
IT für Wasserwirtschaft undEntwicklungsprojekte in Worms.
Die Projekte liegen in mehr als hundert Ländern, oft dort, wo es weder verlässlichen Strom noch verlässliches Netz gibt. Die Nachweise darüber müssen trotzdem einem Geber standhalten, der in Frankfurt oder Washington sitzt.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Projektbüros und Nachweisführung, Standort Mannheim
Wir sitzen in Mannheim, O4, 4 – gut zwanzig Minuten über die A 61 und A 6. Wenn Sie Werkzeuge brauchen, die auch bei schmaler Leitung tragen, oder die Nachweisführung ordnen wollen: rufen Sie an.
01 · Wasserwirtschaft in Worms
Ein Büro in Rheinhessen, dessen Baustellen auf vier Kontinenten liegen.
Seit Ende der sechziger Jahre plant ein Wormser Ingenieurbüro Vorhaben, die mit Wasser zu tun haben: Versorgung, Abwasser, Bewässerung, dazu Abfall, Infrastruktur und landwirtschaftliche Entwicklung. Über tausend Projekte in mehr als hundert Ländern sind daraus geworden.
Die Auftraggeber sind dabei selten private Bauherren. Es sind Ministerien, Wasserbehörden, Entwicklungsbanken und Geber – Organisationen, die öffentliche oder treuhänderisch verwaltete Mittel einsetzen und deshalb sehr genau wissen wollen, wofür sie ausgegeben wurden.
Gearbeitet wird in gemischten Mannschaften: ein Kern in Worms, Fachleute auf Zeit, örtliche Büros und Partner vor Ort. Das Projekt läuft über Jahre, die Beteiligten wechseln, und die Unterlagen müssen die Wechsel überstehen.
Für die IT heißt das zweierlei: Die Erfassung muss unter schlechten Bedingungen funktionieren – wenig Bandbreite, unsicherer Strom, Geräte, die unterwegs kaputtgehen oder abhandenkommen. Und die Nachweisführung muss so geordnet sein, dass eine Prüfung Jahre später noch jede Position findet.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es in der Projektarbeit hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Die Arbeit findet dort statt, wo die Technik am wenigsten hilft.
KI-generiertes BildVierzig Megabyte können einen halben Tag kosten.
In der Zentrale ist die Anbindung eine Selbstverständlichkeit, über die niemand nachdenkt. Im Projektbüro – in einer Provinzhauptstadt, in einem Camp, in einem Behördengebäude mit unsicherer Stromversorgung – ist sie die knappste Ressource des Tages. Ein Plansatz, der hier in Sekunden geöffnet ist, kann dort eine halbe Arbeitsschicht binden.
Der übliche Fehler besteht darin, das nicht zu bedenken: Die Werkzeuge werden zentral ausgewählt, an zentralen Bedingungen erprobt und dann ausgerollt. Die Kollegen vor Ort behelfen sich daraufhin mit eigenen Wegen – privaten Speicherdiensten, USB-Sticks, Mailanhängen –, und genau das ist der Punkt, an dem Projektdaten den geordneten Weg verlassen.
Wir wählen die Werkzeuge deshalb nach dem schlechtesten Standort aus, nicht nach dem besten: Abgleich, der Unterbrechungen verträgt und nur Änderungen überträgt, örtliche Zwischenspeicher, und die Möglichkeit, vollständig offline weiterzuarbeiten. Das ist für die Zentrale unmerklich und für das Projektbüro der Unterschied zwischen Arbeiten und Warten.
KI-generiertes BildGeprüft wird Jahre nach Projektende.
Wer mit öffentlichen oder treuhänderisch verwalteten Mitteln arbeitet, wird geprüft – und zwar nicht unbedingt während des Projekts, sondern oft lange danach. Gefragt wird dann nach einzelnen Positionen: Warum diese Reise, welche Leistung an diesem Tag, welcher Beleg zu dieser Rechnung.
Zu diesem Zeitpunkt ist das Projektteam aufgelöst, die Projektleitung in einem anderen Vorhaben, der örtliche Partner nicht mehr erreichbar. Was jetzt nicht in der Projektakte liegt, existiert praktisch nicht – und eine Position, die nicht belegt werden kann, wird aberkannt, unabhängig davon, ob sie berechtigt war.
Wir richten die Ablage deshalb entlang der Nachweispflicht ein: Zeiten, Belege, Berichte und Entscheidungen hängen am Projektvorgang, sobald sie entstehen, nicht in der Nachbereitung. Das kostet im laufenden Betrieb wenig zusätzliche Mühe und entscheidet Jahre später über Beträge, die niemand mehr verhandeln kann.
Was Ihr Netz tragen muss
Wie ein Netz gebaut sein muss, entscheidet sich an Standorten, Branche und Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Ingenieurbüros wissen wollen.
- Unsere Projektbüros haben schlechte Anbindung. Was können wir tun?
- Die Werkzeuge nach dem schlechtesten Standort auswählen, nicht nach dem besten: ein Abgleich, der Unterbrechungen verträgt und nur Änderungen überträgt, örtliche Zwischenspeicher und die Möglichkeit, vollständig offline weiterzuarbeiten. Sonst behelfen sich die Kollegen mit privaten Wegen – und genau dort verlassen Projektdaten die geordnete Ablage.
- Wie bereiten wir uns auf eine Prüfung Jahre nach Projektende vor?
- Indem Zeiten, Belege, Berichte und Entscheidungen beim Entstehen an den Projektvorgang gehängt werden statt in der Nachbereitung. Zum Prüfzeitpunkt ist das Team aufgelöst; was dann nicht in der Akte liegt, gilt als nicht vorhanden. Der Mehraufwand im laufenden Betrieb ist gering – die aberkannten Positionen sind es nicht.
- Was passiert, wenn ein Notebook im Ausland verlorengeht?
- Mit Verschlüsselung und fernentziehbarem Zugang ist es ein Sachschaden. Ohne beides ist es ein Datenschutzvorfall, den Sie Ihrem Auftraggeber melden müssen – und bei Gebern hat das Folgen für die nächste Ausschreibung. Beides ist Grundausstattung und in einem Tag eingerichtet, nicht erst nach dem ersten Verlust.
- Kurzzeitfachkräfte brauchen Zugang. Wie bekommen wir ihn wieder zu?
- Indem der Zugang an den Einsatz gebunden ist und mit ihm abläuft, statt bis zum Widerruf zu gelten. Verlängern ist ein Klick, Vergessen hat keine Folgen. Das beantwortet nebenbei die Frage des Gebers nach der Datensicherheit – und die wird in Ausschreibungen zunehmend gestellt.
- Wie holen wir Messdaten zuverlässig aus dem Feld?
- Mit einer Erfassung, die offline vollständig arbeitet und später abgleicht – und mit Geräten, die Staub und Hitze vertragen. Entscheidend ist die Reihenfolge: erst übertragen, dann auf dem Gerät freigeben. Was liegenbleibt, fehlt sonst im Bericht, und niemand fährt für eine Messung noch einmal hin.
- Sie sitzen in Mannheim. Wie schnell sind Sie in Worms?
- Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, in aller Regel per Fernwartung. Muss jemand kommen, sind es über die A 61 und A 6 gut zwanzig Minuten. Für Ihre Projektbüros in anderen Zeitzonen stimmen wir die Erreichbarkeit gesondert ab.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
