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DAVINCI Rechenzentrum
  • 14Jahre

    unternehmerisch im IT-Betrieb, GmbH seit 2020

  • InternationaleExpertise

    erprobt in vielen Märkten, persönlich betreut

  • 99,9 %Verfügbarkeit

    der Cloud-Services, je Kalendermonat

  • 15 Min.Reaktionszeit

    im Notfall, rund um die Uhr

  • ISO 27001zertifiziert

    Partner-Rechenzentren in Deutschland

Für wen das Paket gedacht ist

Für Unternehmen und Kanzleien, deren Server heute im Büro steht – in einem Raum, der im Sommer zu warm wird, mit einer Verkabelung, die keiner mehr ganz überblickt, und einer Sicherung, deren Wiederherstellung noch niemand ausprobiert hat. Und für Häuser, die einen neuen Server brauchen und sich fragen, ob er überhaupt noch ins eigene Gebäude gehört.

Typisch sind Steuer- und Anwaltskanzleien mit Terminalserver-Betrieb, Industrieunternehmen mit Schichtbetrieb und ERP, und mittelständische Betriebe, die mit zwanzig bis zweihundert Arbeitsplätzen eine Verfügbarkeit brauchen, die das eigene Büro nicht liefern kann.

Sie brauchen danach keinen eigenen Serverraum mehr: kein Hitzeproblem, keine Altlasten im Schrank, keine Klimaanlage, die am Wochenende ausfällt.

Wie es aufgebaut ist

Drei Orte, klar getrennte Aufgaben:

  • Rechenzentrum: Ihr PrimärserverDediziert, nur für Sie, in einem Partner-Rechenzentrum in Deutschland – zum Beispiel in Hüllhorst, Falkenstein, Nürnberg oder Frankfurt. Hier laufen alle Ihre Anwendungen.
  • Viernheim: Sicherung und NotfallserverAlle 30 Minuten wird inkrementell gesichert, zusätzlich offline. Ein Notfallserver steht fest für Sie bereit. Fällt das Primärsystem aus, stellen wir Ihre Systeme dort aus der letzten Sicherung wieder her.
  • Ihr Büro: zwei Wege ins NetzEine Firewall mit Reserve und zwei voneinander unabhängige Anbindungen – zweite Leitung oder 5G mit eigenem Tarif. Ohne zweite Leitung bieten wir das Paket nicht an.

Was im Paket steckt

  • Dedizierte Enterprise-HardwareServer-Prozessor der aktuellen Generation, Kernzahl nach Bedarf und Lizenzrechnung; ECC-Arbeitsspeicher in allen Speicherkanälen; Daten auf Enterprise-NVMe im RAID 10, System getrennt im RAID 1; redundante Netzteile; freie Schächte für Wachstum.
  • Zwei StandorteProduktivbetrieb im Partner-Rechenzentrum, Sicherung und Notfallserver räumlich getrennt in Viernheim.
  • Firewall mit ReserveUTM-Firewall mit VPN, Angriffserkennung und Inhaltsfilter – bewusst über dem heutigen Bedarf ausgelegt.
  • Redundante AnbindungZweite Leitung oder 5G-Backup mit eigenem Tarif, automatisch umgeschaltet.
  • Betrieb und ÜberwachungHardwarewartung, Updates, Überwachung rund um die Uhr, Sicherheitsüberwachung, vereinbarte Reaktionszeiten.
  • LizenzplanungNach Ihrem tatsächlichen Arbeitsmodell – für den Primärserver und für den Notfall.
  • Das BegründungsdokumentSchriftlich: warum diese Größe, welche Lizenzen, welche Ausfälle abgedeckt sind – und das Protokoll des Wiederherstellungstests.

Was bei welchem Ausfall passiert

Aus Ihrer Sicht, ohne Fachsprache:

Was passiertWas dann passiert
Hardware-Defekt am PrimärserverWir stellen Ihre Systeme auf dem Notfallserver in Viernheim aus der letzten Sicherung wieder her.
Störung im RechenzentrumEbenso: Wiederherstellung auf dem Notfallserver in Viernheim.
Internetausfall in Ihrem BüroDie zweite Leitung bzw. das 5G-Backup übernimmt.
Cyberangriff, VerschlüsselungWiederherstellung aus unabhängigen und offline verwahrten Sicherungen.
Gelöschte Datei, BedienfehlerWiederherstellung aus der Sicherung – höchstens 30 Minuten alt.

