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DAVINCI Rechenzentrum

Kostenloses Werkzeug · Microsoft-Lizenzrechner

Wie viele Lizenzen braucht diese Umgebung – und warum?

Kernlizenzen, CALs, RDS, SQL Server, Exchange – für Kauf und für Miete im Rechenzentrum. Der Rechner nennt zu jeder Zahl die Regel, die sie erzeugt, und zeigt die Kerne, die eine Mindestregel mitbezahlen lässt. Preise stehen hier keine; die hängen am Händler und am Tag.

Bezug
Edition
SQL Server
Exchange Server im Haus

Windows Server

16 Kernlizenzen

1 × 16-Kern-Paket · Standard

12 physische Kerne je Host 4 durch Mindestregel aufgefüllt
Zu lizenzieren je Host16
Mindestregel8 je Prozessor, 16 je Server
CAL-Modellje Benutzer (25)
VMs je Host gedeckt2

Lizenzbilanz

Windows Server Standard1 Host × 16 Kerne × 1 Lizenzsatz (je Satz zwei VMs); Mindestregel füllt 4 Kerne je Host auf.16 Kernlizenzen
Windows Server User CALJeder Benutzer, der auf einen Windows Server zugreift, braucht eine CAL – 25 Benutzer sind weniger als 30 Geräte, also je Benutzer.25 CALs
Was an dieser Rechnung auffällt

Die Mindestregeln (8 je Prozessor, 16 je Server) erzwingen 4 Kernlizenzen je Host mehr, als physisch vorhanden sind. Ein Server mit 12 Kernen kostet lizenzseitig so viel wie einer mit 16.

Gerechnet nach den veröffentlichten Lizenzregeln von Microsoft, geprüft am 2. Oktober 2026 – Stückzahlen, keine Preise. Verbindlich sind die Product Terms zum Zeitpunkt des Kaufs und bei Miete der SPLA-Vertrag; Sonderfälle wie License Mobility, External Connector oder Entwicklungsumgebungen rechnet die Seite nicht.

Diese Bilanz als Angebot

Der Knopf nimmt die Kurzbilanz mit: 16 Kerne Standard, 25 User-CALs. Sie bekommen die Lizenzierung mit Monatsbetrag – und den Hinweis, wo eine vorhandene Kauflizenz günstiger bleibt.

  • 14Jahre

    unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020

  • InternationaleExpertise

    Betreuung in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten

  • 99,9 %Verfügbarkeit

    der Cloud-Services, je Kalendermonat

  • 15 Min.Reaktionszeit

    im Notfall, rund um die Uhr

  • ISO 27001zertifiziert

    Partner-Rechenzentren in Deutschland

Die Regel, die alle anderen prägt

Lizenziert wird der Kern, nicht der Server – mit einer Untergrenze, die kleine Server teuer macht.

Seit Windows Server 2016 zählt Microsoft physische Kerne. Jeder Kern braucht eine Lizenz, verkauft in Paketen zu zwei und zu sechzehn. Dazu kommen zwei Mindestmengen: 8 Lizenzen je Prozessor und 16 je Server. Ein Einstiegsserver mit einem 6-Kern-Prozessor braucht deshalb 16 Kernlizenzen – zehn davon für Kerne, die es nicht gibt. Das Kernraster im Rechner zeigt genau diese Kästchen.

Die zweite Frage ist die nach den virtuellen Maschinen. Standard deckt je vollständiger Lizenzierung aller Kerne zwei VMs; wer mehr betreibt, lizenziert alle Kerne noch einmal. Datacenter lizenziert einmal und erlaubt beliebig viele. Deshalb ist die Entscheidung keine Frage der Funktionen – die sind nahezu gleich –, sondern eine Rechnung über die VM-Zahl je Host.

Und die dritte: Die Kernlizenz erlaubt, den Server zu betreiben. Dass jemand darauf zugreift, erlaubt die CAL – je Benutzer oder je Gerät, für jede Person oder jedes Gerät, auch wenn der Zugriff über eine Anwendung läuft. Das ist der Teil, der in Lizenzprüfungen am häufigsten fehlt, weil die CAL nirgends installiert wird und nichts aufhört zu funktionieren, wenn sie fehlt.

