
IT für Freilandstudienin Hirschberg.
Ihre Rohdaten entstehen auf einem Acker, in einer Saison, die es genau einmal gibt – und sie müssen Jahre später einer Behörde standhalten. Geht eine Messreihe verloren, ist sie nicht wiederholbar, sondern weg.
14Jahre
unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020
InternationaleExpertise
Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten
99,9 %Verfügbarkeit
der Cloud-Services, je Kalendermonat
15 Min.Reaktionszeit
im Notfall, rund um die Uhr
ISO 27001zertifiziert
Partner-Rechenzentren in Deutschland
Von Metehan KurtFachlich geprüft von Seamand Mala8 Min. Lesezeit
KI-generiertes BildIhr Ansprechpartner
Metehan Kurt
Ansprechpartner für Felddatenerfassung und Rohdatenablage, Standort Mannheim
Wir sitzen in Mannheim, O4, 4 – über die A 5 rund fünfundzwanzig Minuten. Wenn Sie vor der nächsten Feldsaison die Strecke zwischen Fläche und Ablage absichern wollen: das ist ein Thema für den Winter.
01 · Freilandstudien in Hirschberg
Wissenschaft, die im Feld beginnt und in einer Behördenakte endet.
An der Bergstraße arbeitet ein wissenschaftliches Beratungshaus für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Das Leistungsbild reicht von terrestrischer Ökotoxikologie über Umweltverhalten, Wirksamkeitsprüfung und Verbrauchersicherheit bis zu Effektmodellierung, Statistik und dem Registrierungsservice selbst.
Ein erheblicher Teil der Arbeit findet nicht am Schreibtisch statt, sondern auf Flächen: Freilandversuche, Probenahmen, Erhebungen zur Biodiversität, Monitoring über eine Vegetationsperiode. Was dort erhoben wird, ist die Grundlage für alles Weitere.
Am Ende steht kein Produkt, sondern ein Studienbericht, der in einem Zulassungsverfahren geprüft wird – nach Grundsätzen der Guten Laborpraxis, mit Rohdaten, die nachvollziehbar und unverändert vorliegen müssen.
Für die IT heißt das: Die Rohdaten sind der Gegenstand des Geschäfts, nicht sein Nebenprodukt. Sie entstehen an Orten ohne Netz, sie sind an eine Saison gebunden, die sich nicht wiederholen lässt, und sie müssen über Jahre unverändert und lesbar bleiben – prüfbar durch Dritte.
KI-generiertes Bild02 · Typische Engpässe
Sechs Stellen, an denen es in der Zulassungsforschung hakt.
03 · Zwei Dinge, die nur hier so sind
Ihre Rohdaten sind das Produkt.
KI-generiertes BildEine Saison lässt sich nicht wiederholen.
In den meisten Dienstleistungen ist ein Datenverlust ärgerlich und bedeutet Mehrarbeit. In der Freilandforschung bedeutet er etwas anderes: Die Erhebung war an ein Vegetationsstadium, ein Witterungsfenster und einen Anwendungszeitpunkt gebunden. Diese Kombination kommt im nächsten Jahr wieder – nicht in diesem.
Das verschiebt das Gewicht der IT-Fragen deutlich. Die Verfügbarkeit eines Servers ist zweitrangig; entscheidend ist, was zwischen der Messung auf der Fläche und der gesicherten Ablage passiert. Genau in dieser Strecke liegen die typischen Verluste: der Feldrechner, der nass wird; die Speicherkarte, die nicht mehr gelesen wird; der Bogen, der im Fahrzeug bleibt.
Wir bauen diese Strecke deshalb mit Redundanz statt mit Verfahrensanweisungen: Erfassung mit sofortiger zweiter Kopie auf dem Gerät, Abgleich beim Zurückkommen ohne Zutun, und eine Rückmeldung, die zeigt, was tatsächlich angekommen ist. Dazu für die Feldsaison vorbereitete Ersatzgeräte – nicht im Katalog, sondern im Schrank, eingerichtet und getestet.
KI-generiertes BildGeprüft wird nicht Ihr Bericht, sondern Ihre Rohdaten.
Ein Studienbericht ist eine Zusammenfassung. Was in einem Zulassungsverfahren zählt und was eine Inspektion sich ansieht, sind die Rohdaten dahinter: die Originalaufzeichnungen, die Messwerte in der Form, in der sie entstanden sind, und die Frage, ob nachvollziehbar ist, wer daran wann etwas geändert hat.
