
IT für die Energie-genossenschaft in Heppenheim.
Ihre fünfzehnhundert Mitglieder sind keine Kunden, sondern Eigentümer – und eine Einladung, die zwei Menschen nicht erreicht, ist kein Versehen, sondern ein Formfehler.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Mitgliederdaten und Anlagenüberwachung, Standort Viernheim
Heppenheim erreichen wir von Viernheim aus – gut zwanzig Minuten über die A 5. Wenn Zugänge aus früheren Wahlperioden heute noch bestehen: das wäre der erste Punkt, und er ist an einem Tag erledigt.
01 · Energiegenossenschaft in Heppenheim
Drei Betriebe in einem Verein von Bürgern.
In Heppenheim sitzt eine Bürgergenossenschaft, die seit 2010 den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region betreibt: Photovoltaik, Windenergie, Biogas, Wärme, Wasserkraft und Stromtankstellen – finanziert von rund fünfzehnhundert Mitgliedern, denen die Anlagen gemeinsam gehören.
Dazu kommt ein eigener Stromvertrieb mit mehreren Tarifen und die Abwicklung von Treibhausgasminderungsquoten für Halter von Elektrofahrzeugen. Und ein Mitgliederportal, über das die Genossenschaft mit ihren Eigentümern verkehrt.
Getragen wird das zu einem großen Teil von Ehrenamtlichen: Vorstand, Aufsichtsrat und Projektgruppen, die abends und an Wochenenden arbeiten, mit eigenen Geräten und wechselnder Besetzung.
Für die IT heißt das: In einem Haus liegen drei Betriebe mit drei Regelwerken. Die Genossenschaft folgt dem Genossenschaftsgesetz mit Mitgliederliste, Generalversammlung und Fristen; der Stromvertrieb folgt dem Energiewirtschaftsgesetz mit Marktprozessen und Abrechnung; der Anlagenbetrieb braucht Überwachung an Orten, an denen niemand sitzt.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es in der Genossenschaft hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Ihre Kunden sind Ihre Eigentümer.
KI-generiertes BildEine Adresse ist hier eine Rechtsfrage.
In einem Unternehmen ist eine veraltete Kundenadresse ein Ärgernis: Post kommt zurück, jemand ruft an, die Sache ist erledigt. In einer Genossenschaft ist sie mehr. Die Einladung zur Generalversammlung muss fristgerecht an alle Mitglieder gehen, und wenn sie einzelne nicht erreicht, ist im Zweifel die Beschlussfassung angreifbar – nicht die Zustellung.
Dazu kommt, dass Mitglieder wechseln, erben, umziehen und Anteile übertragen, ohne dass es einen Vertrieb gäbe, der das nachhält. Bei fünfzehnhundert Mitgliedern über fünfzehn Jahre ist die Liste damit ein lebendiger Bestand mit Historie – und nicht eine Adressdatei.
Wir führen sie deshalb wie ein Register und nicht wie einen Kundenstamm: Anteile mit Zeitpunkt, Zustellwege je Mitglied, Historie der Änderungen, nachvollziehbar wer wann was geändert hat. Das ist wenig Aufwand im Jahr und im Streitfall der Unterschied zwischen einer Auskunft und einer Rekonstruktion.
KI-generiertes BildDrei Regelwerke, ein ehrenamtlicher Vorstand.
Eine Energiegenossenschaft ist organisatorisch drei Dinge gleichzeitig: ein eingetragener Verein von Eigentümern mit Formvorschriften, ein Energieversorger mit Marktprozessen und ein Anlagenbetreiber mit technischer Verantwortung. Jedes davon wäre für sich überschaubar; zusammen treffen sie auf Menschen, die das neben ihrem Beruf tun.
Genau deshalb ist hier die richtige Antwort oft, etwas nicht selbst zu machen. Die Marktkommunikation im Strommarkt ist für Stadtwerke gebaut; sie nachzubauen bindet dauerhaft eine Person, die es ehrenamtlich nicht geben kann. Dasselbe gilt für Abrechnung und Bilanzierung.
Wir gehen deshalb mit einer unbequemen Frage heran: Was muss in eigener Hand bleiben, und was gehört ausgelagert? In eigener Hand bleiben Mitgliederdaten, Anlagenüberwachung und die Berichterstattung an die Mitglieder – das ist der Kern. Der Marktapparat ist eine Zukaufentscheidung, und sie ist billiger als der Versuch, ihn ehrenamtlich zu tragen.
Was Ihre Infrastruktur tragen muss
Ob Server, Speicher und Arbeitsplätze die nächsten Jahre tragen, entscheidet sich an Branche und Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Genossenschaften wissen wollen.
- Warum ist die Mitgliederliste kein Kundenstamm?
- Weil daran Rechtsakte hängen. Die Einladung zur Generalversammlung muss fristgerecht alle erreichen; erreicht sie einzelne nicht, ist im Zweifel der Beschluss angreifbar. Deshalb gehören Anteile mit Zeitpunkt, Zustellwege und eine Änderungshistorie dazu – wie in einem Register.
- Sollen wir die Marktprozesse im Stromvertrieb selbst abbilden?
- In der Regel nicht. Anmeldung, Messwerte, Bilanzierung und Netznutzung sind für Stadtwerke gebaute Abläufe; sie ehrenamtlich zu tragen bindet dauerhaft eine Person, die es nicht gibt. Der Zukauf ist meist billiger als der Eigenbau – und Klärfälle treffen sonst Ihre Kunden.
- Wie überwachen wir Anlagen an sechs verschiedenen Orten?
- Gemeinsam und mit Alarmierung an Personen, die erreichbar sind – nicht je Anlage über das Portal des jeweiligen Herstellers. Ein Ausfall, der erst in der Monatsauswertung auffällt, kostet Erträge, die den Mitgliedern gehören. Der Aufwand dafür ist überschaubar.
- Was ist bei der THG-Quote zu beachten?
- Dass Fahrzeugscheine personenbezogene Daten sind und die Anträge Fristen haben. Ein Sammelpostfach ist für beides falsch: datenschutzrechtlich schwer begründbar und für Fristen ungeeignet. Ein eigener Eingang mit Fristenübersicht ist Arbeit für einen Tag.
- Wie halten wir Zugänge im Ehrenamt sauber?
- Indem sie an Ämter und Aufgaben hängen statt an Personen. Dann endet ein Zugang mit der Wahlperiode, ohne dass jemand daran denken muss. Sonst sammelt sich über zehn Jahre eine Liste, die niemand mehr zuordnen kann – darunter Zugänge zu Mitgliederdaten.
- Sie sitzen in Viernheim. Wie schnell sind Sie in Heppenheim?
- Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, in aller Regel per Fernwartung. Muss jemand kommen, sind es gut zwanzig Minuten über die A 5. Weil viel abends und am Wochenende gearbeitet wird, vereinbaren wir die Erreichbarkeit ausdrücklich für diese Zeiten.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
