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DAVINCI Rechenzentrum

Ob Ihre Sicherung den Ernstfall übersteht

Wie gesichert werden muss, entscheidet sich an Branche und Größe – und an der Zeit, die ein Ausfall kosten darf.

1Wie viele Arbeitsplätze hat Ihr Unternehmen?
2In welcher Branche?
3Welche Software setzen Sie ein?

Erscheint nach der Branche.

Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.

Eine Sicherung, die im selben Gebäude steht wie die Server, überlebt denselben Brand nicht. Eine, die im selben Netz hängt, überlebt denselben Verschlüsselungsangriff nicht. Deshalb gehört mindestens eine Kopie außer Haus – und zwar an einen Ort, der dafür gebaut ist. Wir sichern in das Rechenzentrum unseres Partners TERRA CLOUD in Hüllhorst: nach Herstellerangabe über 8.000 m² Rechenzentrumsfläche, zertifiziert nach ISO/IEC 27001:2022 und als TÜV 3 Reliable Datacenter, mit Notstrom für eine Woche.

Das Verfahren ist das, was wir seit Jahren in der Datensicherung betreiben – 3-2-1, offline, unveränderbar, geprobt –, nur mit dem Ziel außer Haus als Dienst statt als eigene Hardware. Der Agent läuft auf Ihren Systemen, verschlüsselt vor der Übertragung, und das Backup-Portal zeigt uns und Ihnen jeden Lauf. Was die Technik kann, steht hier belegt; was sie für Ihr Haus bedeutet, besprechen wir.

Was die Sicherung leistet – nach Herstellerangabe

Alle Angaben aus dem TERRA-CLOUD-Katalog 2026/2027; die Fundstelle steht unter der Seite.

  • Verschlüsselt, bevor es das Haus verlässtAES-256 mit persönlichem Schlüssel; die Übertragung ist geschützt, die Daten liegen verschlüsselt im Rechenzentrum. Wer den Schlüssel verliert, verliert die Sicherung – deshalb verwahren wir ihn nach Absprache an zwei Orten.
  • Zweite Kopie in einem weiteren RechenzentrumGeoredundanter Zweitspeicher in einem Partner-Rechenzentrum in Deutschland. Fällt Hüllhorst aus, bleibt die Sicherung erreichbar. Den Standort des Zweitspeichers nennt der Hersteller nicht; wir behaupten ihn deshalb auch nicht.
  • Agenten für alles, was Sie betreibenWindows, Linux, Hyper-V und vSphere – die Agenten sind nach Herstellerangabe kostenfrei und skriptfähig; zeitplan- oder ereignisgesteuert, mit automatisierten Berichten.
  • Wiederherstellung wird geprobt – automatischAutomatisierte Testwiederherstellung mit Bericht. Das ist bei uns Standard, nicht Option: Das Protokoll ist Beleg 2 der Nachweismappe und die Antwort auf die Prüferfrage „nachweislich getestet?“.
  • Monatlich kündbar, verbrauchsbasiertDynamische Volumenanpassung, transparentes Abrechnungsmodell, monatliche Kündigungsfrist – so steht es im Katalog. Preise nennen wir im Angebot, nicht auf der Seite.

Mit oder ohne Satellit: die zwei Architekturen

Der Backup-Satellit ist eine Appliance oder virtuelle Maschine in Ihrem Netz, die Sicherungen lokal entgegennimmt und zeitlich entkoppelt ins Rechenzentrum repliziert.

Direkt ins RechenzentrumHybrid mit Satellit vor Ort
Für wenKleine Datenmengen, gute Leitung, wenige SystemeGroße Datenmengen, schmale Leitung, schnelle Wiederherstellung gefragt
SicherungswegAgent → Rechenzentrum (verschlüsselt)Agent → Satellit im LAN → Replikation ins Rechenzentrum
WiederherstellungAus dem Rechenzentrum über die LeitungAus dem Satellit im LAN – Minuten statt Stunden; im Ernstfall zusätzlich aus dem Rechenzentrum
Zweite KopieGeoredundanter ZweitspeicherSatellit + Rechenzentrum + Zweitspeicher
NotfallWiederherstellung auf neuer TERRA-Hardware oder in eine IaaS-DR-VM; automatisierter Bare-Metal-Restoredieselben drei Wege, plus lokaler Wiederanlauf vom Satellit

Von der Bestandsaufnahme zur geprobten Sicherung

  1. Was gesichert werden mussServer, Datenbanken, Dateiablagen, Arbeitsplätze mit lokalen Daten, Microsoft 365 (eigener Dienst). Mit Wiederherstellungsziel je System: Wie lange darf es fehlen, wie viel darf verloren gehen.
  2. Architektur und Aufbewahrung festlegenDirekt oder mit Satellit; Aufbewahrung je Datenart – für Buchführungsunterlagen nach § 147 AO bis zu zehn Jahre; Zweitspeicher ja/nein.
  3. Agenten ausrollen, Zeitpläne setzenNach Herstellerangabe in unter fünf Minuten je System über automatische Agentenkonfiguration; Ausnahmen für Wartungsfenster.
  4. Erste Vollsicherung, dann TestwiederherstellungDie erste Rücksicherung eines kritischen Systems protokollieren wir gemeinsam – mit Dauer. Das ist zugleich die gemessene Wiederanlaufzeit für den Notfallplan.
  5. Betrieb mit BerichtAutomatisierte Berichte je Lauf, vierteljährlich das Rücksicherprotokoll für die Nachweismappe.

