Zum Inhalt springen
0621 877 55 990
DAVINCI Rechenzentrum
Offsetdruckhalle mit einer langen Druckmaschine, durchlaufende Papierbahn, ein Drucker in Schürze von hinten beim Prüfen eines Bogens
KI-generiertes Bild

IT für Druck undWeiterverarbeitung in Viernheim.

Wer Packungsbeilagen und Verpackungen für die Pharmaindustrie druckt, verkauft keine Drucksachen, sondern Fehlerfreiheit. Eine falsche Fassung, die in die Produktion geht, wird nicht reklamiert – sie wird zurückgerufen. Wir bauen die Technik, die das verhindert.

0621 877 55 990
  • 14Jahre

    unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020

  • InternationaleExpertise

    Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten

  • 99,9 %Verfügbarkeit

    der Cloud-Services, je Kalendermonat

  • 15 Min.Reaktionszeit

    im Notfall, rund um die Uhr

  • ISO 27001zertifiziert

    Partner-Rechenzentren in Deutschland

Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala8 Min. Lesezeit

Mann mittleren Alters im dunkelblauen Polohemd mit DAVINCI-Logo, dahinter durch die Fensterfront ein Lager mit PalettenregalenKI-generiertes Bild
Symbolbild, mit KI erzeugt – es zeigt nicht die genannte Person.

Ihr Ansprechpartner

Metehan Kurt

Ansprechpartner für Fertigung und Freigabeprozesse, Standort Viernheim

Wir sitzen in der Edisonstraße, wenige Minuten entfernt. Wenn Sie wissen wollen, wie eine Freigabe an der Fassung klebt statt im Postfach zu liegen oder wie man eine Maschinensteuerung von 1998 einhegt – rufen Sie an. Zehn Minuten für die Einordnung.

0621 877 55 990Profil ansehen

01 · Druckproduktion in Viernheim

Zwischen zwei Pharmaregionen zu sitzen, prägt die Aufträge.

Die Rhein-Neckar-Region ist Chemie- und Pharmastandort, und das reicht bis in die Zulieferketten: Wer hier druckt, druckt nicht nur Prospekte, sondern auch das, was mit einem Medikament in die Schachtel kommt – Packungsbeilagen, Faltschachteln, Etiketten.

Damit gelten andere Regeln als im allgemeinen Akzidenzdruck. Der Text stammt aus einer Zulassung, jede Änderung hat eine Freigabe, und was gedruckt wurde, muss einer Charge zuzuordnen sein. Der Kunde prüft nicht nur das Ergebnis, sondern auch Ihr Verfahren.

Gleichzeitig steht in der Halle Fertigungstechnik, die Jahrzehnte läuft: Druckmaschinen, Falzmaschinen, Schneidanlagen, Inspektionssysteme. Sie werden gewartet, nicht ausgetauscht – und ihre Steuerungen sind so alt wie sie selbst.

Für die IT heißt das zweierlei: Die Freigabekette muss lückenlos und belegbar sein, und die Fertigungstechnik muss eingehegt werden, statt sie zu modernisieren. Beides zusammen ist das, was diese Branche von einer Druckerei mit Werbeaufträgen unterscheidet.

0621 877 55 990
Druckereigebäude in der Dämmerung, durch das geöffnete Ladetor Papierrollen auf Paletten, warmes Licht im Inneren, nasser HofKI-generiertes Bild
Was hier herauskommt, kommt mit einem Medikament in die Schachtel.Symbolbild, mit KI erzeugt – es zeigt keinen Kunden und keinen konkreten Betrieb.

02 · Typische Engpässe

Sechs Stellen, an denen es in der Druckproduktion hakt.

Oder rufen Sie an: 0621 877 55 990

03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind

Die Freigabe und die Maschine – zwei Enden derselben Kette.

Gefalteter Beipackzettel auf einem Prüftisch unter Lupenleuchte und Farbmessgerät, enger AusschnittKI-generiertes Bild
Zwei Fassungen, die fast gleich heißen – und ein Mensch unter Zeitdruck.Symbolbild, mit KI erzeugt – es zeigt keinen Kunden und keinen konkreten Betrieb.

Der teuerste Fehler der Branche ist eine überholte Fassung.

Bei einer Packungsbeilage ändert sich ein Absatz, weil eine Zulassung geändert wurde. Die neue Fassung kommt per Mail, die alte liegt noch im Auftragsordner, und beide heißen fast gleich. Was danach passiert, hängt an einem Menschen unter Zeitdruck.

Wird die falsche Fassung gedruckt, ist der Schaden nicht die Auflage. Der Schaden ist die Charge des Kunden, die nicht ausgeliefert werden kann – und in der Folge die Frage, ob Sie als Lieferant noch in Betracht kommen. Das ist der Grund, warum Ihre Kunden Ihr Verfahren prüfen und nicht nur Ihre Muster.

Was dagegen hilft, ist eine Freigabe, die an der Fassung klebt: eine eindeutige Kennzeichnung je Stand, eine Freigabe mit Person und Zeitpunkt, und ein Druckauftrag, der ohne diese Freigabe nicht startet. Das ist kein großes System – es ist eine Kette ohne Lücke, und sie lässt sich mit den Programmen bauen, die Sie haben.

