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StörungenNetz, Server und Drucken

Drucker verbindet sich nicht mit dem WLAN – was tun?

Die häufigste Ursache ist unspektakulär: Viele Drucker beherrschen nur das 2,4-GHz-Band, und der Router sendet beide Bänder unter demselben Netznamen. Der Drucker sieht das Netz, bekommt aber keine Verbindung. Zweithäufigste Ursache ist eine Gastfreigabe oder eine Trennung der Funkteilnehmer untereinander – dann ist der Drucker verbunden und für die Rechner trotzdem unsichtbar.

Von Metehan Kurt · Fachlich geprüft von Seamand Mala · 27. September 2026

  • 14Jahre

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Woran Sie erkennen, dass es dieser Fall ist

  • Der Drucker konnte keine Verbindung zum Netzwerk herstellen.
  • Netzwerk nicht gefunden
  • Verbindung fehlgeschlagen – falsches Kennwort
  • Drucker wird nicht gefunden
  • Der Drucker ist nicht mit dem Netzwerk verbunden.

Zugehörige Fehlercodes

  • 2,4 GHz
  • 5 GHz
  • WPA3
  • WPS

Die schnelle Hilfe, in dieser Reihenfolge

  1. Prüfen, ob der Drucker das Band überhaupt kann

    Sehen Sie im Datenblatt nach, ob das Gerät 5 GHz beherrscht. Viele Bürodrucker können nur 2,4 GHz. Sendet der Router beide Bänder unter einem Namen, sieht der Drucker das Netz in der Liste, scheitert aber beim Verbinden – eine besonders verwirrende Mischung aus funktioniert und funktioniert nicht.

    Damit wissen Sie: Kann das Gerät nur 2,4 GHz, ist die Bandaufteilung die Ursache.

  2. Die Verschlüsselungsart ansehen

    Ältere Drucker kommen mit WPA3 nicht zurecht und teils auch nicht mit dem gemischten Betrieb aus WPA2 und WPA3. Das Ergebnis ist eine Meldung über ein falsches Kennwort, obwohl das Kennwort stimmt – die häufigste Fehlspur in diesem Bereich.

    Damit wissen Sie: Meldet das Gerät falsches Kennwort bei richtigem Kennwort, ist es meist die Verschlüsselung.

  3. Kennwort im Klartext prüfen

    Am Bedienfeld eines Druckers wird jedes Zeichen einzeln ausgewählt. Verwechslungen zwischen großem I, kleinem l und der Eins sowie zwischen O und Null sind der Grund für einen guten Teil der Fehlversuche. Lassen Sie das Kennwort anzeigen, statt es auswendig einzugeben.

    Damit wissen Sie: Ein Tippfehler ist ausgeschlossen – vorher ist alles Weitere Raten.

  4. Nach Gastnetz und Teilnehmertrennung sehen

    Hängt der Drucker im Gastnetz, hat er Internet und ist für die Arbeitsplätze unsichtbar. Dasselbe bewirkt die Einstellung, die Funkteilnehmer voneinander trennt – sie ist in vielen Routern für das Gastnetz voreingestellt und manchmal auch im Hauptnetz aktiv.

    Damit wissen Sie: Beides erklärt einen Drucker, der verbunden ist und trotzdem nicht druckt.

  5. Die Adresse fest vergeben

    Sobald die Verbindung steht, geben Sie dem Drucker eine feste Adresse – entweder im Gerät oder als Reservierung im Router. Sonst wiederholt sich das Thema beim nächsten Neustart als Drucker offline, und die Ursache sieht dann völlig anders aus.

    Damit wissen Sie: Der Drucker bleibt unter derselben Adresse erreichbar, auch nach einem Stromausfall.

Dasselbe in PowerShell

Für alle, die mehr als einen Rechner betreuen

Am Drucker selbst lässt sich wenig über die Konsole erledigen – dafür alles über das Netz, in dem er hängen soll. Die Befehle beantworten, welche Bänder und Verschlüsselungen Ihr Netz anbietet und ob der Drucker später überhaupt erreichbar ist.

PowerShell mit erweiterten Rechten starten – so geht es
Windows 11
Rechtsklick auf das Startsymbol – oder die Tastenkombination Windows + X – und dann Terminal (Administrator) wählen.
Windows 10
Dieselbe Tastenkombination, der Eintrag heißt dort Windows PowerShell (Administrator). Steht dort stattdessen die Eingabeaufforderung, lässt sich das in den Taskleisteneinstellungen umstellen – oder Sie nehmen den Weg darunter.
Auf jedem Windows
Startmenü öffnen, powershell tippen und den Treffer mit Strg + Umschalt + Eingabe öffnen. Das ist der Weg, der überall funktioniert.
Woran Sie erkennen, dass es geklappt hat
In der Titelleiste des Fensters steht Administrator, und die Eingabeaufforderung beginnt in C:\Windows\System32 statt in Ihrem Benutzerordner. Vorher bestätigen Sie die Abfrage der Benutzerkontensteuerung mit Ja.
Wenn nach Zugangsdaten gefragt wird
Dann sind Sie auf diesem Rechner kein Administrator. Im Firmennetz ist das der Regelfall und Absicht: Wer täglich mit erhöhten Rechten arbeitet, gibt einer Schadsoftware dieselben Rechte. Der richtige Weg ist die Zuarbeit durch die Administration – nicht das dauerhafte Hochstufen des eigenen Kontos.

