
IT für Medienhäuserund Zustellnetze in Ludwigshafen.
Ein Medienhaus arbeitet gegen eine Uhr, die niemand verschieben kann. Was um vier Uhr morgens nicht im Fahrzeug liegt, ist nicht zugestellt – und wird auch nicht nachgeliefert. Wir bauen die Technik für diese Nacht.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Medien- und Vertriebsbetriebe, Standort Mannheim
Wir sitzen in Mannheim, O4, 4 – über die Brücke wenige Minuten, auch um zwei Uhr nachts. Wenn Sie wissen wollen, wie eine Rufkette aussieht, die tatsächlich jemanden erreicht, oder was Ihr Archiv noch hergibt: rufen Sie an.
01 · Medienwirtschaft in Ludwigshafen
Von hier aus wird eine ganze Region beliefert.
Ludwigshafen ist Verlagsstandort mit überregionaler Bedeutung: Von hier aus werden Tageszeitungen herausgegeben, hergestellt und vertrieben, dazu kommen Beteiligungen an weiteren Häusern und ein eigener Rundfunkbetrieb. Das Zustellgebiet reicht weit in die Pfalz hinein.
Was daran für die IT besonders ist, sieht man erst nachts. Zwischen Redaktionsschluss und dem ersten Briefkasten liegen wenige Stunden, in denen Satz, Druck, Bündelung, Verladung und Zustellung ineinandergreifen müssen – ohne Puffer und ohne Möglichkeit, etwas nachzuholen.
Dazu kommt ein Zustellnetz mit sehr vielen Menschen in sehr kurzen Arbeitszeiten: Bezirke, Vertretungen, Zugänge, Kündigungen, Beschwerden. Diese Organisation ändert sich täglich, und jede Änderung muss vor vier Uhr morgens beim richtigen Fahrzeug sein.
Für die IT heißt das: Es gibt keine Wiederholung. Ein System, das um zwei Uhr nachts ausfällt, kostet nicht eine Stunde, sondern die Ausgabe – und die Beschwerden des nächsten Tages.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es im Medienhaus hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Eine Nacht, kein zweiter Versuch.
KI-generiertes BildDer Ausfall um zwei Uhr kostet die Ausgabe.
In den meisten Betrieben ist ein Systemausfall ein Tagesproblem: Man arbeitet nach, man verschiebt, man erklärt es dem Kunden. In der Zeitungsproduktion gibt es das nicht. Zwischen Redaktionsschluss und Auslieferung ist kein Puffer, und was nicht gedruckt wurde, wird nicht nachgedruckt.
Deshalb ist die Frage nicht, ob ein System ausfallen kann, sondern wie lange der Weg zurück dauert – und ob ihn jemand um zwei Uhr nachts gehen kann. Eine Bereitschaft, die aus einer Telefonnummer und einer Hoffnung besteht, ist in dieser Lage keine.
Wir bauen deshalb zwei Dinge parallel: einen zweiten Weg für die Systeme, an denen die Nacht hängt, und eine Rufkette mit mehreren Stufen, die tatsächlich jemanden erreicht. Beides wird geprobt, nicht beschrieben – und zwar zu einer Zeit, in der ein Fehlschlag nichts kostet.
KI-generiertes BildDas Archiv ist Ihr Bestand, und es altert still.
Ein Verlagsarchiv ist nicht nur Erinnerung, sondern Material: Jahrgänge, Bildbestände, Rechte, Verträge. Es wird selten gebraucht und ist dann sofort wichtig – bei einer Recherche, einer Nachnutzung, einer Auseinandersetzung über Bildrechte.
Was dabei still schiefgeht, ist nicht der Verlust, sondern die Lesbarkeit. Bestände aus den neunziger und frühen zweitausender Jahren liegen in Formaten, für die es heute kaum noch Programme gibt, auf Medien, die niemand mehr angefasst hat. Gemerkt wird das in dem Moment, in dem man etwas braucht.
Der Umgang damit ist unaufwendig, wenn man ihn plant: prüfen, was tatsächlich noch lesbar ist, in ein Format überführen, das Bestand hat, und die Prüfung wiederholen. Einmal im Jahr eine Stichprobe genügt – aber sie muss tatsächlich stattfinden, sonst bemerkt niemand den Verlust.
Wo Standardsoftware endet
Welche Lücke Software schließen muss, zeigt sich an Ihren Abläufen – nicht an einem Pflichtenheft.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Medienhäuser wissen wollen.
- Wir brauchen Bereitschaft in der Nacht. Wie stellen Sie das sicher?
- Über eine hinterlegte Rufkette mit mehreren Stufen statt einer Nummer. Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, rund um die Uhr an 365 Tagen. Wichtiger als die Zusage ist die Probe: Wir rufen den Weg zu einer festgelegten Zeit ab, damit Sie wissen, dass er funktioniert – und nicht erst in der Nacht, in der es darauf ankommt.
- Unsere Zustellsteuerung läuft über Tabellen und Telefon. Ab wann lohnt sich mehr?
- Ab dem Punkt, an dem eine Person nicht mehr alle Bezirke im Kopf hat – erfahrungsgemäß deutlich unter hundert. Der Gewinn liegt nicht im Planen, sondern im Umplanen: Wenn nachts jemand ausfällt, zeigt ein System in Minuten, wer in der Nähe ist und den Bezirk kennt. Am Telefon macht das jemand von Hand, genau dann, wenn die Zeit fehlt.
- Wie lange dürfen wir Abonnentendaten aufbewahren?
- Die Vertrags- und Abrechnungsdaten unterliegen den handels- und steuerrechtlichen Fristen; alles darüber hinaus braucht einen Grund. Für beendete Abonnements heißt das: Lieferdaten löschen, Belege behalten. Die Fristen legen Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten fest – die Technik hält sie danach von selbst ein, statt dass jemand jährlich aufräumt.
- Unser Archiv liegt in alten Formaten. Was tun wir?
- Zuerst prüfen, was überhaupt noch lesbar ist – das ist eine Stichprobe von wenigen Stunden und regelmäßig eine Überraschung. Danach überführen wir, was Bestand haben soll, in ein Format, das in zwanzig Jahren noch zu öffnen ist, und legen eine jährliche Prüfung fest. Der Aufwand fällt einmal an; das Risiko besteht dauerhaft.
- Wir verarbeiten Adressdaten für Anzeigenkunden. Was müssen wir beachten?
- Dass Sie damit im Auftrag handeln: Es braucht einen Auftragsverarbeitungsvertrag, einen festgelegten Zweck, eine Löschfrist und beschriebene Maßnahmen. Technisch heißt das eine eigene Ablage je Auftrag mit Zugriffsbeschränkung und automatischer Frist. Den Vertragstext gibt Ihnen Ihr Anwalt; das Einhalten richten wir ein.
- Sie sitzen in Mannheim. Ist das nah genug für eine Nachtproduktion?
- Über die Brücke sind es wenige Minuten, und darauf kommt es um zwei Uhr nachts tatsächlich an. Das Meiste klären wir aus der Ferne, innerhalb von 15 Minuten nach der Meldung. Wenn jemand kommen muss, ist er vor der Verladung da – und nicht zum Schichtbeginn am Morgen.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