Ehrlich gesagt: kein automatisches Umschalten

Primärserver und Notfallserver bilden keinen Cluster, der von selbst umschaltet. Gesichert wird inkrementell alle 30 Minuten; im Ernstfall stellen wir aus der letzten Sicherung wieder her. Im ungünstigsten Fall geht damit die Arbeit der letzten 30 Minuten verloren. Der Notfallserver läuft danach innerhalb eines Arbeitstags. Mit einem zusätzlichen Wiederherstellungssystem, das wir für Sie vorhalten, ist der Wiederanlauf auch innerhalb von vier Stunden möglich. Welcher Wert für Ihr Haus gilt, steht vor Vertragsschluss schriftlich fest.

Wer weniger Verlust oder ein Umschalten ohne Wiederherstellung braucht, bekommt das als Ausbaustufe: laufende Replikation auf ein zweites System oder ein Cluster mit automatischem Umschalten. Was davon nötig ist, steht nach der Bestandsaufnahme im Begründungsdokument – mit dem, was es kostet, und dem, was es verhindert.

Zum Begriff: Der zweite Standort ist räumlich getrennt. „Georedundant“ nennen wir ein Standortpaar erst ab etwa 200 Kilometern Abstand, wie es das BSI für georedundante Rechenzentren empfiehlt – je nach gewähltem Rechenzentrum trifft das zu oder nicht, und wir sagen Ihnen vorher, welches es ist.

Das Begründungsdokument

Teuer wirkt, was man nicht nachvollziehen kann. Deshalb bekommt jeder Kunde schriftlich, wie wir geplant haben und warum: wie viele virtuelle Server wofür, wie viele Nutzer und Geräte, welche Laufzeit, wie viel Reserve für Wachstum – und warum der Prozessor genau so viele Kerne hat. Die Kernzahl hängt nämlich nicht nur an der Leistung, sondern auch an der Lizenz: Windows Server wird je physischem Kern lizenziert, mit mindestens 16 Kernlizenzen je Server.

Dazu die vollständige Lizenzaufstellung mit Begründung, die abgedeckten Ausfallszenarien mit dem Ablauf des Wiederanlaufs und das Protokoll eines Wiederherstellungstests: vor der Übergabe und danach mindestens vierteljährlich, bei Bedarf öfter.

Lizenzen: So planen wir

Keine Rechtsberatung, sondern unsere Arbeitsweise – belegt mit den Lizenzbedingungen von Microsoft:

  • Kaufen oder mietenGekaufte Lizenzen dürfen auf Hardware laufen, die ein Dienstleister wie wir für Sie betreibt, solange sie fest Ihnen zugeordnet ist. Gemietet wird monatlich über den Dienstleister. Was günstiger ist, hängt an Laufzeit und Lebenszyklus des Betriebssystems – wir rechnen beides.
  • Standard oder DatacenterStandard deckt zwei virtuelle Server je vollständiger Lizenzierung aller Kerne ab, Datacenter beliebig viele. Ab einer bestimmten Zahl virtueller Server kippt die Rechnung.
  • Geräte- oder Nutzer-CALBei Geräte-CALs zählt jedes Gerät, das zugreift – egal wie viele Menschen daran arbeiten. Bei geteilten Arbeitsplätzen, Abendarbeit und Schichtbetrieb ist das oft günstiger. Für Terminalserver kommen RDS-CALs hinzu.
  • Der NotfallserverAuch er muss lizenzrechtlich sauber geplant sein: mit Software Assurance über die Disaster-Recovery-Rechte, sonst mit eigenen Lizenzen. Das steht für Sie im Begründungsdokument.

Zwei typische Varianten

  • KanzleiKanzleisoftware auf Terminalservern, Spitzenlast in den Abschlussphasen, Arbeit am Abend und am Wochenende. Wir betreuen Kanzleien, die DATEV und ADDISON einsetzen – als unabhängiger IT-Dienstleister, nicht als Partner der Hersteller.
  • IndustrieSchichtbetrieb, ERP, CAD und Fertigungsanwendungen, getrennte Netze für Büro und Produktion, lange Lebenszyklen der Anlagen.

So kommt Ihr Server ins Rechenzentrum

  1. BestandsaufnahmeAnwendungen, Nutzer, Geräte, Arbeitszeiten, Datenmengen, Anbindung – gemessen, nicht geschätzt.
  2. Planung und BegründungDimensionierung, Lizenzen, Standortwahl und Ausfallszenarien als schriftlicher Vorschlag.
  3. Anbindung und FirewallZweite Leitung bzw. 5G-Backup und Firewall in Ihrem Büro – bevor ein Server umzieht.
  4. Aufbau und UmzugServer im Rechenzentrum aufgebaut, Daten übernommen, Umstellung außerhalb der Arbeitszeit mit Rückfallplan.
  5. WiederherstellungstestEine echte Wiederherstellung auf dem Notfallserver, protokolliert, vor der Übergabe.
  6. BetriebÜberwachung, Updates, Sicherung alle 30 Minuten, Wiederherstellungstest mindestens vierteljährlich.