Die Lizenzarten

Was wofür gebraucht wird

Windows Server Kernlizenz (Standard, Datacenter)Je physischem Kern eine Lizenz; mindestens 8 je Prozessor und 16 je Server; Pakete zu 2 und 16.
Standard deckt je vollständiger Lizenzierung zwei virtuelle Maschinen plus den Hyper-V-Host, Datacenter unbegrenzt viele. Wer mehr als zwei VMs auf einem Standard-Host betreibt, lizenziert alle Kerne mehrfach.
Windows Server CAL (je Benutzer oder je Gerät)Für jeden Benutzer oder jedes Gerät, das auf einen Server zugreift – zusätzlich zur Kernlizenz.
Je Benutzer, wenn Mitarbeiter mehrere Geräte nutzen; je Gerät, wenn sich Schichten einen Arbeitsplatz teilen. Die CAL-Version muss der Serverversion entsprechen oder neuer sein. Für anonyme externe Zugriffe gibt es den External Connector.
RDS-CAL (Remote Desktop Services)Zusätzlich zur Windows-CAL für jeden Benutzer oder jedes Gerät an einem Terminalserver.
Ohne Lizenzserver läuft ein Sitzungshost 120 Tage, danach nicht mehr. Ältere RDS-CALs öffnen keinen neueren Sitzungshost. Je Benutzer wird nicht technisch erzwungen – die Einhaltung liegt beim Administrator.
SQL Server (je Kern oder Server + CAL)Je Kern: mindestens 4 Kernlizenzen je VM, Pakete zu 2. Standard alternativ als Serverlizenz plus CAL je Benutzer oder Gerät.
Server + CAL bei wenigen, zählbaren Benutzern; je Kern bei vielen Benutzern oder Zugriff über Web und Anwendungen. Enterprise mit Software Assurance erlaubt unbegrenzte Virtualisierung auf vollständig lizenzierten Hosts.
Exchange Server (Serverlizenz + Standard-/Enterprise-CAL)Je Instanz eine Serverlizenz; je Benutzer oder Gerät eine Standard-CAL, Enterprise-CAL als Zusatz.
Exchange Server SE braucht eine aktive Berechtigung – Software Assurance auf bestehenden Lizenzen oder ein passendes Microsoft-365-Abo.
SPLA: Miete im RechenzentrumWindows Server je Kern und Monat, ohne CALs; RDS, SQL und Exchange je Benutzer und Monat (SAL).
Für Umgebungen, die ein Dienstleister betreibt – in der Serververmietung ist die Windows-Lizenz so enthalten. Vorhandene Kauflizenzen lassen sich unter Bedingungen einbringen (License Mobility mit Software Assurance).

Kauf oder Miete

Dieselbe Umgebung, zwei Lizenzwelten.

Beim Kauf gehört die Lizenz Ihnen, dauerhaft, für eine Version. Sie wird einmal bezahlt, braucht CALs für jeden Zugriff und muss bei einem Versionswechsel neu gekauft werden – oder mit Software Assurance mitwachsen. Für einen Server, der fünf Jahre unverändert läuft, ist das oft die günstigste Rechnung.

Bei Miete über SPLA lizenziert der Dienstleister, der die Umgebung betreibt: Windows Server je Kern und Monat, ohne CALs; RDS, SQL und Exchange je Benutzer und Monat. Die Lizenz wächst und schrumpft mit der Umgebung, die Version ist immer die aktuelle, und auf der Rechnung steht jeden Monat, was lizenziert ist – der einfachste Lizenznachweis, den es gibt. In unserer Serververmietung ist die Windows-Lizenz so enthalten; die Lizenzseite beschreibt SPLA und CSP im Einzelnen.

Der Rechner zeigt beide Welten mit demselben Regler. Was er nicht zeigt, ist der Preis – weil Microsoft ihn ändert, Händler abweichen und ein veralteter Betrag auf einer Seite, die Verlässlichkeit verspricht, schlimmer wäre als keiner. Den Betrag für Ihre Bilanz nennen wir im Angebot, mit Datum.

Häufige Fragen

Warum muss ich 16 Kerne lizenzieren, wenn mein Server nur 8 hat?

Weil Microsoft zwei Mindestmengen festlegt: mindestens 8 Kernlizenzen je physischem Prozessor und mindestens 16 je physischem Server – auch bei einem Server mit nur einem Prozessor. Ein Server mit einem 8-Kern-Prozessor braucht deshalb 16 Kernlizenzen; die acht zusätzlichen bezahlt man für nichts. Bei der Beschaffung heißt das: Ein Prozessor mit 16 Kernen kostet lizenzseitig dasselbe wie einer mit 8.

