
IT für Freileitungs-und Netzbau in Walldorf.
Die Baustelle ist keine Fläche, sondern eine Linie – über Felder, durch Wald, von Mast zu Mast. Was dort entsteht, muss dokumentiert werden, und zwar dort, wo weder Netz noch Büro ist.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Baustellen- und Außendiensterfassung, Standort Mannheim
Wir sitzen in Mannheim, O4, 4 – gut eine halbe Stunde über die A 6 und A 5. Wenn Sie Erfassung auf die Trasse bringen oder Qualifikationsfristen sichtbar machen wollen: rufen Sie an.
01 · Freileitungsbau in Walldorf
Ein Gewerk, das von der A 5 aus in die ganze Republik fährt.
Freileitungsbau braucht keine Nähe zum Auftrag, sondern Erreichbarkeit: Die Trasse, an der gearbeitet wird, liegt selten vor der Tür. Ein Sitz an der A 5 zwischen zwei Autobahnkreuzen ist dafür ein besserer Standort als mancher Industriestandort.
Gearbeitet wird an Hoch- und Höchstspannungsleitungen – jenen Masten, die man aus dem Zug sieht und nie beachtet. Neubau, Ersatzneubau, Sanierung und Instandsetzung, dazu die Ausführungsplanung und Aufbauten wie Wetterstationen an den Masten.
Der Netzausbau macht daraus ein Wachstumsgeschäft mit einem Engpass, der nicht die Auftragslage ist: Es sind die Leute. Wer an einer Leitung unter oder neben Spannung arbeitet, braucht eine nachgewiesene Qualifikation, regelmäßige Unterweisung und eine namentliche Berechtigung – und das ist keine Formalie, sondern Voraussetzung dafür, dass überhaupt geschaltet wird.
Für die IT heißt das zweierlei: Die Erfassung muss ohne Netz funktionieren, weil die Trasse kein Büro hat. Und die Nachweise über Menschen – wer ist wofür unterwiesen, bis wann gilt das – müssen jederzeit aktuell und auffindbar sein, nicht als Ordner im Baucontainer.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es im Leitungsbau hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Kilometerweit von jeder Steckdose.
KI-generiertes BildErfassung, die ohne Netz funktionieren muss.
Auf einer Trasse gibt es keinen Anschluss, oft nicht einmal verlässlichen Mobilfunk. Trotzdem entsteht dort alles, was später gebraucht wird: das Aufmaß, die Fotos vom Zustand vor und nach der Arbeit, der Eintrag ins Bautagebuch, die Bestätigung, dass eine Prüfung stattgefunden hat.
Die übliche Lösung ist, es abends nachzutragen. Das funktioniert schlechter, als alle glauben: Nach zehn Stunden am Mast wird zusammengefasst statt festgehalten, und drei Wochen später fehlt bei der Nachtragsdiskussion genau das Foto, das die Sache entschieden hätte.
Wir richten die Erfassung deshalb so ein, dass sie ohne Verbindung vollständig arbeitet und von selbst abgleicht, sobald wieder Empfang da ist – mit einer Reihenfolge, die sich bewährt hat: erst übertragen, dann auf dem Gerät freigeben. Dazu Geräte, die für draußen gebaut sind. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist der Unterschied zwischen einem Bautagebuch, das trägt, und einem, das erinnert wird.
KI-generiertes BildDie Qualifikation des Monteurs ist Teil der Bauleistung.
In den meisten Gewerken ist die Schulungsakte eine Sache der Personalabteilung. Hier ist sie Teil der Leistung: Wer an einer Hochspannungsanlage arbeitet, muss nachweisbar unterwiesen und für seine Aufgabe benannt sein – und der Netzbetreiber, der die Leitung freischaltet, fragt danach.
Das Problem ist selten, dass jemand nicht qualifiziert wäre. Es ist, dass Fristen still ablaufen. Eine Unterweisung gilt bis zu einem Datum, eine Eignung bis zu einer Untersuchung, eine Berechtigung bis zum Widerruf – und all das steht in verschiedenen Ordnern, gepflegt von verschiedenen Leuten, in einem Betrieb, dessen Mannschaft über mehrere Baustellen verteilt ist.
Wir bilden das dort ab, wo die Einsatzplanung stattfindet: je Person die Nachweise mit ihrer Gültigkeit, mit Vorwarnung vor dem Ablauf und mit einer Sicht für den Bauleiter, die vor dem Einsatz zeigt, wer eingeteilt werden darf. Die fachliche Beurteilung bleibt bei Ihrer verantwortlichen Elektrofachkraft – wir sorgen dafür, dass sie keine Frist übersieht.
Was Ihr Netz tragen muss
Wie ein Netz gebaut sein muss, entscheidet sich an Standorten, Branche und Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Leitungsbauer wissen wollen.
- Unsere Kolonnen haben auf der Trasse keinen Empfang. Was funktioniert trotzdem?
- Eine Erfassung, die den Empfang nicht voraussetzt. Aufmaß, Fotos und Bautagebuch entstehen auf dem Gerät und liegen dort vollständig vor; der Abgleich passiert automatisch, sobald wieder Verbindung besteht. Wichtig ist die Reihenfolge – erst übertragen, dann auf dem Gerät freigeben –, sonst verliert man den einen Einsatz, bei dem es darauf ankam.
- Wie behalten wir Unterweisungen und Berechtigungen im Blick?
- Indem sie an der Person hängen und in der Einsatzplanung sichtbar sind, nicht in einem Ordner in der Verwaltung. Je Nachweis wird die Gültigkeit geführt, vor dem Ablauf wird gewarnt, und der Bauleiter sieht vor der Einteilung, wer eingesetzt werden darf. Die fachliche Beurteilung bleibt bei Ihrer verantwortlichen Elektrofachkraft.
- Welche Geräte halten auf der Baustelle durch?
- Solche, die dafür gebaut sind – mit dichtem Gehäuse, ablesbarem Bildschirm bei Sonne und einem Akku, der einen Wintertag übersteht. Das kostet beim Kauf mehr und über drei Jahre deutlich weniger, weil die Ausfälle wegfallen. Dazu ein Ersatzgerät je Kolonne: Ein Gerät, das auf der Trasse ausfällt, kostet sonst den halben Tag der ganzen Mannschaft.
- Die Abstimmung mit dem Netzbetreiber hängt an einzelnen Postfächern. Wie lösen wir das?
- Mit gemeinsamen Postfächern je Projekt statt persönlicher, sodass Vertretung möglich ist, ohne Kennwörter weiterzugeben. Dazu eine einfache Regel, was im Projektordner landet und was nur Korrespondenz ist. Das ist in Tagen eingerichtet und verhindert den Fall, in dem eine Kolonne wartet, weil jemand im Urlaub ist.
- Wir wachsen schnell. Was muss die IT jetzt schon aushalten?
- Vor allem das Hinzukommen von Leuten und Baustellen, ohne dass jemand von Hand nachzieht. Das heißt: Zugänge über Rollen statt einzeln, ein Muster für die Einrichtung eines neuen Projekts und eine Geräteausstattung, die bestellbar ist statt jedes Mal neu zusammengesucht. Wer das vor dem Wachstum ordnet, spart sich das Aufräumen mitten darin.
- Sie sitzen in Mannheim. Wie schnell sind Sie hier?
- Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, in aller Regel per Fernwartung. Muss jemand kommen, ist es über die A 6 und A 5 gut eine halbe Stunde. Für die Baustellen selbst arbeiten wir mit Ersatzgeräten statt mit Anfahrt – auf einer Trasse in Norddeutschland hilft Ihnen niemand aus Mannheim schnell genug.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
