Erst die Anforderung, dann der Code
Softwareprojekte scheitern selten an der Programmierung. Sie scheitern daran, dass niemand vorher aufgeschrieben hat, was die Software tun soll – und dass die Fachabteilung das Ergebnis erst am Ende sieht. Wir beginnen deshalb mit der Anforderung: Welcher Prozess, welche Regeln, welche Ausnahmen, welche Daten, welche Schnittstellen, wer arbeitet damit. Das Dokument wird mit der Fachabteilung abgestimmt, bevor eine Zeile geschrieben wird.
Danach entwickeln wir in kurzen Abschnitten, mit lauffähigen Zwischenständen, die die Fachabteilung prüft. Änderungen sind erlaubt und erwartet – aber sie sind sichtbar, mit Aufwand und Auswirkung. So entsteht Software, die den tatsächlichen Prozess abbildet, nicht den vermuteten.
Schnittstellen: wo Digitalisierung tatsächlich beginnt
Im Mittelstand entsteht der größte Teil der Handarbeit zwischen Systemen: ERP, CRM, DMS, Buchhaltung, Webshop, Zeiterfassung, Microsoft 365. Jedes System ist für sich brauchbar – aber Daten werden doppelt gepflegt, weil keines mit dem anderen spricht. Eine Schnittstelle löst das dauerhaft: Sie überträgt, gleicht ab, protokolliert und meldet Konflikte.
Wir nutzen die dokumentierten Schnittstellen der Hersteller und bauen keine Umgehungslösungen, die beim nächsten Update brechen. Jede Schnittstelle hat eine Fehlerbehandlung, ein Protokoll und eine Überwachung – sie ist ein Betriebssystem, kein Skript.
- Anbindung über REST, SOAP, Datenbank- oder Dateischnittstellen der Hersteller
- Abgleich in beide Richtungen mit Regeln für Konflikte
- Protokoll jeder Übertragung, Benachrichtigung bei Fehlern
- Überwachung im Betrieb – eine stille Schnittstelle ist eine kaputte
Fachanwendungen und Portale
Wo Standardsoftware endet, entwickeln wir: Fachanwendungen für Prozesse, die kein Hersteller abbildet, Portale für Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitende, Werkzeuge, die heute in Excel-Listen und E-Mails leben. Webbasiert, mehrbenutzerfähig, mit Rechten, Historie und Anbindung an die Systeme, die es schon gibt.
Die Technik wählen wir nach Wartbarkeit, nicht nach Mode: etablierte Sprachen und Bibliotheken, die in zehn Jahren noch gepflegt werden, Quelltext, den ein anderer Entwickler versteht, Dokumentation, die mit dem Code wächst. Der Quelltext gehört Ihnen.
Entwicklung und Betrieb aus einer Hand
Eine Anwendung ist erst fertig, wenn sie läuft – jeden Tag, überwacht, gesichert, aktualisiert. Wir betreiben, was wir entwickeln: auf Managed Servern in ISO-27001-Partner-Rechenzentren in Deutschland oder in unserem eigenen privaten Rechenzentrum, mit Überwachung, täglicher Sicherung und vertraglicher Reaktionszeit. Die Frage, wer zuständig ist, wenn etwas nicht funktioniert, hat eine Antwort: wir.
Wer die Anwendung anderswo betreiben will, bekommt sie so übergeben, dass das möglich ist – mit Dokumentation, Installationsanleitung und Quelltext. Bindung entsteht bei uns durch Qualität, nicht durch Abhängigkeit.