
IT für die Lebensmittellogistikin Viernheim.
Einlagerung, Konfektionierung, Kommissionierung – und über allem die Temperatur. Wer Food und Non-Food in mehreren Zonen für fremde Auftraggeber lagert, hat nicht ein Lager, sondern mehrere Verantwortungen im selben Gebäude. Wir betreuen die Technik darunter, von der Edisonstraße aus.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Logistik und Lagertechnik, Standort Viernheim
Wir sitzen in der Edisonstraße, wenige Minuten von den Hallen im Ort. Wenn Sie wissen wollen, warum Ihre Scanner ausgerechnet im Minusbereich abreißen oder wie ein lückenloser Kühlkettennachweis aussieht, rufen Sie an – das sind zehn Minuten, und danach wissen Sie, ob sich ein Termin lohnt.
01 · Lebensmittellogistik in Viernheim
Zwischen zwei Autobahnen, unter mehreren Temperaturen.
Viernheim liegt am Kreuz von A 6 und A 659, mit Mannheim vor der Tür und dem Frankfurter Raum eine Stunde nördlich. Das ist der Grund, warum hier Lagerfläche steht und nicht Wohnbebauung – und warum die Betriebe, die diese Fläche füllen, überdurchschnittlich groß sind.
Ein Teil davon ist klassischer Handel. Der interessantere Teil ist Kontraktlogistik: Ein Haus lagert nicht die eigene Ware, sondern die fremder Auftraggeber – Food neben Non-Food, in Zonen von plus sechzehn bis minus zwanzig Grad, mit Konfektionierung und Kommissionierung als eigener Leistung.
Für den Betrieb heißt das: Jeder Auftraggeber bringt eigene Vorgaben mit, eigene Artikelstämme, eigene Etiketten, eigene Fristen. Und jeder erwartet, dass sein Bestand sein Bestand bleibt – auch wenn er auf demselben Gang steht wie der des Wettbewerbers.
Für die IT heißt das: Die schwierigste Anforderung ist nicht die Kälte, sondern die Trennung. Ein Lagersystem, das nicht sauber nach Mandanten trennt, macht aus jedem Auskunftswunsch eine Handarbeit – und aus jedem Audit ein Risiko.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es in der temperaturgeführten Logistik hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Was im Kühlhaus anders ist als im Lager nebenan.
KI-generiertes BildFunk bei minus zwanzig Grad ist kein Funk bei plus zwanzig.
In einem normalen Lager sind Metallregale die Herausforderung. Im Tiefkühlbereich kommen zwei Dinge dazu, die man nicht sieht: Reif auf den Oberflächen verändert, wie sich das Signal ausbreitet, und die Isolierung zwischen den Zonen dämpft stärker als jede Bürowand. Eine Zone kann einwandfrei ausgeleuchtet sein und die Nachbarzone ein Funkloch – ohne dass zwischen ihnen mehr liegt als ein Streifen Schaum.
Dazu kommt der Mensch. Wer aus dem Plusbereich in den Minusbereich fährt, hat nach wenigen Sekunden ein beschlagenes Gerät und Handschuhe an den Fingern. Ein Scanner, der jetzt nach einer Wiederholung fragt, kostet nicht nur Zeit – er wird umgangen, und dann fehlt die Buchung.
Deshalb beginnt jede Ausleuchtung bei uns im beladenen Zustand und bei Betriebstemperatur. Leer und bei Raumtemperatur gemessen sieht jedes Kühlhaus gut aus; der Messwert von dann hat mit dem Alltag nichts zu tun.
KI-generiertes BildGekühlt zu haben genügt nicht. Es zählt, was aufgezeichnet wurde.
Die unangenehmste Stunde im Betrieb ist die, für die es keine Messwerte gibt. Die Anlage lief, die Ware war kalt, alle wissen es – und trotzdem steht im Protokoll nichts. Formal ist die Ware dann nicht mehr verkehrsfähig, unabhängig davon, in welchem Zustand sie tatsächlich ist.
Der Grund ist fast immer derselbe: Kühlung und Aufzeichnung hängen am selben Strom oder am selben Netzwerk. Fällt eines aus, fällt beides aus – und ausgerechnet für den kritischen Zeitraum entsteht die Lücke. Die Messtechnik braucht deshalb eine eigene Versorgung und einen eigenen Weg zur Meldung.
