaben in Tabellen liegen: dort entsteht die Lieferung, die fast passt.
01 · Trennmittel in Laudenbach
Ein Hilfsstoff, der in fremden Prozessen wirkt.
In Laudenbach werden Trennmittel und Hilfsstoffe für die Fertigung hergestellt – Präparate, die dafür sorgen, dass Werkstücke sich aus Formen lösen, Oberflächen sauber bleiben und Prozesse laufen. Verkauft werden sie an Industriebetriebe, oft in kleinen Gebinden und in Rezepturen, die auf deren Anwendung abgestimmt sind.
Das Geschäft ist deshalb weniger Massenproduktion als Anpassung: Zwei Kunden mit derselben Aufgabe brauchen häufig zwei verschiedene Einstellungen, weil Werkstoff, Temperatur, Taktzeit und Nachbehandlung sich unterscheiden. Die Zahl der Varianten wächst über Jahre.
Gleichzeitig ist jedes Erzeugnis ein Gemisch mit Einstufung: Kennzeichnung, Sicherheitsdatenblatt, Transportvorschrift und Lagerbedingungen folgen daraus, und sie ändern sich, wenn sich die Einstufung eines Bestandteils ändert – ohne dass am Produkt selbst etwas geschieht.
Für die IT heißt das: Rezepturvarianten müssen mit Kundenbezug, Fassung und Freigabe geführt werden, sonst ist nach Jahren nicht mehr klar, welche Variante wohin geliefert wird. Einstufung, Kennzeichnung nach der CLP-Verordnung und Sicherheitsdatenblatt müssen zusammenhängen. Und ein Chargenbezug muss bis in das einzelne Kleingebinde reichen, weil die Reklamation dort ankommt.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es bei Hilfsstoffen hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Ihr Sortiment wächst durch Kunden, nicht durch Entwicklung.
KI-generiertes BildDreihundert Varianten sind kein Katalog.
Ein Sortiment, das durch Kundenanpassungen entsteht, wächst anders als ein entwickeltes: Es kommt keine Produktlinie hinzu, sondern eine Variante, die sich von einer bestehenden in einer Komponente unterscheidet und von genau einem Werk abgenommen wird.
Nach zehn Jahren ist daraus ein Bestand geworden, den niemand mehr im Kopf hat. Die Frage ist dann nicht, ob eine Variante existiert, sondern welche Fassung für welchen Kunden freigegeben ist – und wer das zuletzt geändert hat. Wird das aus Erfahrung beantwortet, wird irgendwann die falsche Fassung gefahren.
Wir führen Varianten deshalb mit Kundenbezug, Fassung und Freigabe: sichtbar, wer wann was geändert hat, und welche Fassung ausgeliefert werden darf. Das ist Erfassungsaufwand je Änderung – und es verhindert die Lieferung, die fast passt und beim Kunden eine Serie kostet.
KI-generiertes BildDer Fehler sitzt meistens nicht in Ihrem Produkt.
Ein Hilfsstoff wirkt in einem fremden Prozess, und wenn er nicht wirkt, ist die naheliegende Erklärung das Produkt. Tatsächlich liegt die Ursache häufig an geänderten Bedingungen: ein anderer Werkstoff, eine neue Anlage, eine kürzere Taktzeit, eine andere Reinigung vor dem Auftrag.
Nachweisen lässt sich das nur mit einer Vorgeschichte. Wer aufgeschrieben hat, unter welchen Bedingungen ein Mittel beim Kunden eingeführt wurde und was seither gemeldet wurde, führt ein Gespräch über Fakten. Wer es nicht hat, führt ein Gespräch über Vermutungen – und liefert am Ende vorsorglich eine neue Variante.
Wir halten deshalb Anwendungsbedingungen je Kunde fest, erfasst dort, wo sie bekannt werden: beim Außendienst und in der Anwendungstechnik. Das ist Erfassungsdisziplin und verkürzt jede Reklamation – und es verhindert Varianten, die niemand gebraucht hätte.
Vom Modell bis an die Maschine
Konstruktion, Halle und Service stellen drei verschiedene Ansprüche an dieselbe IT. Welcher zuerst drückt, hängt an Ihrer Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Hilfsstoffhersteller wissen wollen.
- Wie verwalten wir dreistellige Variantenzahlen?
- Mit Kundenbezug, Fassung und Freigabe an der Variante selbst. Die Frage ist nie, ob eine Variante existiert, sondern welche Fassung für welchen Kunden freigegeben ist – und aus Erfahrung wird das irgendwann falsch beantwortet.
- Warum ändert sich unsere Kennzeichnung ohne Rezepturänderung?
- Weil Kennzeichnung nach der CLP-Verordnung aus der Einstufung des Gemisches folgt und ein Bestandteil neu eingestuft werden kann. Am Produkt geschieht nichts – am Etikett und im Datenblatt schon.
- Wie stellen wir sicher, dass das richtige Datenblatt mitgeht?
- Indem das Blatt an Produkt, Fassung und Sprache gebunden und mit dem Versand verknüpft ist. Wird es auf Anfrage in einer Ablage gesucht, gehen veraltete Fassungen hinaus – und der Kunde baut seine Betriebsanweisung darauf.
- Warum reicht der Chargenbezug bis zur Charge nicht?
- Weil die Reklamation ein Gebinde betrifft, nicht die Charge, aus der zwanzig Lieferungen gingen. Ohne Zuordnung Gebinde–Charge–Lieferung holt man zu viel zurück oder zu wenig.
- Wie klären wir eine Reklamation schneller?
- Mit einer Vorgeschichte: unter welchen Bedingungen das Mittel eingeführt wurde und was seither gemeldet wurde. Ohne sie ist es ein Gespräch über Vermutungen, das mit einer vorsorglichen neuen Variante endet.
- Sie sitzen in Viernheim. Wie schnell sind Sie in Laudenbach?
- Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, in aller Regel per Fernwartung. Muss jemand kommen, ist es eine knappe halbe Stunde über die A 5 oder die B 3. Für Produktion und Abfüllung vereinbaren wir die Erreichbarkeit schriftlich.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