Archivierte Druckmuster in beschrifteten Kästen im Regal, eingesteckte Chargenkarten, weiches warmes LichtKI-generiertes Bild
Der freigegebene Stand wird aufbewahrt – an der Maschine ändert sich nichts.Symbolbild, mit KI erzeugt – es zeigt keinen Kunden und keinen konkreten Betrieb.

Die Maschine läuft seit 1998 und bleibt es.

Eine Druck- oder Falzmaschine wird über Jahrzehnte betrieben, gewartet und nachgerüstet – aber ihre Steuerung bleibt die, für die sie gebaut wurde. In vielen Hallen läuft dort ein Betriebssystem, das seit Jahren keine Pflege mehr bekommt, und das ist weder Nachlässigkeit noch änderbar: Die Maschinensoftware ist für genau diesen Stand freigegeben.

Gefährlich wird es nicht durch das Alter, sondern durch die Lage. Steht diese Steuerung im selben Netz wie Buchhaltung und Postfächer, dann ist der Weg von einer Mail bis zur Maschine kurz – und eine verschlüsselte Fertigung ist ein anderer Schaden als ein verschlüsseltes Büro.

Der Weg ist Einhegung statt Erneuerung: ein eigenes Netzsegment für die Fertigung, ein definierter Übergang für das Wenige, das hindurch muss – Auftragsdaten hinein, Rückmeldungen hinaus –, und ein Herstellerzugang, der auf Anforderung geöffnet wird statt dauerhaft offen zu stehen. Die Maschine bleibt, wie sie ist. Das Risiko nicht.

Vom Modell bis an die Maschine

Konstruktion, Halle und Service stellen drei verschiedene Ansprüche an dieselbe IT. Welcher zuerst drückt, hängt an Ihrer Größe.

1Wie viele Arbeitsplätze hat Ihr Unternehmen?
2Welche Software setzen Sie ein?

Erscheint nach der Branche.

Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.

04 · Häufige Fragen

Was Druckbetriebe wissen wollen.

Unsere Maschinensteuerungen laufen mit alten Systemen. Müssen die erneuert werden?
Fast nie, und meistens ginge es gar nicht: Die Maschinensoftware ist für genau diesen Stand freigegeben, ein Austausch würde die Freigabe kosten. Der Weg ist ein eigenes Netzsegment für die Fertigung mit einem definierten Übergang – Auftragsdaten hinein, Rückmeldungen hinaus, sonst nichts. Damit ist das Alter kein Risiko mehr, und an der Maschine hat niemand etwas geändert.
Wie machen wir Freigaben nachweisbar?
Indem sie an der Fassung hängen und nicht in einem Postfach. Jeder Stand bekommt eine eindeutige Kennzeichnung, die Freigabe wird mit Person und Zeitpunkt daran vermerkt, und der Druckauftrag lässt sich ohne diese Freigabe nicht starten. Das lässt sich in den meisten Auftragssystemen abbilden; wo nicht, genügt eine schlanke Zwischenstufe vor der Vorstufe.
Unsere Kunden fragen nach unserem Verfahren, nicht nach Mustern. Was heißt das für die IT?
Dass Abläufe belegbar sein müssen, nicht nur gelebt. Praktisch: Wer hat welche Fassung freigegeben, welche Prüfschritte gab es, welche Einstellungen galten am Prüfplatz, was wurde wann gedruckt. Das meiste davon entsteht ohnehin – es wird nur nicht festgehalten. Wir sorgen dafür, dass es mitgeschrieben wird, ohne dass jemand zusätzlich etwas eingeben muss.
Wie lange sollten wir Druckdaten aufbewahren?
Länger, als die steuerlichen Fristen verlangen – Nachauflagen kommen nach Jahren, und dann ist die Datei der Auftrag. Wichtiger als die Dauer ist die Kennzeichnung: Von drei Fassungen muss eine als gültig erkennbar sein. Wir richten die Ablage so ein, dass der gültige Stand sichtbar ist und ältere Fassungen erhalten bleiben, ohne im Weg zu liegen.
Was muss ein farbverbindlicher Prüfplatz technisch haben?
Einen kalibrierten Bildschirm, definierte Beleuchtung und – der oft vergessene Teil – ein Profil, das bleibt. In der Praxis scheitert es selten an der Kalibrierung und meistens daran, dass jemand anderes am Platz arbeitet und die Einstellungen verändert. Wir richten ein gesperrtes Profil ein und erinnern an die Nachkalibrierung; der Rest ist Ihre Fachentscheidung.
Sie sind aus Viernheim. Was heißt das im Schichtbetrieb?
Dass jemand erreichbar ist, wenn die Maschine läuft. Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, und das Meiste ist aus der Ferne erledigt. Wenn in der Nachtschicht der Zugriff auf die Auftragsdaten fehlt oder ein Prüfplatz ausfällt, sind wir aus der Edisonstraße in Minuten da – eine stehende Maschine kostet mehr als jede Bereitschaft.

Sagen Sie uns, wo es hakt.

Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.

Zurück nach Viernheim