Wer nach „MXDR Kosten“ sucht, erwartet eine Zahl, und die meisten Seiten geben keine. Wir auch nicht – aber wir sagen, warum, und wir sagen alles andere. Der Preis einer überwachten Angriffserkennung hängt an fünf Größen, und eine davon – die Zahl der Endpunkte – unterscheidet sich zwischen zwei Häusern derselben Branche um das Zehnfache. Eine Zahl, die für das eine stimmt, ist für das andere irreführend.
Was wir hier tun können: die fünf Größen erklären, sagen, was im Preis enthalten ist und was einmalig oder zusätzlich anfällt, und die Rechnung aufstellen, die vor der Entscheidung steht. Den Preis für Ihre Konfiguration bekommen Sie innerhalb von zwei Stunden, wenn Sie uns die Größen nennen.
Die fünf Größen
In der Reihenfolge ihres Gewichts. Die erste bestimmt den Preis zu einem großen Teil; die übrigen verschieben ihn.
- 1. EndpunkteArbeitsplätze und Server, auf denen der Agent läuft. Das ist die Zähleinheit: Der Preis wird je Endpunkt und Monat gerechnet. Ein Server zählt wie ein Arbeitsplatz – in G3 zählen nur Server.
- 2. StufeG3, G5 oder G7. Der Unterschied liegt im Umfang der Bearbeitung und der Betreuung – alle Vorfälle gegen kritische, Anruf gegen E-Mail, fester Ansprechpartner oder nicht. Welche Stufe passt, steht auf dem Stufenvergleich; sie beeinflusst den Preis je Endpunkt.
- 3. LaufzeitLängere Laufzeiten senken in der Regel den Monatspreis. Welche Laufzeiten angeboten werden und wie sich der Preis dabei verhält, steht im Angebot – nicht hier, weil sich Konditionen ändern.
- 4. ZusatzdiensteMail Protection, Mobile Device Management, Device Control, der Incident Response Retainer – jeder davon ist eine eigene Position, die Sie dazunehmen oder weglassen. In G7 ist das Technical Account Management enthalten, in G5 wäre es ein Zusatz.
- 5. OnboardingDer Workshop zu Beginn – Ausnahmen festlegen, Rufkette hinterlegen, Regeln für Eingriffe vereinbaren – ist in G7 enthalten und in G5 eine einmalige Position. Er ist der Teil, an dem die Qualität der späteren Überwachung hängt; sparen Sie hier nicht.
Was enthalten ist – und was nicht
Damit im Angebot nichts überrascht.
| Position | Im Monatspreis | Anmerkung |
|---|---|---|
| Agent auf jedem Endpunkt, Konsole, Analyse-Backend | enthalten | Die Technik – in allen Stufen gleich |
| Analystenteam rund um die Uhr, Bearbeitung nach Stufe | enthalten | Kritische Vorfälle in G5, alle in G7 |
| Endpunktschutz von G DATA | enthalten | Ein zweiter Virenscanner wird nicht gebraucht und sollte nicht laufen |
| Betreuung durch DAVINCI, eine Nummer im Störfall | enthalten | Ausnahmen pflegen, Rufkette aktuell halten, Berichte einordnen |
| Onboarding-Workshop | G7: enthalten · G5: einmalig | Nach Service-Level-Blatt des Herstellers |
| Technical Account Management | G7: enthalten · G5: Zusatz | Fester technischer Ansprechpartner bei G DATA |
| Mail Protection, MDM, Device Control | Zusatz | Je eigene Position |
| Incident Response Retainer Gold oder Platinum | Zusatz | Rahmenvertrag für den Ernstfall mit zugesagten Reaktionszeiten |
| Vor-Ort-Einsatz im Vorfall | nicht enthalten | Nach Aufwand, mit Retainer zu ermäßigtem Stundensatz |
| Testphase zwei Monate, bis zu 25 Endgeräte | kostenfrei | Endet ohne Verlängerung |
Die Rechnung, die vor dem Preis steht
Ob eine Überwachung sich rechnet, lässt sich nicht am Monatspreis ablesen, sondern nur im Vergleich mit dem, was sie verhindert. Die Rechnung ist schlicht: Was kostet Ihr Haus eine Stunde Stillstand – aus entgangenem Deckungsbeitrag und bezahlter Arbeitszeit, die nicht genutzt werden kann? Multipliziert mit der Dauer eines Vorfalls, der nicht bemerkt wurde, bis er den Betrieb stoppt. Für die meisten mittelständischen Häuser liegt diese Zahl bei einem einzigen Tag Stillstand über den Jahreskosten der Überwachung.