Ein Hinweis, der wichtiger ist als er klingt: Führen Sie keinen Befehl aus, dessen Wirkung Sie nicht benennen können – auch keinen von uns. Die Blöcke unten sagen jeweils dazu, was sie tun; die, die etwas verändern, sind gekennzeichnet.

Anzeigen, welches Netz auf welchem Band sendet

Klärt die häufigste Ursache: Der Drucker kann nur 2,4 GHz, und das Netz sendet dort gar nicht oder unter demselben Namen wie das 5-GHz-Band.

Windows PowerShell
PS C:\> netsh wlan show networks mode=bssidSSID 1 : Firma-WLAN Authentifizierung : WPA2-Personal BSSID 1 : a4:2b:8c:11:22:33 Signal : 78% Kanal : 6 BSSID 2 : a4:2b:8c:11:22:34 Kanal : 44# Kanäle 1 bis 13 sind 2,4 GHz, ab 36 ist es 5 GHz.

Verschlüsselung des eigenen Netzes ansehen

Ältere Drucker kommen mit WPA3 und dem gemischten Betrieb nicht zurecht und melden dann ein falsches Kennwort, obwohl das Kennwort stimmt.

Windows PowerShell
PS C:\> netsh wlan show interfacesSSID : Firma-WLANAuthentifizierung : WPA2-PersonalVerschlüsselung : CCMPFunktyp : 802.11acKanal : 44Signal : 86%

Nach der Einrichtung: Erreichbarkeit prüfen

Der Drucker meldet sich als verbunden – aber ist er von den Arbeitsplätzen aus erreichbar? Bei aktiver Teilnehmertrennung oder im Gastnetz lautet die Antwort nein.

Windows PowerShell
PS C:\> Test-NetConnection -ComputerName 192.168.10.50 -Port 9100# Zusätzlich die Weboberfläche des DruckersPS C:\> Test-NetConnection -ComputerName 192.168.10.50 -Port 80TcpTestSucceeded : True# Antwortet er auf Ping, aber auf keinen Anschluss, ist die# Teilnehmertrennung im Funknetz aktiv.

Den Drucker sauber anlegen

Nach erfolgreicher Funkeinrichtung: fester Anschluss über den Namen statt über die Nummer – dann übersteht die Einrichtung auch einen Adresswechsel.

Windows PowerShellAdministrator
PS C:\> Add-PrinterPort -Name 'IP_drucker-lager' -PrinterHostAddress 'drucker-lager'PS C:\> Add-Printer -Name 'Drucker Lager' -DriverName 'Kyocera Universal' -PortName 'IP_drucker-lager'# KontrollePS C:\> Get-Printer -Name 'Drucker Lager' | Select-Object Name, PortName, PrinterStatus

Das verändert etwas: Legt einen Drucker auf diesem Rechner an. Der Treiber muss bereits installiert sein; der Name in -DriverName muss genau so lauten wie in der Treiberliste (Get-PrinterDriver).

Warum gehört ein Bürodrucker eigentlich ans Kabel?

Weil er sich nicht bewegt. Der einzige Vorteil von Funk ist, dass ein Gerät den Platz wechseln kann – und genau das tut ein Kopierer im Flur nie. Dafür nimmt man drei Nachteile in Kauf: eine Verbindung, die abbrechen kann, eine Abhängigkeit von Bandwahl und Verschlüsselung, und Sendezeit im 2,4-GHz-Band, das in jedem Betrieb ohnehin überfüllt ist.

Ein Drucker am Kabel hat keine dieser Störungen. Er ist da oder er ist aus, und wenn er weg ist, ist ein Kabel ab. Die zwanzig Meter Leitung sind die günstigste Störungsvermeidung, die es in einem Büro gibt.

Es gibt einen Sonderfall, in dem Funk richtig ist: wenn das Gerät nachträglich an einen Ort kam, an dem keine Leitung liegt, und eine Verlegung unverhältnismäßig wäre. Dann gehört es aber in ein eigenes, festes Funknetz mit fester Adresse – nicht in dasselbe Netz wie die Gästetelefone.

Was ist von der WPS-Taste zu halten?