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Häufige Fragen

Brauchen wir dann noch einen eigenen Serverraum?
Nein. Der Server steht im Rechenzentrum, im Büro bleiben Firewall, Netzwerk und Arbeitsplätze. Hitze, Stromausfall und Zutritt sind dann nicht mehr Ihr Thema.
Was passiert, wenn der Server ausfällt?
Wir stellen Ihre Systeme auf dem Notfallserver in Viernheim aus der letzten Sicherung wieder her. Gesichert wird alle 30 Minuten, verloren gehen höchstens die letzten 30 Minuten. Der Wiederanlauf erfolgt innerhalb eines Arbeitstags, mit einem zusätzlichen Wiederherstellungssystem auch innerhalb von vier Stunden. Ein automatisches Umschalten gibt es als Ausbaustufe.
Was passiert, wenn unser Internet ausfällt?
Dann übernimmt die zweite Leitung oder das 5G-Backup. Deshalb ist die zweite Anbindung fester Bestandteil des Pakets – ohne sie würde ein Leitungsausfall Ihr ganzes Büro anhalten.
Warum plant ihr mehr Leistung ein, als wir heute brauchen?
Weil ein Server fünf Jahre und länger läuft und Ihr Haus in dieser Zeit wächst. Reserve bei Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Firewall kostet beim Kauf wenig, ein vorzeitiger Austausch viel. Wie viel Reserve und warum, steht im Begründungsdokument.
Lohnt es sich, Serverlizenzen zu kaufen statt zu mieten?
Bei langer Laufzeit oft ja, bei kurzer oder schwankender Nutzung eher nicht. Gekaufte Lizenzen dürfen auf Hardware laufen, die wir fest für Sie betreiben. Wir rechnen beide Wege für Ihre Laufzeit und den Lebenszyklus der Windows-Server-Version durch.
Geräte-CAL oder Nutzer-CAL – was ist für uns richtig?
Eine Geräte-CAL lizenziert ein Gerät, egal wer daran arbeitet; eine Nutzer-CAL eine Person, egal an welchem Gerät. Wo sich mehrere Menschen Arbeitsplätze teilen – abends, am Wochenende, im Schichtbetrieb –, sind Geräte-CALs oft günstiger. Mit dem Lizenzrechner können Sie es selbst nachrechnen.
Ist das dasselbe wie die Cloud?
Nein. Sie bekommen keinen Anteil an einer geteilten Plattform eines großen Anbieters, sondern einen eigenen Server unter unserer Verantwortung, an zwei Standorten in Deutschland, mit Sicherungen, die auch offline liegen. Welche Daten zusätzlich bei Ihnen im Haus verfügbar sein sollen, klären wir mit Ihnen.
Wie oft wird gesichert, und wie wird die Wiederherstellung getestet?
Inkrementell alle 30 Minuten, zusätzlich offline. Getestet wird mit einer echten Wiederherstellung auf dem Notfallserver: vor der Übergabe und danach mindestens vierteljährlich, bei Bedarf öfter – jedes Mal mit Protokoll.
Funktioniert das mit DATEV und ADDISON?
Ja, wir betreuen Kanzleien und Mandanten, die DATEV oder ADDISON einsetzen, und kennen deren Anforderungen an Terminalserver und Netz. Wir sind dabei unabhängiger IT-Dienstleister und kein DATEV-Partner.
Wie läuft der Umzug vom alten Server?
Geplant, außerhalb der Arbeitszeit und mit Rückfallplan: Zuerst kommen zweite Leitung und Firewall, dann der neue Server im Rechenzentrum, dann die Daten. Am nächsten Morgen wird gearbeitet. Wie das bei einem Projekt mit mehreren Standorten aussah, steht in unserer Umzugs-Checkliste.

Quellen und Nachweise

  1. Kriterien für die Standortwahl von Rechenzentren (RZ-Standortkriterien), Version 2.1, Dezember 2024 · Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnikamtlich
  2. Microsoft Product Terms: Windows Server (Standard, Datacenter, Essentials) · Microsoft
  3. Microsoft Product Terms: Software Assurance Benefits – Disaster Recovery Rights · Microsoft
  4. Microsoft Product Terms: Universal License Terms for all Software (Lizenzübertragung, Outsourcing) · Microsoft

Ihr nächster Schritt

Soll Ihr Server aus dem Büro ins Rechenzentrum?

Sagen Sie uns, wie viele Menschen arbeiten, welche Anwendungen laufen und wann gearbeitet wird. Sie bekommen einen Vorschlag – mit Begründung.