
IT für Hafen- undBinnenschifffahrt in Ludwigshafen.
Ein Schiff wartet nicht auf eine Datei. Liegeplatz, Umschlag, Ladungspapiere, Zoll: Was beim Anlegen nicht vorliegt, kostet Liegezeit – und Liegezeit ist der teuerste Posten im Hafen. Wir sorgen dafür, dass die Unterlagen schneller sind als das Schiff.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Hafen- und Umschlagbetriebe, Standort Mannheim
Wir sitzen in Mannheim, O4, 4 – rheinabwärts wenige Minuten. Wenn Sie wissen wollen, wie eine Ladungsauskunft in Minuten geht oder warum Ihre Scanner am Kai abreißen: rufen Sie an. Zehn Minuten genügen für die Einordnung.
01 · Hafenwirtschaft in Ludwigshafen
Der Rhein ist hier kein Ausflugsziel, sondern eine Verkehrsader.
Ludwigshafen ist einer der größten Binnenhafenstandorte Deutschlands, und das ist keine Randnotiz der Stadtgeschichte: Der Hafen ist der Grund, warum hier Chemie entstanden ist. Massengut, Flüssiggut und Container gehen über mehrere Hafenteile, dazu kommt die Binnentankschifffahrt mit eigenen Regeln.
Wer in dieser Branche arbeitet, arbeitet mit drei Verkehrsträgern gleichzeitig: Schiff, Bahn und Lastwagen treffen am selben Kai zusammen, und jeder bringt seine eigenen Papiere, Zeitfenster und Zuständigkeiten mit.
Und der Rhein ist launisch. Niedrigwasser verändert Ladungsmengen und Abfahrten kurzfristig, Hochwasser sperrt Liegeplätze. Was gestern geplant war, gilt heute womöglich nicht mehr – und die Umplanung muss binnen Stunden stehen.
Für die IT heißt das: Auskunftsfähigkeit schlägt Vollständigkeit. Wer in Minuten sagen kann, wo eine Ladung ist, welcher Liegeplatz frei wird und welche Papiere fehlen, verdient Geld – wer erst zusammensuchen muss, zahlt Liegezeit.
KI-generiertes Bild03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Liegezeit ist die teuerste Einheit im Hafen.
KI-generiertes BildDas Schiff kommt, wenn es kommt – und es fährt, wenn es fährt.
Ein Binnenschiff lässt sich nicht umbuchen wie eine Lieferung. Es liegt an einem Platz, es wird be- oder entladen, und jede Stunde, die es dabei wartet, kostet Geld, das niemand einplant. Die Ursache ist selten der Kran – es sind fehlende oder fehlerhafte Papiere.
Dazu kommt der Pegel. Bei Niedrigwasser ändert sich die Ladungsmenge kurzfristig, bei Hochwasser fallen Liegeplätze weg, und beides verschiebt die Planung von einem Tag auf den anderen. Wer dann in drei Systemen nachsehen muss, was eigentlich gilt, verliert die Zeit doppelt.
Wir bauen deshalb nicht das größte System, sondern die schnellste Auskunft: eine Sicht, die zu einer Ladung Ort, Zustand und fehlende Unterlagen in einem Schritt zeigt – bedienbar von jedem in der Disposition, nicht nur von der Kollegin, die es aufgebaut hat.
KI-generiertes BildDer Kai ist die schlechteste Umgebung, die IT kennt.
Freifläche, Wasser, Metall, Wetter: Für Funk gibt es kaum ungünstigere Bedingungen, und ausgerechnet dort wird erfasst. Eine Ausleuchtung, die im Plan gerechnet wurde, liegt am Kai regelmäßig daneben – die Reflexionen am Wasser und an Containerwänden verhalten sich anders als in jeder Halle.
Dasselbe gilt für die Geräte. Ein Handgerät am Kai arbeitet bei Regen, Frost und Sonne, es fällt herunter, und es wird von Leuten mit Handschuhen bedient. Bürotechnik hält das nicht aus, und ein Ausfall mitten im Umschlag ist teurer als der Preisunterschied zum robusten Gerät.
Was sich bewährt hat: messen statt rechnen, Geräte nach Einsatzbedingung wählen, und alles so bauen, dass es ohne Verbindung weiterarbeitet und später abgleicht. Der Abgleich passiert, wenn das Fahrzeug wieder in Reichweite ist – nicht mitten in der Verladung.
Was Ihre Infrastruktur tragen muss
Ob Server, Speicher und Arbeitsplätze die nächsten Jahre tragen, entscheidet sich an Branche und Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Hafenbetriebe wissen wollen.
- Unsere Ladungspapiere laufen über E-Mail und Papier. Lohnt eine Umstellung?
- Fast immer, und der Nutzen zeigt sich nicht im Papier, sondern in der Liegezeit. Wir sehen uns zuerst an, welche Unterlage am häufigsten fehlt oder falsch ist – das ist in jedem Betrieb eine andere – und bauen dafür einen geordneten Weg mit Prüfung vor dem Versand. Der Rest folgt, wenn dieser eine Weg läuft.
- Am Kai reißt das WLAN ab. Braucht es Mobilfunk?
- Manchmal, aber selten als Erstes. Wir messen zuerst am Kai, weil sich Funk dort anders verhält als im Plan – Wasser und Containerwände reflektieren stark. Oft genügen anders gesetzte Außenpunkte. Wo eine Fläche tatsächlich nicht auszuleuchten ist, ergänzen wir Mobilfunk; wichtiger ist, dass die Geräte ohne Verbindung weiterarbeiten.
- Unser Server steht in der Umschlaghalle. Ist das ein Problem?
- In aller Regel ja, und es fällt erst im Sommer auf. Staub, Temperaturwechsel und Feuchtigkeit verkürzen die Lebensdauer erheblich, und ein Rolltor daneben bedeutet keinen Zutrittsschutz. Der Umzug in einen kleinen, geschlossenen Technikraum oder zu uns ins Rechenzentrum ist meist an einem Wochenende erledigt.
- Wie lange darf ein Ausfall bei uns dauern?
- Das sagen Sie uns, und zwar in Stunden. Danach bauen wir. Wenn ein Umschlagtag nicht nachholbar ist, weil das Schiff weiterfährt, ist die Antwort eine andere als in einem Büro – dann braucht es einen zweiten Weg, der geprobt ist. Wir messen die tatsächliche Wiederanlaufzeit, statt sie zu schätzen, und sagen Ihnen die Zahl.
- Wir arbeiten mit Zollanmeldungen. Worauf sollten wir achten?
- Auf die Anbindung und auf die Ablage. Die Anmeldung selbst läuft über die Verfahren der Zollverwaltung; wichtig ist, dass die Daten aus Ihrem System kommen statt abgetippt zu werden und dass die Bescheide zum Vorgang abgelegt werden. Was zollrechtlich gilt, klärt Ihr Zollbeauftragter – wir sorgen dafür, dass Sie es belegen können.
- Sie sitzen in Mannheim. Kennen Sie die Hafenwelt?
- Wir betreuen Betriebe in Umschlag und Transport auf beiden Rheinseiten, und die Mannheimer und Ludwigshafener Hafenwirtschaft hängt ohnehin zusammen. Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten; über die Brücke sind wir schnell am Kai. Für Fachfragen des Seeverkehrs sind wir nicht die Richtigen – dafür für alles, was zwischen Kai und Büro liegt.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