Die Zahl für Ihr Haus rechnet das Werkzeug unten in einer Minute aus; die Annahmen stehen dabei. Es ist dieselbe Rechnung, die ein Versicherer anstellt, wenn er die Prämie festlegt – und dieselbe, die eine Geschäftsführung anstellen sollte, bevor sie über Sicherheit entscheidet. Das Ergebnis ist keine Rechtfertigung für eine Anschaffung, sondern eine Zahl, über die sich entscheiden lässt.
Was in dieser Rechnung fehlt und sich nicht allgemein beziffern lässt: Vertragsstrafen, verlorene Ausschreibungen, Nacharbeit, der Schaden am Ruf, Bußgelder unter NIS2 und die Frage, ob eine Versicherung bei fehlender Erkennung überhaupt leistet. Das sind die Posten, die einen Vorfall teuer machen – und die in keiner Monatspreisliste stehen.
Die Gegenrechnung
- Was kostet ein Ausfall?Stundenkosten eines Stillstands aus Umsatz, Arbeitszeit und betroffenem Anteil – im Browser, in einer Minute.Ansehen →
- MXDR-KonfiguratorEndpunkte, Server, Betriebszeiten, Vorgaben – die passende Stufe mit Begründung.Ansehen →
- StufenvergleichG3, G5 und G7 nebeneinander – was den Preis je Endpunkt verschiebt.Ansehen →
Häufige Fragen
- Gibt es einen Mindestumfang?
- Keine Untergrenze im Vertrag. In der Praxis empfehlen wir unter 25 Endpunkten und ohne äußere Vorgabe oft zuerst den Grundschutz – sauber eingerichteter Endpunktschutz, geprobte Sicherungen, zweiter Faktor – und sagen das im Gespräch. MXDR bleibt möglich; G3 für die Server ist dann häufig der sinnvolle Einstieg.
- Ändert sich der Preis, wenn wir Endpunkte dazunehmen?
- Ja, der Monatspreis wächst mit der Zahl der Endpunkte. Ob dabei Staffeln greifen und wie sich eine Erweiterung während der Laufzeit verhält, steht im Angebot. Fragen Sie das vor der Unterschrift – ein Haus, das wächst, sollte wissen, was der hundertste Endpunkt kostet.
- Was kostet die Testphase?
- Nichts. Zwei Monate, bis zu 25 Endgeräte, unter realen Bedingungen; sie endet ohne Verlängerung. Was sie kostet, ist Ihre Zeit für das Onboarding – und die ist gut angelegt, weil sie bei einem späteren Vertrag nicht noch einmal anfällt.
- Lohnt sich der Incident Response Retainer zusätzlich?
- Er ist ein Rahmenvertrag für den Ernstfall mit zugesagten Reaktionszeiten – 24 Stunden in Gold, 4 Stunden in Platinum – und ermäßigten Stundensätzen; nicht genutzte Inklusivtage werden in Beratung umgewandelt. Für Häuser, die bei einem Vorfall nicht erst verhandeln wollen, ist er die Versicherung gegen die schlechteste Stunde. Die Tabelle steht auf der Incident-Response-Seite.
- Können wir die Kosten gegen eine Cyber-Versicherung rechnen?
- Fragen Sie Ihren Versicherer, ob eine nachweisbare Angriffserkennung die Prämie senkt oder Voraussetzung der Deckung ist – beides kommt vor. Was wir liefern können, ist der Nachweis: durchgehende Überwachung mit dokumentierten Reaktionszeiten. Was er wert ist, sagt Ihnen die Police.
Quellen und Nachweise
- G DATA MXDR – Managed Extended Detection and Response · G DATA CyberDefense AG

