
IT für den Obst- undGemüsegroßhandel in Walldorf.
Die Ware altert, während sie fährt, und der Preis wird jeden Morgen neu gemacht. Im Fruchthandel entscheidet nicht die Marge des Vertrags, sondern die Geschwindigkeit, mit der man auf beides reagiert.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala7 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Frischelogistik und Dispositionssichten, Standort Mannheim
Wir sitzen in Mannheim, O4, 4 – gut eine halbe Stunde über die A 6 und A 5. Wenn Sie sehen wollen, was unterwegs und was davon vergeben ist, oder die Beweislage bei Beanstandungen ausgleichen möchten: rufen Sie an.
01 · Fruchthandel in Walldorf
Zwischen Erzeuger und Regal liegen achtundvierzig Stunden.
Walldorf liegt an der Stelle, an der A 5 und A 6 zusammenkommen – für einen Handel, dessen Ware aus Spanien, Italien oder den Niederlanden kommt und morgen in deutschen Filialen liegen soll, ist das kein Zufall, sondern die Geschäftsgrundlage.
Gehandelt wird Frischware für den Lebensmitteleinzelhandel: Das Haus steht zwischen den Erzeugern und den Ketten und sorgt dafür, dass Menge, Güte und Termin zusammenkommen. Es besitzt die Ware oft nur für Stunden.
Was das Geschäft prägt, sind zwei Dinge, die in kaum einem anderen Handel zusammentreffen: Der Preis wird täglich neu gebildet, weil Angebot und Nachfrage saisonal und wetterabhängig schwanken – und die Ware verändert sich während des Transports. Was als Klasse I abfährt, kommt nicht zwangsläufig als Klasse I an.
Für die IT heißt das: Entscheidungen fallen unter Zeitdruck und auf unvollständiger Grundlage. Wer beim Anruf eines Einkäufers nicht sofort sieht, was unterwegs ist, was es gekostet hat und was bereits zugesagt wurde, sagt entweder zu vorsichtig zu oder zu viel.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es im Fruchthandel hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Eine Ware, die während der Fahrt schlechter wird.
KI-generiertes BildDer Streit um die Güte wird mit Aufzeichnungen entschieden.
Bei Frischware ist die Beanstandung kein Ausnahmefall, sondern eingepreister Alltag. Eine Partie kommt an, der Wareneingang des Kunden beanstandet Reifegrad, Druckstellen oder Temperatur – und dann stellt sich die Frage, wer es zu vertreten hat: der Erzeuger, der Frachtführer oder Sie.
In der Praxis entscheidet diese Frage, wer die besseren Aufzeichnungen hat. Meistens ist das der Kunde: Er hat den Befund, das Foto und den Zeitstempel. Sie haben die Lieferpapiere. Das Ergebnis ist regelmäßig eine Gutschrift, die Sie beim Erzeuger nicht durchsetzen, weil Ihnen dafür genau das fehlt, was der Kunde hatte.
Wir drehen das um, und es ist technisch anspruchslos: Temperaturschreiber in der Sendung, deren Daten beim Eingang automatisch der Partie zugeordnet werden, dazu Fotos beim Verladen und beim Eingang am selben Vorgang. Damit haben Sie in jeder Richtung dieselbe Beweislage wie Ihr Gegenüber – und das verschiebt die Verhandlung dauerhaft.
KI-generiertes BildDer Preis von heute Morgen gilt heute Abend nicht mehr.
Im Fruchthandel wird nicht aus einer Preisliste verkauft. Angebot und Nachfrage verschieben sich mit Wetter, Saison und dem, was in anderen Ländern gerade geerntet wird – und der Einkäufer einer Kette ruft an, wenn er etwas braucht, nicht wenn es Ihnen passt.
Was dabei am meisten kostet, ist nicht der falsche Preis, sondern die fehlende Übersicht im Moment der Zusage: Was ist unterwegs, was ist davon schon vergeben, was hat es tatsächlich gekostet, einschließlich Fracht? Wer das nicht sieht, entscheidet nach Gefühl – und beim Monatsabschluss zeigt sich, bei welchen Partien das Gefühl getrogen hat.
Uns geht es hier nicht um ein Preisfindungssystem, sondern um eine Sicht: Partie, Menge, Status, eingestandene Kosten, bereits zugesagte Mengen – in einem Bild, auf dem Telefon des Disponenten. Das ist kein großes Projekt, und es verändert die Qualität der Entscheidungen, die den ganzen Tag über getroffen werden.
Damit abends alles rausgeht
Warenwirtschaft, Lager und Datenaustausch hängen an derselben Kette. Wo es hakt, hängt an Ihrer Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Fruchthändler wissen wollen.
- Wir entscheiden am Telefon. Was muss der Disponent sehen?
- Fünf Angaben, und zwar auf einem Bild: welche Partien unterwegs sind, welche Mengen davon bereits zugesagt sind, was die Partie eingestanden hat, wann sie ankommt und in welchem Zustand sie abgefahren ist. Mehr braucht es im Moment der Zusage nicht – und weniger führt regelmäßig zu einer der beiden teuren Entscheidungen.
- Wie verbessern wir unsere Lage bei Beanstandungen?
- Mit Aufzeichnungen, die Sie selbst haben: Temperaturschreiber in der Sendung, deren Daten automatisch der Partie zugeordnet werden, dazu Fotos bei Verladung und Eingang am selben Vorgang. Das kostet wenig und verschiebt die Verhandlung mit Kunde und Erzeuger dauerhaft – in beide Richtungen, denn manchmal belegt es auch, dass Sie erstatten müssen.
- Eine Kette verlangt elektronische Bestellung und Avis. Was heißt das?
- Dass Bestellung, Lieferavis und Rechnung ohne Medienbruch laufen müssen und dass Ihre Artikel- und Palettendaten stimmen. Der Aufwand liegt in der Datenpflege, nicht in der Leitung. Wir richten die Anbindung ein und automatisieren die Pflege so weit, dass sie nicht an einer Person hängt – denn ein fehlerhaftes Avis kostet Sie die Abladung.
- Wie schnell müssen wir Herkunft und Partie nennen können?
- Die gesetzliche Pflicht zur Rückverfolgbarkeit über alle Stufen verlangt, dass es lückenlos feststellbar ist; die Frist setzen Ihre Kunden, und bei Frischware liegt sie oft bei Stunden. Machbar ist das nur, wenn die Verknüpfung beim Wareneingang entsteht und nicht aus Lieferscheinen rekonstruiert wird.
- Unsere Mengen schwanken stark. Lohnt sich Technik überhaupt?
- Gerade dann. Schwankende Mengen bedeuten, dass Erfahrung weniger trägt und die Übersicht mehr. Wir fangen klein an – eine gemeinsame Sicht auf Partien und Zusagen – und bauen erst aus, wenn sie sich bewährt hat. Große Umstellungen mitten in der Saison wären in Ihrem Geschäft ohnehin ein Fehler.
- Sie sitzen in Mannheim. Wie schnell sind Sie hier?
- Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, in aller Regel per Fernwartung. Muss jemand kommen, ist es über die A 6 und A 5 gut eine halbe Stunde. Für den Frühbetrieb vereinbaren wir Erreichbarkeit schriftlich – Ihr Tag beginnt früher als der übliche Bürotag.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
