
IT für Press-werkzeuge in Heddesheim.
Ihr Kunde rechnet nicht in Euro je Matrize, sondern in Cent je Tonne Pellets. Und wenn seine Presse steht, zählt nicht Ihr Preis, sondern Ihre Lieferzeit.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Anlagenzuordnung und Standzeitdaten, Standort Viernheim
Heddesheim erreichen wir von Viernheim aus – eine Viertelstunde. Wenn Standzeiten heute nur mündlich zurückkommen: das ist der Bestand, mit dem sich der Preis verteidigen lässt.
01 · Presswerkzeuge in Heddesheim
Ein Stahlring, durch den Tausende Tonnen gehen.
In Heddesheim werden Ringmatrizen und Kollerhülsen für Pelletpressen gefertigt – seit den sechziger Jahren, maßgeschneidert, für die Futtermittel- und die Holzpelletindustrie weltweit. Das sind die beiden Teile, zwischen denen das Material zu Pellets gepresst wird, und sie verschleißen dabei.
Eine Matrize ist ein schwerer Stahlring mit tausenden Bohrungen, jede mit einem Einlaufkonus und einer bestimmten Kanallänge. Dieses Bohrbild entscheidet über Durchsatz, Energieverbrauch und Pelletqualität – und es ist auf das Material des Kunden abgestimmt, nicht auf die Presse allein.
Verschleißteile bedeuten Wiederkehr: Jede Matrize wird ersetzt, oft mehrmals im Jahr. Bestellt wird nicht auf Vorrat, sondern wenn der Durchsatz sinkt – und dann eilig, weil eine stehende Presse ein stehendes Werk ist.
Für die IT heißt das zweierlei: Das Bohrbild ist ein Datensatz, der Jahre später wieder gebraucht wird – und der Kunde nennt dann seine Presse und sein Material, nicht Ihre Zeichnungsnummer. Und Lieferzeit ist hier das Verkaufsargument: Rohlinge auf Lager sind gebundenes Kapital, das genau dann verdient, wenn es eilt.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es bei Verschleißteilen hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Ihr Produkt wird verbraucht – und das ist gut.
KI-generiertes BildVerschleiß ist das Geschäftsmodell, nicht der Mangel.
In den meisten Fertigungsbetrieben ist Verschleiß ein Problem: Man will, dass ein Erzeugnis hält. Bei Presswerkzeugen hält es genau so lange, wie es rechnerisch soll – ein paar Tausend Tonnen –, und danach wird es ersetzt. Die Wiederkehr ist der Ertrag.
Daraus folgt eine ungewöhnliche Kennzahl: Der Kunde denkt in Cent je Tonne, nicht in Euro je Stück. Ein Werkzeug, das zwanzig Prozent mehr kostet und dreißig Prozent länger hält, ist für ihn billiger – vorausgesetzt, man kann es belegen. Und belegen kann es nur, wer Rückmeldungen einsammelt.
Wir richten deshalb den Rückfluss ein, bevor wir über Vertrieb reden: Standzeit, Material, Betriebsbedingungen je gelieferter Matrize, systematisch erfragt und auswertbar gehalten. Das ist Arbeit ohne sofortigen Ertrag – und die Grundlage jeder Preisverteidigung in einem Geschäft, in dem es sonst nur den Stückpreis gibt.
KI-generiertes BildGefragt wird nach der Presse, geführt wird die Zeichnung.
Wenn eine Pelletpresse an Durchsatz verliert, ruft ein Produktionsleiter an und beschreibt seine Anlage: Hersteller, Typ, Pelletdurchmesser, manchmal ein Baujahr. Er hat keine Zeichnungsnummer, und er wird sie nicht suchen – er ruft parallel noch woanders an, weil seine Presse steht.
In Ihrem System ist der Ordnungsbegriff aber die Zeichnung oder der Auftrag. Die Verbindung zwischen beidem liegt in alten Aufträgen und im Gedächtnis erfahrener Kollegen. Genau in den Minuten, in denen die Bestellung entschieden wird, ist das der Unterschied.
Wir bauen diese Richtung nachträglich auf – Pressentyp und Pelletdurchmesser zu den gelieferten Werkzeugen –, beginnend bei den häufigsten Anlagen. Vollständig wird das nicht; die häufigen Fälle deckt es nach einigen Monaten, und die sind es, die anrufen.
Vom Modell bis an die Maschine
Konstruktion, Halle und Service stellen drei verschiedene Ansprüche an dieselbe IT. Welcher zuerst drückt, hängt an Ihrer Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Werkzeugfertiger wissen wollen.
- Wie verteidigen wir unseren Preis gegen billigere Anbieter?
- Mit belegten Standzeiten. Der Kunde rechnet in Cent je Tonne; ein teureres Werkzeug mit längerer Standzeit ist für ihn günstiger. Ohne Rückmeldungen aus dem Feld ist das eine Behauptung – und in der Ausschreibung gewinnt dann der Stückpreis.
- Warum reicht die Zeichnungsnummer für eine Nachbestellung nicht?
- Weil das Bohrbild auf ein Material abgestimmt war. Ändert der Kunde sein Rezept, ist eine Kopie vielleicht nicht mehr richtig. Bohrbild, Material und Betriebsdaten als Einheit zu führen, macht aus einer Kopie eine begründete Lieferung.
- Wie werden wir bei Eilanfragen schneller?
- Durch die Zuordnung von Pressentyp und Pelletdurchmesser zu gelieferten Werkzeugen – und durch die richtigen Rohlinge im Lager. Beides zusammen entscheidet: Der Anrufer hat keine Nummer, und seine Presse steht.
- Wie steuern wir den Rohlingsbestand?
- Aus den eigenen Abgangszahlen je Abmessung, nicht nach Gefühl. Liegen die falschen, ist Kapital gebunden und die Eilfrage bleibt offen; liegen zu wenige, gewinnt ein anderer. Das ist Planungsarbeit, die sich direkt in Aufträgen zeigt.
- Unser Erfahrungswissen hängt an wenigen Leuten. Was tun?
- Erfahrungen je Anwendungsfall festhalten: Material, Bohrbild, Standzeit, Ergebnis. Das ist unbeliebte Arbeit. Geht ein erfahrener Kollege, ist sonst nicht eine Stelle unbesetzt, sondern das Argument weg, mit dem Sie sich vom Preiswettbewerb unterscheiden.
- Sie sitzen in Viernheim. Wie schnell sind Sie in Heddesheim?
- Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, in aller Regel per Fernwartung. Muss jemand kommen, ist es eine Viertelstunde. Für die Fertigung im Mehrschichtbetrieb vereinbaren wir die Erreichbarkeit schriftlich.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