Und sie braucht jemanden, der die Meldung bekommt. Ein Alarm, der auf einem Bildschirm im verschlossenen Büro erscheint, ist kein Alarm. Die Frage, wer nachts um halb drei angerufen wird, dauert in der Einrichtung regelmäßig länger als die Technik selbst – und sie entscheidet darüber, ob aus einer Störung ein Schaden wird.
Damit abends alles rausgeht
Warenwirtschaft, Lager und Datenaustausch hängen an derselben Kette. Wo es hakt, hängt an Ihrer Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Logistiker aus Viernheim wissen wollen.
- Unsere Handscanner verlieren im Tiefkühlbereich ständig die Verbindung. Woran liegt das?
- Fast nie am Gerät. Drei Dinge kommen im Minusbereich zusammen: Metallregale reflektieren das Funksignal, Reif auf den Oberflächen verändert die Ausbreitung, und die Isolierung zwischen den Zonen dämpft stärker als jede Bürowand. Dazu beschlagen Geräte und Handschuhe beim Wechsel zwischen Zonen. Was hilft, ist eine Ausleuchtung im beladenen Zustand und bei Betriebstemperatur – leer und bei Raumtemperatur gemessen sieht jedes Kühlhaus gut aus. Daraus ergibt sich, wie viele Zugangspunkte wo hängen und wie der Übergang beim Durchfahren funktioniert, damit die Verbindung beim Wechsel der Funkzelle nicht abreißt.
- Wie weisen wir die Kühlkette lückenlos nach?
- Indem die Aufzeichnung unabhängig von der Kühlung läuft. Fällt die Anlage aus, muss die Messung weiterschreiben – sonst haben Sie ausgerechnet für den kritischen Zeitraum keine Daten. Praktisch heißt das: eigene Stromversorgung für die Messtechnik, Meldung auf ein Gerät, das jemand tatsächlich bei sich trägt, und eine Aufbewahrung, die den Verlauf je Zone und je Charge über Jahre lesbar hält. Die Einrichtung ist an einem Tag gemacht; die Frage, wer nachts die Meldung bekommt, dauert meist länger.
- Wir lagern für mehrere Auftraggeber. Wie trennen wir das sauber?
- Im Lagersystem, nicht in der Absprache. Jeder Auftraggeber bekommt einen eigenen Mandanten mit eigenem Artikelstamm, eigenen Etiketten und eigener Auswertung; die Berechtigung hängt am Auftraggeber, nicht am Mitarbeiter. Das klingt aufwendiger, als es ist – und es erspart Ihnen die Diskussion, die entsteht, wenn ein Kunde im Bericht Positionen sieht, die ihm nicht gehören.
- Was passiert, wenn das Lagersystem mitten in der Tour ausfällt?
- Das hängt davon ab, was Sie vorbereitet haben. Ohne Vorbereitung: Handzettel, und die Buchungen kommen am nächsten Tag nach – mit allen Differenzen, die daraus entstehen. Vorbereitet: Die Kommissionierliste liegt auf dem Gerät und arbeitet auch ohne Verbindung weiter, die Buchungen laufen nach, sobald das System wieder steht. Wir ermitteln vorher, wie lange Ihr Wiederanlauf tatsächlich dauert, und belegen die Zahl mit einem echten Rückspielversuch statt mit einer Schätzung.
- Wie lange müssen wir Temperaturdaten aufbewahren?
- Das richtet sich nach Ihrem Zertifizierungsstandard und nach den Verträgen mit den Auftraggebern – beides geht oft über die handelsrechtlichen Fristen hinaus. Wichtiger als die Dauer ist die Lesbarkeit: Ein Datensatz, den nur die Software von 2019 öffnen kann, erfüllt die Frist nicht. Wir legen die Daten deshalb in einem Format ab, das sich ohne die ursprüngliche Anwendung lesen lässt, und prüfen einmal im Jahr, ob das noch stimmt.
- Sie sitzen in Viernheim – wie schnell sind Sie bei uns?
- Unser zweiter Standort ist die Edisonstraße 2, im Gewerbegebiet an der A 659. Das sind zu den meisten Hallen im Ort wenige Minuten. Auf eine Störungsmeldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten – das hängt am Telefon und an der Fernwartung, nicht an der Straße. Muss jemand in die Halle, sind wir hier näher dran als an jedem anderen Ort im Einzugsgebiet.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
