
IT für den Bus-verkehr in Lampertheim.
Ihr Fahrplan steht Monate vorher fest, und Ihr wichtigster Auftrag kommt drei Tage vorher: eine Streckensperrung, für die Busse und Fahrer aus dem Linienbetrieb herausgelöst werden müssen.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Disposition und Fristenübersichten, Standort Viernheim
Lampertheim erreichen wir von Viernheim aus – rund zwanzig Minuten. Wenn die Anfrage für einen Ersatzverkehr heute mit Telefonaten beginnt: darüber sprechen wir am besten vor der nächsten Sperrung.
01 · Busverkehr in Lampertheim
Ein Fahrplan, der hält, und ein Auftrag, der nicht wartet.
Von Lampertheim aus wird Linienverkehr gefahren: rund neunzig Omnibusse, darunter elektrisch betriebene, dazu Ablöse- und Hilfsfahrzeuge und eine eigene Werkstatt. Gefahren wird im Verkehrsgebiet der Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg, dazu Veranstaltungsverkehre und Schienenersatzverkehre für das Schienennetz der Region.
Das Unternehmen ist Tochter eines Verkehrsunternehmens des Verbunds. Fahrpläne, Tarife und Fahrgastinformation kommen deshalb von außen; im eigenen Haus liegen Fahrzeuge, Fahrer, Werkstatt und die Frage, wie beides zusammenkommt.
Der Schienenersatzverkehr ist der Teil, der die Planung auf den Kopf stellt. Eine Streckensperrung wird mit kurzem Vorlauf bekannt, braucht oft mehr Fahrzeuge als eine Linie und Fahrer, die Strecken kennen, die es im Fahrplan nicht gibt.
Für die IT heißt das zweierlei: Dienstplanung ist hier keine Organisationsfrage, sondern eine Rechtsfrage – Lenk- und Ruhezeiten sind nachzuweisen, und ein Umlauf, der sie verletzt, darf nicht gefahren werden. Und die Fahrzeugverfügbarkeit entscheidet täglich über den Betrieb: ein Bus in der Werkstatt ist ein Umlauf ohne Fahrzeug.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es im Busverkehr hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Ihre Planung hat eine Rechtsgrenze.
KI-generiertes BildEin Dienstplan, der nicht gefahren werden darf, ist kein Plan.
In den meisten Betrieben ist die Personalplanung eine Frage von Verfügbarkeit und Fairness. Im Personenverkehr ist sie zuerst eine Rechtsfrage: Lenkzeiten, Unterbrechungen, Tages- und Wochenruhezeiten sind verbindlich, und ihre Einhaltung wird aus Aufzeichnungen nachgewiesen, die bei einer Kontrolle vorliegen müssen.
Das Unangenehme daran ist die Richtung der Prüfung. Eine Nachkontrolle findet Verstöße, die schon passiert sind – der Dienst wurde gefahren, der Fahrgast ist angekommen, und das Bußgeld kommt später. Verhindert wird nichts davon.
Deshalb gehören die Grenzen in die Planung und nicht in die Auswertung. Wir richten es so ein, dass ein Dienst, der eine Grenze verletzt, beim Planen auffällt und nicht beim Prüfen – und dass die Aufzeichnung, die man später vorlegen muss, dabei von selbst entsteht. Das ist der eigentliche Nutzen; die Auswertung danach ist nur die Bestätigung.
KI-generiertes BildDer wichtigste Auftrag ist der, den niemand planen kann.
Linienverkehr ist Planbarkeit: Fahrplan, Umlauf, Dienst, seit Monaten festgelegt. Schienenersatzverkehr ist das Gegenteil. Eine Sperrung wird bekannt, ein Verkehrsunternehmen fragt an, und innerhalb von Tagen müssen Fahrzeuge und Fahrer bereitstehen – für Strecken, die es im eigenen Netz nicht gibt, mit Haltestellen, die provisorisch eingerichtet werden.
Diese Aufträge sind wirtschaftlich attraktiv und organisatorisch der Ernstfall. Sie kosten Fahrzeuge, die im Linienbetrieb gebraucht werden, und Fahrer, deren Woche schon verplant ist. Entscheidend ist nicht, ob man die Kapazität hat, sondern ob man es innerhalb von Stunden weiß.
Wir bauen deshalb die Auskunftsfähigkeit vor der Optimierung: Welche Fahrzeuge sind an diesem Tag frei, welche Fahrer haben Stunden und Qualifikation, was reißt es im Linienbetrieb. Erst danach lohnt es, besser zu planen – eine Optimierung auf unsicherer Auskunft verbessert nur die Genauigkeit der falschen Zahl.
Was Ihre Infrastruktur tragen muss
Ob Server, Speicher und Arbeitsplätze die nächsten Jahre tragen, entscheidet sich an Branche und Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Verkehrsunternehmen wissen wollen.
- Warum sollen Lenkzeiten in die Planung statt in die Auswertung?
- Weil eine Auswertung nur findet, was schon gefahren wurde. Der Dienst ist gefahren, der Verstoß ist geschehen, das Bußgeld kommt später – verhindert wird nichts. In der Planung fällt derselbe Dienst auf, bevor ihn jemand fährt, und der Nachweis entsteht dabei von selbst.
- Wie werden wir bei Ersatzverkehren schneller auskunftsfähig?
- Indem freie Fahrzeuge, verfügbare Fahrer mit Qualifikation und die Folgen für den Linienbetrieb in einem Bild stehen. Optimieren lohnt erst danach – eine Optimierung auf unsicherer Auskunft verbessert nur die Genauigkeit der falschen Zahl.
- Was ist bei Genehmigungen wirklich kritisch?
- Die Fristen. Genehmigungen nach dem PBefG sind an Linie, Fahrplan und Tarif gebunden und laufen befristet. Eine auslaufende Genehmigung fällt in einem Ordner im ungünstigsten Moment auf – ohne sie darf die Linie nicht bedient werden.
- Lohnt eine eigene Erfassung für Fundsachen?
- Ja, und zwar nicht wegen der Menge, sondern wegen der Nachweisbarkeit. Sie sind Verwahrer fremder Sachen, mit Fristen und Herausgabe gegen Nachweis. Ein Karton und ein Heft reichen, bis jemand behauptet, etwas abgegeben zu haben.
- Was ändert sich mit Elektrobussen in der Planung?
- Der Umlauf wird eine Rechnung mit Restkapazität: Reichweite, Ladefenster, Temperatur, Heizbedarf. Nach Erfahrung geplant entstehen entweder unnötige Reserven oder Ausfälle mitten im Betrieb. Mit jedem weiteren Fahrzeug wird das wichtiger, nicht weniger.
- Sie sitzen in Viernheim. Wie schnell sind Sie in Lampertheim?
- Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, in aller Regel per Fernwartung. Muss jemand kommen, sind es rund zwanzig Minuten. Weil der Betrieb vor fünf Uhr beginnt, vereinbaren wir die Erreichbarkeit ausdrücklich für die frühen Stunden.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