Sie ist bequem und funktioniert oft auf Anhieb. Nur macht die Bequemlichkeit genau das, was sie verspricht: Wer die Taste drückt, bekommt Zugang, ohne das Kennwort zu kennen. In einem Betrieb, in dem der Router im Flur hängt, ist das eine offene Tür für jeden, der zwei Minuten allein davorsteht.

Dazu kommt, dass die Verfahren hinter WPS einen bekannt schwachen Ruf haben. Für ein Firmennetz ist die Empfehlung deshalb eindeutig: Zugang über das Kennwort einrichten und WPS abgeschaltet lassen.

Warum verliert der Drucker die Verbindung immer wieder?

Weil er ein schwaches Funkgerät hat. Drucker sind für Funk nicht optimiert: kleine Antenne, sparsame Sendeleistung, meist ungünstig aufgestellt – in einer Nische, hinter einer Wand, zwischen Metallmöbeln. Was für ein Notebook noch reicht, reicht für ihn nicht mehr.

Dazu kommt das Energiesparen: Viele Geräte legen die Funkverbindung im Ruhezustand ab und brauchen nach dem Aufwachen Sekunden bis Minuten, bis sie wieder da sind. Der erste Druckauftrag läuft dann in einen Fehler, der zweite funktioniert – ein Muster, das Anwender zu Recht verrückt macht.

Im Betrieb

Zwei getrennte Netznamen lösen mehr Druckerprobleme als jede Einstellung am Gerät.

Wenn Funk sein muss, ist die wirksamste Maßnahme, die beiden Bänder unter verschiedenen Namen zu senden. Dann wählt man je Gerät bewusst aus, statt darauf zu hoffen, dass der Router die richtige Entscheidung trifft. Ältere Geräte bekommen 2,4 GHz, Notebooks und Telefone das schnellere 5-GHz-Band – und keines rät mehr.

Der zweite Hebel ist die Zuordnung: Drucker, Kameras, Zeiterfassung und ähnliche Technik gehören nicht in dasselbe Netz wie Besuchergeräte. Das ist keine Feinheit, sondern eine Sicherheitsfrage – ein Kopierer mit Festplatte und Scan-to-Mail ist ein vollwertiger Rechner.

Und der dritte: Wer mehr als zwei Zugangspunkte hat, braucht eine gemeinsame Steuerung statt dreier einzeln eingerichteter Geräte. Sonst entscheidet jedes Endgerät für sich, an welchem es hängen bleibt – meistens am falschen.

Wann Sie aufhören sollten zu probieren

Wenn der Drucker mehrfach sauber eingerichtet wurde und die Verbindung trotzdem verliert, hilft keine weitere Einstellung am Gerät. Dann geht es um Ausleuchtung, Bandbelegung und Aufstellung – oder um ein Netzwerkkabel.

Häufige Anschlussfragen

Warum findet der Drucker mein Netz nicht in der Liste?

Drei übliche Gründe: Das Netz sendet nur auf 5 GHz, der Netzname ist verborgen, oder das Funksignal ist am Standort des Druckers zu schwach. Ein verborgener Netzname ist dabei kein Sicherheitsgewinn – er wird von jedem Gerät ohnehin mitgesendet – aber eine zuverlässige Quelle für Einrichtungsprobleme.

Kann ich den Drucker über USB anschließen und trotzdem freigeben?

Technisch ja, über die Freigabe am angeschlossenen Rechner. Im Betrieb ist es eine schlechte Lösung: Der Drucker ist nur erreichbar, solange dieser eine Rechner läuft, und dessen Nutzer bekommt fremde Druckaufträge über seine Maschine. Für mehr als zwei Arbeitsplätze gehört der Drucker direkt ins Netz.

Was bringt ein WLAN-Verstärker für den Drucker?

Meist wenig und manchmal das Gegenteil. Ein Verstärker wiederholt das Signal und halbiert dabei die verfügbare Zeit im Band. Für einen Drucker, der ohnehin nur wenige Daten sendet, ist der Gewinn klein, und die zusätzliche Station bringt eine weitere Stelle mit, die ausfallen kann. Ein Kabel oder ein zweiter Zugangspunkt am Netz sind beide besser.

Muss ich das WLAN-Kennwort im Drucker nach einer Änderung neu eintragen?

Ja, und das wird regelmäßig vergessen. Nach einer Kennwortänderung im Netz fallen alle Geräte heraus, die es gespeichert hatten – Drucker, Kameras, Zeiterfassung, Telefone. Es lohnt sich, vor der Änderung eine Liste dieser Geräte zu haben, statt sie einzeln zu entdecken.

Dazu passt

Welcher Server trägt

Welche Serverleistung Sie brauchen, entscheidet sich an Branche und Größe – nicht am Datenblatt.

1Wie viele Arbeitsplätze hat Ihr Unternehmen?
2In welcher Branche?
3Welche Software setzen Sie ein?

Erscheint nach der Branche.

Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.