
IT für Elektronik und Optikin Mannheim.
Entwicklung, Prüfung, Fertigung: Drei Bereiche, in denen jeweils ein Rechner steht, den niemand anfassen darf. Dazu die Pflicht, für jede ausgelieferte Seriennummer Jahre später noch zu belegen, wie sie entstanden ist. Für die IT, die das aushält, sind wir da.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala6 Min. Lesezeit
01 · Elektrotechnik in Mannheim
Eine Stadt, in der die Elektrotechnik nie weg war.
Mannheim ist ein alter Standort der Elektrotechnik und hat davon mehr behalten als die Erinnerung: Antriebstechnik, Messtechnik, Optik und Sensorik sitzen bis heute im Stadtgebiet, oft in der zweiten oder dritten Generation.
Die Betriebe im Norden – Käfertal, Waldhof – liefern in den Maschinenbau der Region und in die Chemie gegenüber. Kurze Wege zum Kunden, lange Produktlebenszyklen.
Dazu kommt die Nähe zu Heidelberg und Walldorf: Häuser, die Messtechnik für Forschung und Medizintechnik bauen, arbeiten mit Instituten und Konzernen zusammen und übernehmen deren Anforderungen an Nachweisbarkeit.
Für die IT heißt das: Zwischen dem Entwicklungsrechner und dem Prüfplatz in der Fertigung liegen zwanzig Jahre Technikgeschichte, und beide müssen morgen laufen. Der Prüfplatz lässt sich nicht aktualisieren, die Entwicklung lässt sich nicht bremsen – also werden sie getrennt und einzeln abgesichert.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es in Entwicklung und Fertigung hakt.
Vom Entwurf bis zur Seriennummer
Alte Prüfplätze und neue Entwicklung am selben Netz – wie weit das auseinandergehalten werden muss, hängt an Ihrer Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
03 · Häufige Fragen
Was Elektronikhersteller uns fragen.
- Unser Prüfplatz läuft auf einem uralten Rechner. Können Sie damit umgehen?
- Ja – indem wir ihn nicht anfassen, sondern einhausen. Der Platz kommt in ein eigenes Netzsegment und erreicht nur den Server, der die Messwerte annimmt. Kein Internet, keine Netzlaufwerke, keine E-Mail. Dazu wird die Festplatte als Ganzes gesichert, damit ein Hardwaredefekt nicht das Ende des Prüfablaufs ist – bei diesen Rechnern ist der Datenträger das eigentliche Risiko, nicht das Betriebssystem.
- Wie bekommen wir Rückverfolgbarkeit je Seriennummer zusammen?
- Indem die Prüfdaten dort landen, wo auch der Auftrag steht, und nicht auf dem Prüfrechner bleiben. Wir bauen den Weg von der Messung in Ihr System und stellen sicher, dass zu einer Seriennummer Prüfergebnis, Firmware-Stand und Materialcharge in einer Auskunft zusammenkommen. Ob das über Ihr ERP oder eine kleine eigene Anwendung läuft, entscheidet sich an dem, was Sie schon haben.
- Brauchen wir eine Versionsverwaltung für Firmware?
- Ja, und zwar dieselbe, die Softwarehäuser seit Jahren nutzen – mit dem Unterschied, dass bei Ihnen ein ausgelieferter Stand nachweisbar bleiben muss. Wir richten das ein, übernehmen die vorhandenen Ordner in eine Historie und verbinden die Freigabe eines Stands mit dem Auftrag. Das ist keine große Umstellung für die Entwicklung, aber es beendet die Diskussion über „welches final“.
- Wie schützen wir den Messraum, ohne den Betrieb zu behindern?
- Mit einem eigenen Netz und einem klaren Weg für Daten heraus. Wer Messwerte braucht, holt sie an einem definierten Punkt ab, nicht mit dem eigenen Gerät am Messplatz. Das ist weniger Aufwand als es klingt und nimmt die Diskussion aus dem Alltag: Es geht dann nicht mehr um Disziplin, sondern darum, dass es technisch nicht anders geht.
- Können wir abgekündigte Bauteile schneller auswerten?
- Ja, wenn Stückliste und Bestand zusammengeführt sind. Die Auskunft, die Sie brauchen – welche Baugruppen enthalten dieses Teil, wie viele Geräte hängen daran, wie lange reicht der Vorrat –, ist eine Abfrage, sobald die Daten an einem Ort stehen. Wo die Systeme getrennt bleiben müssen, bauen wir die Schnittstelle. Der Aufwand dafür ist einmalig, die Frage kommt jedes Quartal wieder.
- Unsere Fertigung sitzt im Ausland. Wie geben wir Daten frei?
- Über einen Zugang, der nur zeigt, was dieser Standort braucht, mit Protokoll über jeden Zugriff. Die Daten bleiben hier; übertragen wird, was gebraucht wird, nicht der ganze Projektordner. Wenn Ausfuhrbeschränkungen greifen, ist das Protokoll der Nachweis, dass die Beschränkung eingehalten wurde – ein Netzlaufwerk mit Freigabe für alle kann das nicht leisten.
- Unsere Kunden aus der Medizintechnik verlangen Nachweise über unsere IT. Was heißt das für uns?
- Meist geht es um vier Punkte: Wer hat Zugriff auf Entwicklungsdaten, wie wird gesichert und geprüft, wie werden Änderungen nachvollzogen, und was passiert im Notfall. Das sind dieselben Fragen, die auch ein Audit in der Pharmazulieferung stellt. Wir bereiten die Antworten mit Ihnen vor und schließen die Lücken vorher – nicht während der Kunde im Haus ist.
Reden wir über Entwicklung und Prüfplatz.
Ein Termin bei Ihnen, kostenfrei: Wir sehen uns Entwicklungsablage, Prüfplätze und Netzübergang an und sagen, was zuerst dran ist.