Das ist der Punkt, an dem übliche Büro-IT nicht ausreicht, ohne dass es jemandem auffällt. Eine Tabelle auf einem geteilten Laufwerk kann sorgfältig geführt sein und erfüllt die Anforderung trotzdem nicht, weil sie keine Änderungsgeschichte hat und jeder, der Zugriff hat, sie unbemerkt ändern könnte. Die Sorgfalt der Person ersetzt hier nicht die Eigenschaft des Systems.
Wir trennen deshalb sauber: ein geschützter Rohdatenbereich, in dem nichts überschrieben wird, davon abgeleitet der Arbeitsbereich für Auswertung, dazu Protokollierung der Zugriffe und eine Sicherung, die eine Wiederherstellung eines einzelnen Studienstands erlaubt – nicht nur des gesamten Servers. Das ist weniger aufwendig, als es klingt, und es ist der Unterschied zwischen verwertbarer und nicht verwertbarer Arbeit.
Was validiert ist, bleibt dokumentiert
Zwischen Sicherheitsupdate und qualifiziertem Zustand liegt ein Verfahren. Wie aufwendig es wird, hängt an Ihrer Größe.
Drei Angaben genügen – Sie sehen sofort, was bei Ihnen trägt.
04 · Häufige Fragen
Was Auftragsforschungsinstitute wissen wollen.
- Was ist der häufigste Weg, auf dem uns Felddaten verlorengehen?
- Die Strecke zwischen Messung und gesicherter Ablage – nicht der Server. Typisch sind nasse oder defekte Geräte, Speicherkarten, die nicht mehr gelesen werden, und Bögen, die im Fahrzeug bleiben. Dagegen hilft eine zweite Kopie, die sofort beim Erfassen entsteht, ein Abgleich ohne Zutun und eine Rückmeldung darüber, was tatsächlich angekommen ist.
- Reicht eine sorgfältig geführte Tabelle für GLP-Rohdaten?
- Nein, unabhängig von der Sorgfalt. Gefordert ist die Nachvollziehbarkeit von Änderungen und der Schutz der Originalaufzeichnung – eine Tabelle auf einem geteilten Laufwerk hat beides nicht. Nötig ist ein geschützter Rohdatenbereich ohne Überschreiben, ein davon getrennter Arbeitsbereich und ein Zugriffsprotokoll. Das ist Einrichtungsaufwand, keine Umstellung der Arbeitsweise.
- Wie stellen wir sicher, dass Studien in zehn Jahren noch lesbar sind?
- Indem bei jeder Systemablösung eine Ausleitung in offene Formate erzwungen wird – und zwar bevor das alte System abgeschaltet ist. Das kostet Stunden und rettet Arbeit von Jahren. Der Fehler passiert fast immer beim Wechsel: Die Daten werden übernommen, die Altdaten bleiben in einem Format, das nur die abgelöste Version öffnet.
- Unsere Auftraggeber sind Wettbewerber. Wie trennen wir die Projekte glaubhaft?
- Mit Rechten an der Studienzugehörigkeit statt an einzelnen Personen und einer Ablage, in der man nicht sieht, was man nicht bearbeitet. Wichtig ist die Auskunftsfähigkeit: Im Audit wird nicht geglaubt, sondern gezeigt. Wer auf Knopfdruck sagen kann, wer welche Studie lesen kann, hat dieses Gespräch in fünf Minuten hinter sich.
- Wie gehen wir mit Zugängen für Saisonkräfte um?
- Indem jeder Zugang bei der Einrichtung ein Ablaufdatum bekommt. Das ist die einzige Regel, die ohne Disziplin funktioniert – alles andere scheitert am Saisonende, wenn alle mit der Auswertung beschäftigt sind. Verlängern lässt sich ein Zugang jederzeit; was zählt, ist, dass er von selbst endet, wenn niemand etwas tut.
- Sie sitzen in Mannheim. Wie schnell sind Sie in Hirschberg?
- Auf eine Meldung reagieren wir innerhalb von 15 Minuten, in aller Regel per Fernwartung. Muss jemand kommen, sind es über die A 5 rund fünfundzwanzig Minuten. Für die Feldsaison vereinbaren wir eine gesonderte Erreichbarkeit – Erhebungen richten sich nach der Vegetation, nicht nach Bürozeiten, und das muss im Vertrag stehen, nicht im Gespräch.
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Ein Anruf, zehn Minuten. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das im ersten Gespräch.