Standard oder Datacenter – wo liegt die Grenze?

Standard deckt je vollständiger Lizenzierung aller Kerne zwei virtuelle Maschinen plus den Hyper-V-Host, der nur die VMs verwaltet. Wer vier VMs auf einem Host betreibt, lizenziert alle Kerne zweimal, bei sechs dreimal. Datacenter lizenziert die Kerne einmal und erlaubt unbegrenzt viele VMs. Die Grenze, ab der Datacenter günstiger ist, hängt am aktuellen Preis beider Editionen – sie liegt bei einigen VMs je Host, und wir nennen sie im Angebot mit Zahlen.

User CAL oder Device CAL?

Beides erlaubt den Zugriff auf alle Windows Server im Unternehmen; der Unterschied ist, was gezählt wird. Je Benutzer, wenn Mitarbeiter mehrere Geräte nutzen – PC, Notebook, Telefon. Je Gerät, wenn sich mehrere Personen ein Gerät teilen, etwa im Schichtbetrieb oder an Terminals in der Fertigung. Der Rechner nimmt die kleinere der beiden Zahlen. Mischen ist erlaubt, aber jede Person und jedes Gerät muss durch eine der beiden Arten abgedeckt sein.

Brauche ich für den Terminalserver zusätzliche Lizenzen?

Ja. Jeder Benutzer oder jedes Gerät, das sich an einem Remotedesktop-Sitzungshost anmeldet, braucht neben der Windows-Server-CAL eine RDS-CAL. Sie wird über einen Lizenzserver ausgegeben; ohne ihn läuft der Sitzungshost 120 Tage, danach lehnt er Verbindungen ab. Die RDS-CAL muss zur Serverversion passen oder neuer sein – eine 2022er CAL öffnet keinen 2025er Server. Und bei Miete über SPLA gibt es RDS nur je Benutzer, als monatliche Subscriber Access License.

Deckt die Windows-CAL auch SQL Server oder Exchange ab?

Nein. Jedes Serverprodukt hat eigene Zugriffslizenzen. SQL Server Standard im Modell Server + CAL braucht eine SQL-CAL je Benutzer oder Gerät – auch wenn der Zugriff über eine Warenwirtschaft läuft, die die Datenbank im Hintergrund nutzt (Multiplexing ändert daran nichts). Exchange braucht je Benutzer oder Gerät eine Standard-CAL, die Enterprise-CAL kommt bei Bedarf als Zusatz dazu.

Wann SQL Server je Kern, wann Server + CAL?

Server + CAL gibt es nur für die Standard Edition und rechnet sich bei wenigen, zählbaren Benutzern. Je Kern ist Pflicht, wenn Benutzer nicht zählbar sind – eine Website, ein Webshop, ein Kundenportal – und bei der Enterprise Edition. Je Kern gilt die Mindestmenge von vier Kernlizenzen je VM und je physischem Prozessor, verkauft in Zweierpaketen; eine VM mit zwei vCores kostet also vier Kernlizenzen.

Was ändert sich bei Miete über SPLA?

Windows Server wird je Kern und Monat lizenziert und deckt den Zugriff beliebig vieler Benutzer – Windows-Server-CALs entfallen. RDS, SQL Server und Exchange werden je Benutzer und Monat lizenziert (SAL), SQL alternativ je Kern. SPLA steht nur Dienstleistern offen, die die Umgebung betreiben; in unserer Serververmietung ist die Windows-Lizenz so enthalten. Vorhandene Kauflizenzen mit Software Assurance lassen sich unter Bedingungen einbringen.

Was will ein Prüfer zur Lizenzierung sehen?

Eine Zuordnung: welche Lizenzen vorhanden sind (Verträge, Lizenznachweise, bei SPLA die Monatsabrechnung) und auf welche Server und Benutzer sie entfallen – eine Lizenzbilanz wie die aus diesem Rechner, mit Datum. Dazu die Programmversionen nach GoBD Rz. 154. Fehlt die Zuordnung, ist das eine Feststellung, auch wenn genug Lizenzen gekauft wurden. In der Nachweismappe gehört die Lizenzbilanz zu Beleg 3, Versionsstände.