Was das für NIS2, GoBD und Prüfer bedeutet

§ 30 Abs. 2 Nr. 3 BSIG verlangt von NIS2-Einrichtungen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs, Backup-Management und Wiederherstellung – und Absatz 1, deren Einhaltung zu dokumentieren. Nr. 4 verlangt, die Lieferkette abzusichern. Eine Sicherung in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum mit protokollierter Testwiederherstellung erfüllt beides belegbar: Das Zertifikat ist der Nachweis für den Dienstleister, das Protokoll der Nachweis für die Wiederherstellung.

Die GoBD nennen in Rz. 152 die Absicherung gegen Verlust ausdrücklich als Teil des zu beschreibenden Verfahrens; der Abschnitt zur Datensicherung in Ihrer Verfahrensdokumentation kommt von uns, mit Versionsstand. Und der Wirtschaftsprüfer, der fragt, ob die Rücksicherung nachweislich getestet wurde, bekommt eine halbe Seite mit Datum statt einer Erzählung.

Dazu gehört

Häufige Fragen

Wo liegen die Daten genau?
Im Rechenzentrum der TERRA CLOUD in Hüllhorst, Ostwestfalen, nach Herstellerangabe ISO/IEC 27001:2022-zertifiziert und TÜV 3 Reliable Datacenter; der georedundante Zweitspeicher in einem weiteren Partner-Rechenzentrum in Deutschland, dessen Standort der Hersteller nicht nennt. Ein Betrieb außerhalb Deutschlands und der Schweiz findet laut Katalog nicht statt.
Was unterscheidet das von unserer bisherigen Sicherung auf das NAS?
Der Ort. Ein NAS im selben Gebäude und Netz ist eine Kopie, keine Sicherung gegen Brand, Diebstahl oder Verschlüsselung. Das Cloud-Backup ist die Kopie außer Haus aus der 3-2-1-Regel – und mit Satellit behalten Sie die schnelle lokale Wiederherstellung dazu.
Wie lange dauert eine Wiederherstellung?
Das hängt an Datenmenge und Leitung – und genau deshalb proben wir sie und messen die Zeit. Mit Satellit kommen einzelne Systeme aus dem LAN in Minuten zurück; aus dem Rechenzentrum über die Leitung dauert ein ganzer Server Stunden. Der Notfallservice bietet nach Herstellerangabe zusätzlich die Wiederherstellung auf neuer TERRA-Hardware oder in eine IaaS-Notfall-VM im Rechenzentrum.
Kann ein Angreifer die Sicherung löschen?
Der Agent schreibt mit eigenen Zugangsdaten in das Rechenzentrum; die Sicherung liegt außerhalb Ihres Netzes und ist nach Herstellerangabe änderungsgeschützt. Für Sicherungen, die auch ein Administrator nicht löschen können soll, kommt der S3-Speicher mit Object Lock dazu – siehe die Seite zum S3-Archiv.
Was kostet das?
Verbrauchsbasiert nach gesicherter Datenmenge, monatlich kündbar – so steht es im Katalog. Den Preis für Ihre Datenmenge nennen wir im Angebot; auf der Seite steht keiner, weil er für Ihr Haus falsch wäre.

Quellen und Nachweise

  1. TERRA CLOUD 2026/2027 – Katalog (Rechenzentrum, Service-Level, Backup, IaaS, Housing, S3, SPLA, CSP) · WORTMANN AG / TERRA CLOUD GmbH, Hüllhorst (Art.-Nr. 9999928)
  2. TERRA CLOUD Wiki – Backup (Agenten, Satellit, Wiederherstellung) · TERRA CLOUD GmbH
  3. § 30 BSIG – Risikomanagementmaßnahmen, Absatz 2 Nummer 3 (Backup-Management, Wiederherstellung) und Nummer 4 (Lieferkette) · Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de)amtlich
  4. GoBD im Amtlichen AO-Handbuch 2024, Anhang 64 – Rz. 107–110 (Unveränderbarkeit), Rz. 152 (Absicherung gegen Verlust) · Bundesministerium der Finanzenamtlich
  5. § 147 AO – Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen · Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de)amtlich
  6. Verordnung (EU) 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung), Artikel 28 – Auftragsverarbeiter · Amtsblatt der Europäischen Unionamtlich