Worum es in diesem Teil geht: wie man eine Anlage 500 Kilometer entfernt so betreut, als stünde jemand im Raum – und warum dafür ein eigener Notfallzugang nötig ist, der nicht von der Leitung des Kunden abhängt.
- Fernauswertung und -behebung: vom Netzwerk über das WLAN bis zur Serveranlage
- Notfallzugriff: über eine separate Mobilfunkanbindung
- Wirkung: als wäre jemand von uns vor Ort
Fernwartung ist eine Arbeitsweise
Bei uns hat die Fernwartung keinen Produktnamen. Sie ist Teil der Art, wie wir arbeiten: Jede Anlage, die wir betreuen, wird so eingerichtet, dass wir sie aus der Ferne verstehen können – nicht nur einzelne Rechner, sondern das Ganze. Wer nur auf einen Bildschirm schauen kann, sieht ein Symptom. Wer Netzwerk, WLAN und Server gleichzeitig sieht, findet die Ursache.
Für die Beratung haben wir die Systeme mit eigenen, von uns entwickelten Lösungen so aufgebaut, dass wir Störungen jederzeit aus der Ferne auswerten, beheben und Systeme neu einstellen konnten – vom Netzwerk über das WLAN bis zur Serveranlage. Die Wirkung für den Kunden: Es war, als wäre jemand von uns vor Ort.
Wenn der normale Weg nicht mehr geht
Jede Fernwartung hat eine Schwäche: Sie braucht einen Weg in die Anlage. Fällt ein Server aus, der diesen Weg bereitstellt, oder ist die Anlage von außen nicht mehr erreichbar, steht man vor einer verschlossenen Tür – genau in dem Moment, in dem man am dringendsten hinein müsste.
Deshalb hatten wir einen zweiten Weg: einen Notfallzugriff über eine separate Mobilfunkanbindung, unabhängig von der Internetleitung des Kunden und unabhängig von seinen Servern. Selbst wenn die Anlage von außen nicht erreichbar war, kamen wir hinein und konnten handeln.
Fernwartung und Sicherheit
Ein Zugang von außen ist immer auch eine Tür, die geschützt werden muss. Fernwartung ist nur dann ein Gewinn, wenn sie nicht zum Einfallstor wird: Zugänge nur für die, die sie brauchen, starke Anmeldung, nachvollziehbar, wer wann was getan hat. Wie man Dauerzugänge von Dienstleistern absichert, beschreibt ein eigener Beitrag im Journal.
Was Nähe wirklich bedeutet
Viele Unternehmen suchen einen IT-Dienstleister in der Nähe, weil sie glauben, nur Nähe bringe Geschwindigkeit. Für Arbeiten, die Hände brauchen, stimmt das. Für alles andere entscheidet nicht die Entfernung, sondern ob die Anlage so gebaut ist, dass man sie aus der Ferne versteht. In diesem Projekt waren es 500 Kilometer – und die Reaktionszeit lag bei 15 Minuten.
Was das für Ihr Unternehmen bedeutet
Fragen Sie Ihren IT-Partner nicht nur, ob er Fernwartung macht, sondern was er sieht, wenn er sich verbindet – und wie er hineinkommt, wenn der normale Weg ausgefallen ist. Eine Fernwartung, die nur funktioniert, solange alles funktioniert, hilft im Ernstfall nicht.
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