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Das Journal des DAVINCI RechenzentrumsSonntag, 11. Oktober 2026196 Beiträge · 14 Ressorts

DAVINCI Journal

Microsoft & Windows Server

Windows Server 2022: Mainstream-Support endet am 13. Oktober 2026 – was das bedeutet, wann der Umstieg lohnt

Sicherheitsupdates gibt es bis Oktober 2031, andere Fehlerkorrekturen nicht mehr. Kein Grund zur Eile, aber ein guter Anlass für die Serverplanung: was sich ändert, was Windows Server 2025 an Spielraum bringt und welche drei Fragen Sie jetzt klären sollten.

IT-Verantwortlicher und Techniker stehen vor einem geöffneten Serverschrank und besprechen den Umstieg auf ein neues Server-Betriebssystem
Symbolbild, künstlich erzeugtStand der Angaben: Oktober 2026

Für Windows Server 2022 endet am 13. Oktober 2026 der Mainstream-Support. Das klingt dramatischer, als es ist – und ist trotzdem ein guter Anlass, die eigene Serverplanung für die nächsten Jahre anzusehen. Was sich ändert, was bleibt und wann ein Umstieg sinnvoll ist.

Was sich ändert – und was nicht

Microsoft teilt den Lebenszyklus in zwei Phasen. Im Mainstream-Support gibt es Sicherheitsupdates, andere Fehlerkorrekturen und die Möglichkeit, Änderungen anzufragen. Im anschließenden Extended Support gibt es weiterhin Sicherheitsupdates ohne Zusatzkosten, aber keine anderen Fehlerkorrekturen mehr und keine neuen Funktionen.

Für Windows Server 2022 läuft der Extended Support bis zum 14. Oktober 2031. Ein Server mit Windows Server 2022 bleibt also bis dahin mit Sicherheitsupdates versorgt. Niemand muss diese Woche umsteigen.

Warum es trotzdem ein Anlass ist

Fehler, die nichts mit Sicherheit zu tun haben, werden ab jetzt nicht mehr behoben. Hersteller von Fachanwendungen richten ihre Freigaben zunehmend auf die neuere Version aus. Und wer heute einen neuen Server anschafft, plant für fünf Jahre und mehr: Windows Server 2025 hat Mainstream-Support bis zum 13. November 2029 und Extended Support bis zum 14. November 2034 – drei Jahre mehr Spielraum als 2022.

Drei Fragen für Ihre Planung

  • Wie alt ist die Hardware? Läuft Windows Server 2022 auf einem Server, der ohnehin in den nächsten zwei Jahren ersetzt wird, ist der Umstieg am besten mit dem Hardwaretausch verbunden.
  • Was sagen die Hersteller Ihrer Fachanwendungen? Freigaben für Windows Server 2025 vor der Planung prüfen, nicht danach.
  • Wie sind Sie lizenziert? Mit Software Assurance stehen neuere Versionen meist ohne Neukauf zur Verfügung; ohne sie gehört die Lizenz in die Rechnung – samt Kernzahl und Zugriffslizenzen, denn die CAL-Version muss zur Serverversion passen.

Was wir empfehlen

Kein Aktionismus, aber ein Termin im Kalender. Wer seinen Server in den nächsten Monaten ohnehin erneuert, plant direkt mit Windows Server 2025 – und prüft bei der Gelegenheit, ob der Server überhaupt noch im eigenen Gebäude stehen muss. Wer bestehende Hardware noch einige Jahre nutzt, bleibt mit Sicherheitsupdates bis Oktober 2031 auf der sicheren Seite und plant den Umstieg in Ruhe.

Wir rechnen beide Wege für Sie durch: Weiterbetrieb mit Windows Server 2022, Umstieg auf 2025 auf vorhandener Hardware oder neuer Server im Rechenzentrum mit Notfallserver – jeweils mit Lizenzplanung und Begründung.

Verwandte Themen: Wer hier weiterdenkt, liest bei Windows 10, Windows Server und Windows Update weiter.

Im Text erwähnt

Quellen

  1. Microsoft Lifecycle: Windows Server 2022 · Microsoft
  2. Microsoft Lifecycle: Windows Server 2025 · Microsoft
  3. Microsoft Fixed Lifecycle Policy · Microsoft

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